28. Dezember 2011

Wenn zwei sich streiten, leiden Dritte.

Manchmal stößt man die, die man so lieb hat, vor den Kopf. Ohne dass man es will.

Und fragt sich dann ob das denn alles immer sein muss. Diese Befindlichkeiten. Die Zwistigkeiten, die ursprünglich nur 2 Menschen betreffen und dann so um sich greifen. Die Sturheit.

Egal wie ich es drehe und wende, ich fühl mich schlecht. Nur, weil Zwei sich nicht verstehen. Dabei hab ich eigentlich nichts damit zu tun. Nur die eigene Loyalität, die da ihn mir ruft.

22. Dezember 2011

Wichtig.

Haus kaufen ist wirklich eine komplizierte Sache. Nicht nur finanziell. Sondern auch vertragstechnisch - wer, was, wie?
Da denkt man, man muss "nur" Geld überweisen...Nein! So einfach ist das nicht.
Aber es sieht alles recht zufriedenstellend aus und Endziel ist Weihnachten 2012 im neuen Haus.

Es ist so aufregend!

13. Dezember 2011

Stanton, Austria.



Was macht man, wenn man im Dezember Jahresendmarathon hat? Richtig. Man klaut sich selbst einfach noch ein bißchen Zeit und macht 4 Tage Kurzurlaub in Österreich.

Schade, der Plan hätte so gut funktionieren können - rodeln, Skischule, ... Aber ohne Schnee geht das natürlich nur bedingt gut. Aber immerhin waren wir da, wo auch der Papa war. Und Schnee angefasst haben wir auch. Mit der Seilbahn weit oben konnten die Profis sogar die Piste auf Boards oder Ski runter. Machen wir dann beim nächsten Mal mit!
Netter Nebeneffekt: Tapetenwechsel sorgt beim Kind für Riesenhunger und so landete eins nach dem anderen im kleinen Bäuchlein. Es hätte also schlimmer kommen können ;-)

Die Warterei auf den Rückflug haben wir uns derweil beim Münchner Flughafenweihnachtsmarkt vertrieben. Da gibt es eine Eislaufbahn und für die Kleinen die Möglichkeit sich von Mama oder Papa auf einer Robbe durch den Parcour schlittern zu lassen. Das war ganz großes Kino für Mieke und hätte locker 5 Stunden dauern können. Leider haben die Blasen dem Plan dann irgendwann einen Strich durch die Rechnung gemacht. Man gut, sonst hätten wir vielleicht noch unseren Flug verpasst ;-)



6. Dezember 2011

Er ist nicht da.

Heißt auch: "Das Auto MIT Standheizung ist hier."

Darum freue ich mich gerade über meine Slippies, X-Faktor (ja, wirklich...) und schau dem Schneetreiben draußen zu. Morgen früh also kein Bangen ob das Auto anspringt, keine kalten Hände, kein Kratzen. So schön kann der Winter sein.

Übermorgen geht es dann auch für Mieke und mich kurz auf Reise.
Mooserwirt, wir freuen uns auf dich!

Wer Stiefelchen putzt...

... bekommt auch was vom Nikolaus!

Ganz gründlich und sorgfältig hat sie Montag Abend ihre kleinen lila Stiefelchen geputzt und ihnen einen ganz besonderen Platz fernab von allen anderen gesucht. "Damit der Nikolaus gleich weiß, wo meine Stiefel sind". Sehr logisch, kleine Dame!

Und gefunden hat er sie. Waschtasche + Büchlein + Mandarine + Glitzerhaarreif + Schokolade = leuchtende Kinderaugen!
Buch wurde sofort 2x vorgelesen, Tasche wird morgen erstmals gepackt, Haarreif gleich aufgesetzt, Mandarine geschält und zum teilen mit in die Krippe genommen. Und Schokolade? Die ist natürlich direkt in die kleine Schnute gestopft worden :-)

Mit Kindern ist es alles doppelt schön! Mindestens.

3. Dezember 2011

Trickkiste

Erst Magen-Darm, dann fette Erkältung. Schön, dass du da bist, Dezember!
Der wertvollste Tipp dazu: Selbstbräuner (ein guter!!!) für's Gesicht. Wendet euch an die Douglette eures Vertrauens ;-)

1. Dezember 2011

1. Dezember



Endlich ist es soweit!

Das Projekt "Adventskalender nähen" ist abgeschlossen und jetzt hängen 24 mittelkleine Adventstütchen zwischen Wohnzimmer und Küche. Jede hat eine eigene Zahl und ist unterschiedlichst befüllt.

Die Freude heute morgen war groß! "Wer hat das denn gemacht?" -"Na die Weihnachtswichtel!"
War dem Goldstückkind egal, solang es ein Stück Schokolade und ein minikleines Fillypferdchen gab. Was für ein Auftakt.

Man merkt ihr jetzt schon die Spannung an wie lang 24 Tage für kleine Kinder doch sind.
Und ich? Nur noch 24 Tage, verdammt. Das Mantra dieses Jahres: Nicht vergessen, freuen! Es ist schließlich Weihnachtszeit.


Schlafanzug über www.next.co.uk

20. November 2011

Kühlkompresse


Hobbies könnten so schön sein.
Heute, beim Versuch erstmals im Leben Blätterteig herzustellen. Dauert wirklich lange, ist nicht wirklich leicht, dafür superlecker. In Kombination mit diesem Rezept hier für kleine, süße Apfelkekse aber unbedingt die Mühe wert...
Blöd nur, wenn man den Zeitpunkt zwischen "fertig" und "verbrannt" um eine Kind-Anzieh-Länge verpasst. Dann ist nämlich die 2stündige Mühe völlig dahin und man kann alles getrost samt Backpapier in den Müll schmeißen.
Und wenn man sich dann noch umbändig darüber ärgert, dass man a) möglichst viele der kostbaren Kleinteile in den Ofen geschoben hat und b) Niemandem so recht die Schuld dran geben kann (nicht, dass ich nicht geflucht und geschimpft und es versucht hätte abzuwälzen!), dann bleibt nur diese unbeschreibliche Wut im Bauch. Wut funkt zwischen Hirn und so kommt eins zum anderen: Schwupps, letztes Backblech mit (immerhin!) 8 Plätzchen einfach mal ohne Topflappen versucht in den Ofen zu schieben. Die Blasen an meinen Fingern zeugen von wenig Erfolg. Dafür tat das kalte Novemberwetter auf dem Markt beim anglühen ausnahmsweise mal wirklich gut.

Wer sich davon nicht abschrecken lassen will: Die Plätzchen sind alle Mühe und Zeit wert! Absolut. Zauberwort: Der Teig muss kalt (wirklich kalt!) sein. Bei jedem Schritt. Glücklich jeder, der einen Balkon neben der Küche hat. Oder einen ganz, ganz großen Kühlschrank. Alles andere ist deprimierend.

18. November 2011

Zusammenfassung.

Eine Woche Urlaub ist so lang! Hier die Zusammenfassung (ja, man schafft natürlich bei weitem nicht so viel, wie man vorher dachte...):


  • Mein großes Projekt "Adventskalender für Mieke nähen" wurde immerhin angefangen. Die Holzsterne, -herzen,-bäume wurden mit Zahlen bestempelt. Stoffe sind gekauft. 5 Spitztüten sind schon (erst???) genäht. Füllung ist besorgt. Eigentlich kein schlechter Schnitt.
  • Weihnachtsbaumdeko ist gen null fertig gestellt. Unser erster "drinnen" Baum soll ganz natürlich werden: Viel Holz, genähte Herzen und Sterne (Stoff ist da, immerhin), ein Prototyp "goldige Nuss mit Fimo-Figur gefüllt" wurde erstellt. Der Rest wird sich ja bis Weihnachten machen lassen ;-)
  • 3x Lauftraining absolviert. 3x 5km. Mit zeitlicher Steigerung. Läuft!
  • Mieke seit gestern krank. Plan völlig durcheinander!
  • Pferd seit gestern auch krank. Das Beste hoffen!
  • Einen halben Tag Heimurlaub pur mit Sauna, einem guten Buch UND einer Schulter-Nacken-Massage. Das Leben könnte schlimmer sein.
Tja, ich wollte gern so Vieles geschafft haben, aber die Tage rinnen einfach dahin, dass es manchmal schon gruselig ist. Egal, anstatt mich zu ärgern was noch gemacht hätte werden können freue ich mich über die entstressten Tage, den kleinen Fortschritt (da klopft wieder mein alter Freund die Ungeduld auf meine Schulter...) und die Möglichkeit ohne jonglieren der Arbeit einfach mal das Goldstückkind daheim zu lassen zum ausfieber, aushusten. auskuscheln. 

Es hätte schlimmer sein können, das ist klar!

15. November 2011

Dankeschön.

Es gibt nichts, was eine kleine Packung Pralinen nicht besser machen könnte. Wirklich!

14. November 2011

Training Führzügelklasse


Stolz wie ein Spanier sitzt sie auf dem großen Pferd. Noch ohne Sattel, dafür mit viel Gefühl für das Tier. Versucht ab und zu heimlich in den Kniestand zu gehen. Im Frühjahr sollten wir doch mal anfangen mit voltigieren, wenn der Gedanke sorgfältig gepflanzt wurde.



Familienportrait (v.l.n.r.) Papa, Mama, Pferd, Kind.



Neu gelernt: Mit Handschuhen ist es wärmer als ohne. Und: das flauschige Fell von Graze ist eine wahre Rettung, wenn das Festhalten mit Fausthandschuhen nicht gelingen will.

Kleinkinderhelm von Casco

9. November 2011

Allgemeinbildung.

Das Goldstückkind hat seit einiger Zeit von einer Freundin ein kleines (zugegebenermaßen sehr kitschiges) Einhorn geschenkt bekommen. Wir tauften es: "Einhorn". 

Seit einigen Tage allerdings heißt es Filly. Ich dachte schon "Wow, jetzt denkt sie sich wirklich ganz neue, eigene Namen aus."
Aber so ist es nicht. Es ist die neue Seuche. Es ist schlimmer als die grinsende Super-Marketing-Katze Kitty und dabei noch hässlicher. Dem, der dieses Vieh erfunden hat, gehören die Augen ausgekratzt!

Aber was tun? Gestern stand sie voller Ehrfurcht vor dem mit Filly-Plüschfiguren bestücktem Schaufenster und die Augen glänzten ganz sonderbar. "Oh Mama, ein Filly...So was wünsche ich mir auch! Vom Weihnachtsmann. Das Große! So wie Saskia..."

Fehlende Worte.

"OK....Dann müssen wir das mal auf den Wunschzettel schreiben."

Ob es meinen Eltern auch so ging als ich mir ein Barbiehaus nebst Wohnwagen wünschte? Aber hey, da war ich etwa...8 Jahre oder so.

Lieber Weihnachtsmann...zeig mir den Weg. Nur einmal. Dann frag ich auch nie wieder!

4. November 2011

Ja. Nein. Vielleicht?


Das könnte er sein, der Ausblick.

So nah und doch so fern. Abwarten. Daumen drücken.

25. Oktober 2011

Ganz fest.

Ich kann diesen kleinen, süßen Armen einfach nicht widerstehen, wenn sie mich ganz fest an sie drücken.
Wenn sie mir "Ich hab dich sooo lieb" ins Ohr flüstert.

Es ist jede Anstrengung und jeden Streit der Welt wert.

Diese Liebe ist der Jackpot!

24. Oktober 2011

Schleichend.

Stück für Stück werden die Tage wieder kürzer.
Die Temperaturen deutlich kälter.
Der Morgenreif immer dicker.

Bye bye, goldener Herbst.
Hallo, frostiger Winter.

Nur noch wenige Tage bis der November beginnt - und der Countdown zur offiziellen Vorweihnachtszeit. Der erste Advent in diesem Jahr schon Ende November. Das heißt: hurtig hurtig planen, nicht mehr lange dann werden im Hause L. Plätzchen gebacken, Pfefferkuchenhäuser zusammen gebaut, Weihnachtsgeschenke gebastelt und verpackt.
Ich fühle mich zwar jedes Jahr ein bißchen weniger in der Lage all das mit vollen Zügen zu genießen, aber will den Trouble und die Schönheit der Weihnachtszeit der kleinen Mieke nicht vorenthalten.
Darum werden schon jetzt die ersten to-do-Listen geschrieben. Zu Schade, dass für die Großen Weihnachten immer in die stressige Jahresendphase fällt - da, wo immer noch "ganz schnell" was gemacht werden muss, wo die Tage eigentlich schon 16:30 enden (weil dunkel) und im schlimmsten Fall die Temperaturen bereitwillig in den Minusbereich abtauchen.

Dabei hab es ich früher so sehr geliebt:
Weihnachtsmusik! Heißer Kakao! Schmalzgebäck! Lebkuchen! Heimlichkeit! Freude bereiten! Nähe!

All das huscht jetzt als guter Vorsatz in mein Herz und es wird auf`s Neue überlegt, wie Miekes Adventskalender in diesem Jahr aussehen soll. Vielleicht schaffe ich es seit Monaten doch mal wieder an die Nähmaschine. Einen Versuch wär es wahrlich wert.

Wie haltet ihr es mit der Adventszeit?
Genuss oder Graus? Basteln oder Kaufen? Planen oder Last-Minute?
Würd ich zu gerne wissen!

22. Oktober 2011

Plan.

In 356 Tagen startet der Harzgebirgslauf 2012.

Und wer wird daran teilnehmen? Richtig!

Meine Taktik: Je mehr Leute davon wissen, desto weniger Chance für mich es nicht durchzuziehen. Nur so als Randinfo: Ich hatte heute meine erste Jogging-Session mit 3 Kilometern. 3. D-R-E-I. Aber jedes große Ziel fängt mit kleinen Schritten an, richtig?
Und nicht zu verachten ist auch die Motivation der eben frisch bestellten Ausrüstung. Man muss seine Träume ernst nehmen, nicht wahr?

P.S.: Wir reden natürlich "nur" von dem 11km Lauf und nichts Verrücktem. Marathon zum Brocken wird einfach nicht zu schaffen sein. So als Nebeninfo :-)

20. Oktober 2011

Passau, my Love.


Oben: Der Blick auf das Dreiflüsseeck.
Unten: Von eben selbigem der Blick in Richtung "Cafe Blaas" - der beste Panoramablick mit dem besten Palatschinken der Region...

Wir waren seit..3 Jahren nicht mehr gemeinsam in Passau. Dabei verbindet mich und uns so einiges mit dieser Stadt. Es ist ein befremdliches und gleichzeitig sehr, sehr schönes Gefühl dorthin zurück zu kehren. Vorallem mit all dem Abstand. Man sieht wieder all die Ecken, die dieses Städtchen so charmant machen. Ertappt sich beim "Weißt du noch..." und "...guck mal da!...

Die eigene Vergangenheit auffrischen und dabei neue Erinnerungen dazu addieren - besser geht es kaum. Das nächste Mal lassen wir uns ein, zwei Tage mehr Zeit und zeigen definitiv Mieke, wo alles begann!

Wer also Tipps in und um Passau braucht: gretha.miable@gmail.com.



3. Oktober 2011

Bei uns, letztens.

Meistens, wenn es hier mal ganz ruhig wird, haben wir zu viel Stress um abends mit Muse Bilder für den Blog zusammen zu stellen.
Manchmal ist aber auch die Kamera in der Reparatur. Oder es fehlt einfach die Lust.

Dieses Mal lag es an den schönen Stunden, die wir in den letzten Tagen miteinander hatten. Auch wenn Mieke etwas kränkelt, so war die Zeit doch gut genutzt.
Wir beide leben zusammen genommen schon über 50 Jahre im Harz und waren doch noch nie mit der Harzer Schmalspurbahn auf dem Brocken. Wie gut, dass es Kinder gibt. Plötzlich ist es egal, dass sich Touristenmassen dort tummeln und wir einen halben Wocheneinkauf für Tickets ausgeben - Hauptsache die Kinderaugen glänzen!




Mal sehen was uns in den nächsten Jahren so erwartet: Ob C. nochmal zum aktiven Springsport zurück kehrt? Wann wird Mieke ihr erstes Turnier in der Führzügelklasse absolvieren? Wie oft werden wir noch  um 6 Uhr im Stall stehen um Pferde zu verladen?
Und wie oft werden wir noch dieses zufriedene Lächeln auf dem Gesicht unseres Kindes beobachten wenn ein Vormittag mit Pferd, Stroh und Stall so gut begonnen hat?!?




Ich weiß, man hört es so oft. Aber es ist wirklich so: Jedes Jahr mit Kindern wird schöner, reicher, besser. Sie öffnen die Augen für all die vergessenen Freuden. 
Wann habt ihr zum letzten Mal Kastanientiere gebastelt?
Wann war die Freude über eine frisch aufgeplatzte Kastanie so groß wie ein Tor des Lieblingsvereins?
Wann nimmt man sich sonst die Zeit tief durchzuatmen und den Blättern Tag für Tag beim Farbwechsel zuzusehen?
Wann durfte man seine Eltern schon mal mit Gelassenheit und einem gewissen Abstand beobachten?

Schön, dass es dich gibt!

Soul Food

Dieses Rezept wollte ich schon seit Ewigkeiten hier auf dem Blog wissen - es ist unser Hauptnahrungsmittel.
Meine Liebe dazu kam während des Studiums. Nicht nur weil es eins der schnellsten Gerichte ist, die ich kenne und noch dazu mit einem Minimum an Zutaten umsetzbar ist, sondern weil es einfach absolut lecker ist.
Kohlenhydrate hin oder her: Spagetti alio oglio ist der Hit.

Mittlerweile habe ich Entzugserscheinungen, wenn ich es über eine längere Zeit (etwa 2 Wochen) nicht gegessen haben. Und es ist mein Comfort Food Number 1. Geht es mir schlecht oder habe ich Heimweh/ Liebeskummer/ wasauchimmer - das hilft meistens weiter.

Ich glaube mittlerweile den perfekten Dreh zu kennen. In Restaurants war ich bisher eigentlich immer enttäuscht: die sparen selbst an den wenigen Zutaten. 
Zu wenig getrocknete Tomaten? Zu trocken!
Zu wenig Knoblauch? Keine Würze!
Zu wenig Peperoni? Keine Schärfe!
Schlechter Parmesan? Alles verdorben!

Also bleibt es homemade. Und mein Favorit!

Hier also die Anleitung für die vegetarische Variante (manch einer schwört auf italienische Salami. Tut nicht weh, muss für mich aber nicht sein):






Verliebt.

In den Herbst.
In den Altweibersommer, auch wenn er verspätet ist.
In Ahorn, Kastanien, Eckern.
In unser Kind.
In Pizza, Curry, Frühstück.

In Familienkuscheln und Dreisamkeit.

Das viele getrennt sein ist nicht gut für mich. Ich vermisse meine Familie so sehr, dass es fast weh tut. Und jedes Mal frage ich mich: "Wie hält er das nur immer aus?".
Nächste Woche sind es schon wieder 4 Tage, die ich weg bin. So beginnt bereits am ersten Tag das Rückwärtszählen.

Es ist ein gutes Gefühl, wenn man weiß wohin man gehört.
Diese verliebten Tage könnten ewig dauern...
Sie schweißen uns zusammen, helfen einander nah zu bleiben und, auch wenn es abgedroschen klingt, packen beinah jeden Tag ein kleines Stückchen mehr Liebe drauf.

♥

{this moment} – A Sunday ritual. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember. – SouleMama

18. September 2011

Die Sache mit der Konsequenz.

Es ist alles nicht so einfach.

Das ursprüngliche Problem: Die explodierenden Synapsen in ihrem Köpfchen. Sie merkt sich alles, aber wirklich alles. Da wird jedes Detail des Spaziergangs abends rekapituliert. Und dann die des Tages davor. Und davor. Und davor.

Und mit dieser Gedankenexplosion (oder liegt es vielleicht daran, dass sie jetzt alles auch so wunderbar artikulieren kann???) kommt die Schlaflosigkeit. Man würde ja eigentlich vermuten, dass bei all der Anstrengung im Kopf und im Körper die kleine Maus mittags und abends tot umfallen müsste. Aber davon keine Spur.
Trotz Regelmäßigkeit und Ritualen findet Mieke einfach nie in den Schlaf. Dann geht sie in ihr Bettchen und erzählt, erzählt, erzählt. Und spielt, spielt, spielt.Traumsand und Müdigkeit? Klingt wie Fabelwesen.
Dabei brauchen die Kleinen doch noch etwa 11-12 Stunden Schlaf pro Tag. Denn (und das ist nachgewiesen) bei einem konstant darunter liegenden Wert kann es Störungen im Hirn geben und Aufmerksamkeitsprobleme bis hin zu AD(H)S. Und - oh ja - da sind wir sehr alarmiert!

Aber was tun?

Die neue Strategie heißt: Bestimmerwechsel.
Bisher war ich ein großer Fan von einem Nebeneinander auf Augenhöhe. Jetzt glaube ich, dass dadurch teilweise eine Überforderung des kleinen Köpfchens statt findet. Nein, Mieke muss wirklich noch keine Tage durchstrukturieren. Und wenn Mama sagt, der Plan ist xy, dann bleibt es dabei. Kein verhandeln. Kein diskutieren. Ab und zu scheint sie diese klare Konsequenz einfach zu brauchen. Und im Nachhinein auch ganz froh zu sein, dass sie nicht ständig gefragt wird ob sie dies oder lieber jenes mag.
Versteht mich nicht falsch: Natürlich soll sie lernen mit zu bestimmen. Wohldosiert!

Und das Schlafproblem?
Abends gab es bisher immer klare Verabredungen, die stetig wiederholt wurden. Dabei haben wir immer versucht, es möglichst schön, gemütlich und partnerschaftlich ausklingen zu lassen. Und an manchen Stellen gar nicht bemerkt, wie sehr diese kleine Persönlichkeit ihre Grenzen auslotet.
Jetzt werden nach klaren Regeln ("noch eine Geschichte und ein Lied, das wars") trotz Protest alle Reizquellen (kein Licht, keine Musik) ausgeschaltet und, wenn es denn sein muss, auch zum letzten Mittel "Tür zu" gegriffen.
Als ich klein war mochte ich es sehr gerne wenn zum einschlafen noch ein Hörspiel oder eine leise CD im Hintergrund lief. Meist habe ich eh nicht mehr als die ersten 5 Minuten davon mitbekommen. Mieke hingegen hört aufmerksam bis zur letzten Minute zu und will dann "nochmal". Reizoffen nennt man so etwas wohl in der Psychologie.
Also: Reize weg, Zimmer dunkel, klare Regeln, fester Rhythmus.

Ich hätte nie gedacht, dass es so viele Facetten im "konsequent sein" gibt. Und so vieles, was man wirklich ausprobieren muss und ganz bewusst und aktiv auf sein Kind achten soll. Das Rezept gibt es nicht. Also versuchen wir unsere Variation zu finden.
Und dem kleinen Geist genug Raum und Ruhe für ein gesundes Wachstum zu geben.
Gesündere Ermährung. Weniger Zucker. Nicht mehr Fernsehen als 10 Minuten/Tag. Keine IPhone Apps. Nichts, wofür das kleine Hirn noch nicht gemacht ist. Es ist manchmal wahnsinnig schwer, sein Kind nicht zu überschätzen.
Ja, sie ist weit.
Ja, sie kann sich toll ausdrücken.
Ja, sie ist clever.

Aber sie ist und bleibt 2 1/2...

11. September 2011

Trotzdem.


Eigentlich wollte ich heute etwas 9/11mäßiges posten, als mir das Datum wieder einfiel. Was bei der hiesigen Berichterstattung ja nicht schwer war.

Und wegen eben jener bin ich dem Ganzen gerade über. Und doch: Gedanken gehen an die Hinterbliebenen all derer, die dieses Ereignis in den Tod gerissen hat. Ungeachtet der politischen Hintergründe und Umstände: Das, was an diesem Tag geschah, ist der pure Wahnsinn.

In stillem Gedenken.

♥


{this moment} – A Sunday ritual. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember. – SouleMama

6. September 2011

Errungenschaften.


Es gibt sie immer wieder, die Kleinigkeiten, die im Alltag immer wieder mein Herz erfreuen. Hier oben die momentanen "Top Six"

Von oben nach unten, der Reihe nach:

1. Wasserhahnstöpsel.
Was für eine profane Idee. Und doch so cool! Stöpsel auf den Wasserhahn geschraubt, Wasser marsch und alles ist wie immer. Fast! Mit einem Fingerdruck wird der Wasserstrahl als kleine Fontäne umgeleitet.
Superpraktisch für mich, die keinen Zahnputzbecher besitzt.
Denkbar auch in der Küche für water "straight out of the tap".
(Beispielsweise zu beziehen über discovery-24.de)

2. MAC 187, professioneller Schminkpinsel. Laut Mac eigentlich zum verblenden von Puder oder Bronzer gedacht, leistet dieser tolle, weiche, großzügige Pinsel erstaunliche Dienste beim gleichmäßigen Verteilen von flüssigem Make-up. In kreisrunden Bewegungen übers Gesicht - voilá!
(Gibt es bei Douglas, an Flughäfen oder direkt im MAC Onlineshop)

3. Bodylotion aus der Serie Seathalasso, exklusiv bei Douglas.
Beim ersten anschnuppern eher unscheinbar, in Verbindung mit Haut aber für mich unschlagbar. Mhhhh. Mein Sommerfavourit. Haha. Sommer. Na eben mein Favourit ;-)

4. Tangle Teezer - "it teases your tangles".
Versprochen: kein ziepen mehr, keine Tränen! Egal ob bei Mieke oder bei langen, nassen Haaren. Außerdem: verminderter Haarbruch.
Keine Ahnung wie das Teil funktioniert, aber es ist absolut toll. Must-must-have.

5. Tuff Luv Hülle.
Echtes Sattelleder in braun. Edel, chic, funktional. Und unverzichtbarer Schutz für das iPhone, das mit seiner Glashülle wirklich superempfindlich für Stürze und Kratzer geworden ist...

6. Jeden Morgen, spätestens beim Müsli essen, freue ich mich über die hübschen Löffelchen der Firma Rice. Sie sind mir hier in dem wunderschönen Smila-Laden in der Breiten Straße über den Weg gelaufen und kommen, wie sollte es anderes sein, aus dem Land: Dänemark.


4. September 2011

So könnte...

...es aussehen, sollte Mieke mal ein Brüderchen bekommen.
Der kleine Mann rechts im Bild ist etwa ein halbes Jahr jünger und beide waren völlig verzückt voneinander. Die "Große" macht es vor, der "Kleine" nach.
Klavier spielen? Ich auch!
Eine Möhre? Ich auch!
Den Vögeln und Nachbarn winken? Natürlich zusammen.

Herzzerreißend süß!

Nebenbei gab es noch tollen Apfelkuchen, noch tollere große Schwestern, Erinnerungen, proseccoschwere  Gespräche (ja, das geht) und der tiefe Dank für die Familie, die ich habe.

Auch wenn wir es nicht immer leicht haben: Danke, dass es dich gibt, mein liebster Mann.

♥


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1. September 2011

48 Stunden



...sind so lang und doch so kurz!
Letztes Wochenende war es soweit - die nunmehr 2. Freundin aus Studientagen hat sich getraut und ihrem Freund das Ja-Wort gegeben. Ein absolut idealer und willkommener Anlass für eine kleine Reunion.

Ich weiß nicht warum, aber irgendwie verpassen wir Mädls es immer uns regelmäßig zu sehen. Die eine lebt in Sydney, die andere hat einen superstressigen Master, die nächste wohnt gute 3-4 Stunden weg von mir und ich? Ich hab ein kleines Kind. Da ist es nicht immer so einfach alle 4 unter einen Hut zu bekommen. Umso toller ist es dann, wenn es endlich funktioniert und wir uns wieder haben. Keine Auftauphase, gleich der direkte Einstieg in alte Männergeschichten, Anekdoten aus Studienzeiten und das komplette Mädchending mit schminken, tanzen, Sekt trinken.

Die Hochzeit war wunderschön, die Leute waren fabelhaft, die Familien grandios, das Essen fantastisch und der Gin Tonic ebenso. 
Es tat so gut, das Lachen, das Abschalten, die Ablenkung.

Mädls, ich vermisse euch so sehr, grad wenn ich euch wieder so lange hatte. Wir sollten uns direkt einen neuen Termin machen. Schön, dass es euch noch gibt in meinem Leben und danke (werauchimmer), dass sich unsere Wege damals in Passau gekreuzt haben.


 ♥ ♥ ♥

19. August 2011

Detox.

Offline Detox* @ Gräflicher Park, Bad Driburg.

Eine entspannte, massierte, saunierte, ausgetratschte G. gibt es wieder, ab übermorgen Abend.


* Kein IPhone/ IPad/ MacBook. Kein Internet, blogging, Facebook.

10. August 2011

Lust for life




Darum geht es im Leben. Das "echte" lernen. Besser geht nicht.

7. August 2011

Frühstück.

Innerhalb des letzten Vierteljahres ist dieses Kind so schrecklich groß geworden:
Windelfrei (komplett!!!), "sch"-Laut (seit gestern), mit dem Messer das eigene Brötchen streichen, Ei abpellen, Tisch decken...

Beängstigend?
Schön!

Beängstigend schön.

6. August 2011

Das alte "Ich"

Bevor Mieke in unser Leben trat, hatte ich einige Hobbies, die seit ihrer Geburt doch sehr zurück gesteckt haben. Einige vermisse ich sehr, andere scheinen wirklich verschollen zu sein. 

Heute hat mich seit langem mal wieder die Lust zu backen gepackt. Früher hab ich immer, wenn ich gute oder eben auch extrem schlechte Laune hatte, gebacken. Ich mag den kurzfristig produktiven Effekt, den Backen hat. Etwas, das ich mit meinen Händen mache und nach 1-2 Stunden bereits das Ergebnis genießen kann. 

Früher hatte ich diese romantische Idee ständig mit meinem Kind zu backen und ihr all die kleinen Tipps und Kniffe zu zeigen. Gemeinsame Momente miteinander verbingen, die Liebe für gutes Essen transportieren, natürliche Zubereitung verselbstständlichen. Wozu "fix-Produkte", wenn es einfach auch ohne geht?

Es hat sich allerdings gezeigt, dass Mieke bisher nicht in dem Alter war um meine Vorstellung dieser Idee zu teilen. Zu gefährlich, motorisch noch lange nicht so fein geschult und zu ungeduldig...
Ich glaube aber fest daran - immernoch - dass die gemeinsame Zubereitung ganz wichtig ist und viel Spaß bringen kann. Wir versuchen es weiter, Schritt für Schritt, so wie alles.

Heute: Der Pflaumenkuchen (denn Mirabellen sind eine Pflaumenart...)

Und jetzt (trotz Gewitterluft) Sahne schlagen und: mhhhhhhhh!

31. Juli 2011

Ebbe und Flut.


Die Bilder hier sind jeweils im Abstand eines Jahres entstanden. Beim durchschauen ist mir aufgefallen, dass sich das Motiv so sehr ähnelt, nur die Größe des Kindes hat sich etwas geändert.

Ich liebe es mir die alten Bilder von Mieke anzusehen und ihre Entwicklung zu beobachten:
Sie liebt das Wasser, so sehr! Das wird mit jedem Jahr schöner und sie ist ganz furchtlos und unerschrocken, was Wellen, Fische und Quallen angeht.
Schaukeln war vor einem Jahr hingegen spannender. Jetzt scheint sie etwas Probleme mit dem Gleichgewicht zu haben und mag nur noch ganz ganz sanftes Geschaukel. Und trotzdem stand die kleine rote Schaukel auch diesen Sommer ganz hoch im Kurs ;-)

Wie Ebbe und Flut, ganz im Fluss, so verrinnt mit konstanter Stetigkeit auch die Zeit. Sandkorn für Sandkorn. 
Ma sehen, wie lange Mieke mit uns noch in den Urlaub fahren mag. Oder: wann sie es wieder mag.

♥

{this moment} – A Sunday ritual. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember. – SouleMama

30. Juli 2011

(Sommer-)Urlaub

Was kann man alles in 10 Tage Urlaub packen? Als rastlose Familie sehr viel!

Die erste Woche verbrachten wir campend  an der Müritz (Stopp 1, reduzierte Fahrtzeit) und in Strandnähe in Kühlungsborn.



In Waren hatten wir ziemlich gutes Wetter, sind viel Fahrrad gefahren, auf der Müritz umher geschippert und hatten ein rundum entspanntes Kind. Mieke glücklich=Eltern glücklich!


Kühlungsborn war proppenvoll und nach 1,5 Tagen eingeregnet. Campen bei strömenden Regen macht nicht mehr sooo viel Spaß, also Abfahrt in Richtung Familie in Kopenhagen (hier hab ich das fotografieren einfach vergessen).
Christian hat die knapp 2stündige Fährüberfahrt dank Vomicur bei Windstärke 9 gut überstanden. Mieke war nur leicht irritiert, warum das laufen plötzlich so schwierig war ;-)
Kopenhagen war toll, entspannend, schön. Die Cousinen waren vollkommen begeistert voneinander und hatten  nach 1 Minute Auftauphase ne ganze Menge Spaß miteinander und Unsinn im Kopf. So ein bißchen Großfamilienluft schnuppern macht Lust auf mehr...

Nach 2 Tage dort ging es für uns weiter zur Lieblingsinsel an der Nordsee, zur Abwechslung. Da fing zwar langsam das IPhone-Fieber wieder an, andererseits hatten Mieke und ich dort auch Oma und Opa zur Beschäftigung. Die Tage dort waren perfekt: sonnig, nicht zu heiß, frei von Zwängen. 
Mieke liebt den Troubel und hat sich ganz wacker geschlagen: spät ins Bett, lange ausschlafen. So wie es sich für Urlaub gehört! Dafür wurde sie jeden Tag mit einem Eis belohnt. Und natürlich:
Sandmatscherei, Wellenplanschen, Papazeit, Mamazeit, FAMILIENZEIT, Wellen, Sonnenuntergänge, schaukeln, Aufmerksamkeit, viele Tiere, ... 







Schatten im verebbten Sand, Ciao liebstes Römö...