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5. Mai 2013

6,8.

 
 
 
 
 
 
 
 
  
  
 
 
 
 
Eben noch hat Mieke zum ersten Mal auf dem großen Pferd gesessen und schwupps, reitet sie ihr erstes Turnier. Das geht so im Schlaf, plötzlich ist es soweit.
Heute, bei strahlendem Sonnenschein hat sie ihr Debut gegeben und dabei zumindest weder geweint, noch eine ganz schlecht Figur gemacht. Dass sie mit ihrer Statur und dem Alter nicht wirklich den Einfluss auf ein Pferd nehmen kann wie es die Wettbewerbsordnung für Führzügelklasse vorschreibt, was absehbar. Und dass es einen sichtbaren Unterschied zwischen einem 4 jährigen Mädchen und einer 10 Jährigen geben muss - war auch klar!
Trotzdem hat sie Mut und Durchhaltevermögen gezeigt - sie war eine gute Stunden im Sattel, bis sie endlich dran war.
Ich war definitiv aufgeregter als sie. Aber auch an ihr ging es nicht spurlos vorbei, als plötzlich Oma, Opa, Nachbarn und Freunde am Rand standen um sie anzufeuern. 
Immer wenn sie unkonzentriert ist, fällt sie in den Stuhlsitz. Sie sucht ständig nach bekannten Gesichtern und vergisst, dass ihr Blick eigentlich zwischen den Pferdeohren entlang gehen soll. Beim antraben rutschen die Minifüße aus dem Bügel und sie rutscht - aber steckt das lächelnd weg und bleibt oben. Und macht es im zweiten Durchgang viel besser!
Ein erster Platz konnte es nicht werden, aber auch mit der Erinnerungsschleife sind wir mehr als zufrieden. Und Mieke? Stolz wie eh und je!

Wir sind so froh, dass du unser Kind bist! Und freuen uns auf die vielen Turniere, die noch kommen werden, mit dir - wenn du es willst. 

P.S.: Die Kostüme waren in der B-Note zu 50% entscheidend...ich glaube, auch das hat geholfen!!!

20. November 2011

Kühlkompresse


Hobbies könnten so schön sein.
Heute, beim Versuch erstmals im Leben Blätterteig herzustellen. Dauert wirklich lange, ist nicht wirklich leicht, dafür superlecker. In Kombination mit diesem Rezept hier für kleine, süße Apfelkekse aber unbedingt die Mühe wert...
Blöd nur, wenn man den Zeitpunkt zwischen "fertig" und "verbrannt" um eine Kind-Anzieh-Länge verpasst. Dann ist nämlich die 2stündige Mühe völlig dahin und man kann alles getrost samt Backpapier in den Müll schmeißen.
Und wenn man sich dann noch umbändig darüber ärgert, dass man a) möglichst viele der kostbaren Kleinteile in den Ofen geschoben hat und b) Niemandem so recht die Schuld dran geben kann (nicht, dass ich nicht geflucht und geschimpft und es versucht hätte abzuwälzen!), dann bleibt nur diese unbeschreibliche Wut im Bauch. Wut funkt zwischen Hirn und so kommt eins zum anderen: Schwupps, letztes Backblech mit (immerhin!) 8 Plätzchen einfach mal ohne Topflappen versucht in den Ofen zu schieben. Die Blasen an meinen Fingern zeugen von wenig Erfolg. Dafür tat das kalte Novemberwetter auf dem Markt beim anglühen ausnahmsweise mal wirklich gut.

Wer sich davon nicht abschrecken lassen will: Die Plätzchen sind alle Mühe und Zeit wert! Absolut. Zauberwort: Der Teig muss kalt (wirklich kalt!) sein. Bei jedem Schritt. Glücklich jeder, der einen Balkon neben der Küche hat. Oder einen ganz, ganz großen Kühlschrank. Alles andere ist deprimierend.