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14. April 2013

Amanda.


 



Seit fast 6 Monaten lebt das kleine, dicke Pony bei uns. Hört auf den wohlklingenden Namen Amanda. Van de Bekkenkamp. Was ein echter Holländer ist...
Zugegeben, ich war anfangs mehr als skeptisch - noch ein Pferd mehr, um das sich gekümmert werden muss? Ich habe, hatte und wollte die Zeit nicht für eine weitere fixe Aufgabe im Tagesplan haben. Zumindest keine, die ich nicht mitentschieden habe.

Inzwischen allerdings sind wir uns näher gekommen, Fräulein van de Bekkenkamp und ich. Es freut mich in den Stall zu kommen und ihr aufgeregtes Wiehern zu hören. Ich beschütze sie vor den "Großen". Ich finde es toll, wie kinderlieb sie ist und wie wenig garstig sie trotz ihres Shettiwesen doch ist. Sie ist trotz ihres jungen Alters ziemlich entspannt - nur der Schnee hat sie verwirrt, den scheint es in Holland nicht zu geben...
Mittlerweile ist sie ein Top Team mit Mieke, die sie mittlerweile schon vom Hof in den Stall führt und ganz unerschrocken, wenn auch respektvoll, im Umgang mit ihr ist. Unser sportlicher Fokus wird sich also weder beim Ballett noch Turnen zeigen, vorerst. Momentan ist reiten angesagt. Wenn es nach Mieke geht dann am besten so oft und schnell es geht. 
Wir sind ziemlich stolz auf ihr Feingefühl, die Sicherheit im Stall, den ausbalancierten Sitz, die Zügelhaltung, den Spaß an der Sache und die Freude beim traben. Ganz ehrlich, ich hätte es ihr nicht so recht zugetraut. Aber gerade gibt es nichts Größeres als das Pony, Stall und Turniere. Die darf sie jetzt, mit 4, nämlich endlich mitreiten. Mein Mutterherz lacht und tanzt, auch wenn es immer einen kurzen Sorgenstich bekommt. 

Familienzeit ist das Beste, was es gibt. Vor allem an einem sonnigen Sonntag. Endlich!

30. April 2012

Freie Tage.

 
 
 
 
 
 



 
 


Dank Brückentag und erstem Mai haben wir Zeit für ein paar entspannte, freie Tage. Miekes Favoriten!
Noch dazu war die Lieblingscousine zu Besuch - da hält beide nichts mehr. Große Liebe.
Die Tage sind erstaunlich sonnig und heiß, Kleider haben Hochsaison. Samstag war der Geburtstag der Schwiegeroma (also die Mutter der Schwägerin, meine ich...)
Die Kinder waren happy und machten Freude, rundherum. Ein Schlossbesuch, Bimmelbahnfahrt, kollektives pullern (denn das ist ähnlich ansteckend wie, meinetwegen, Schnupfen) und viel Quatsch. Miekes Highlight war definitiv der überraschende Schlafgast! Sie liebt ihre Cousine so sehr, sie kam vor lauter Aufregung gar nicht in den Schlaf. 


Der Morgen "danach". Nicht im Bild: Meine kleinen Augen.

 
 
 


Das letzte Bild zeigt ein etwas verzweifeltes Kind, just nachdem die Cousinen wieder gen Heimat nach Dänemark aufbrechen mussten. So sieht Herzschmerz mit 3 aus!


24. April 2012

Herz-Kopf-Bauchgefühl.

Immer wieder erwische ich mich bei dem Gedanken eine zweite Schwangerschaft zu durchleben.

Seitdem ich eigene Vorstellungen von meinem Leben und Familie entwickelt habe, waren da immer 2 Kinder in meinem Kopf. Nach Miekes Geburt mussten wir uns erstmal als Familie zu dritt einfinden und haben auch diese Zeit gebraucht - in unserer Partnerschaft, in unserer Rolle als Eltern - überhaupt.
Aber jetzt, da ist Mieke 3. Und ich fühle ganz deutlich, wie der Wunsch nach und nach immer mehr Platz in meinem Kopf einnimmt, wie er sich einnistet und es sich bequem macht.
Ich erinnere mich mit so viel Wärme und Liebe zurück an die Schwangerschaft mit Mieke, an die ganze Neugier und Spannung, den Ultraschall, den wachsenden Bauch, ein Körper, der eben das tut, wofür er im Grunde gemacht ist - das ist etwas ganz Besonderes! Die Geburt, dieses schöne, lebensverändernde Ereignis, das bis heute sehr präsent in meinen Erinnerungen ist.

Er ist wieder da - der Wunsch nach einem Kind. Und zwar des Kindes wegen. Der Liebe wegen. Aber nicht für Mieke oder für irgendwas. Nur der tiefe, ehrliche Wunsch nach einem Leben, in mir drin.

Der Kopf allerdings zählt grausam und monoton auf, was dagegen spricht.

Eine Situation, die mich ratlos und traurig macht. Ohne Allheilmittel.
"Aber sei doch froh, du hast doch wenigstens schon ein ganz tolles Kind."

Darum geht es nicht. Aber das ist schwer verständlich zu machen.

Warten. Hoffen. Kopf und Herz in Einklang bringen, wie auch immer.

10. April 2012

Ostern, heiter bis wolkig.






Es lag weniger am Wetter als an der Unlust die Kamera in die Hand zu nehmen - dieses Ostern gab es "nur" instagramed IPhone Bilder.
Manchmal erleichern sie mich, fangen den Moment ein - genau da, wo man ihn braucht. Im Hier und Jetzt.

Ostern war im Vergleich zum letzten Jahr etwa 15°C kälter, wenig sonnig, dafür aprilig vom allerfeinsten. Gestört hat es uns letztlich nicht, denn mit Jacke und Schirm kann man schließlich auch an die frische Luft. Ob zum reiten, Eier suchen oder Miniroller fahren -egal!
Die Tage waren geprägt von Familienzeit par excellence, Pferd, Essen, naturgefärbten Eiern und viel, viel Schokolade.

Und ja - am Kinderschminken kommt sie einfach nicht vorbei!

Wir hören uns, ganz bald. Momentan brauch ich ein bißchen Online-Detox.

18. März 2012

Angrill-Party.

 
 
 


Die ersten Sonnenstrahlen sind da, ein absolut traumhaft frühlingshaftes Wochenende und damit Grund genug die Grillsaison zu eröffnen. 
Nachdem spontan fast alle unsere Freunde inkl. Kinder zugesagt haben, entschlossen wir uns das Grillen vom Balkon auf den nahgelegenen Reitplatz mit zugehörigem Partyzelt zu verlegen. Alles was man für einen verspielten, glücklichen Nachmittag braucht:

  • eine große Schwester, die bereitwillig Kinderdienst übernimmt und mit den Kleinen Dreckkugel-Weitwurf spielt (Bild 3 und 4),
  • viel Obst und Gemüse (Bild 2),
  • geräumig viel Fläche, bei der nicht viel passieren kann (Bild 1),
  • ein Bobbycar,
  • Luftballons und
  • einen Heizpilz für die kühleren Abendstunden.
Allen, denen noch ein gutes Rezept für kleine, kinderfreundliche Pizzabrötchen fehlt, sei dieses hier ans Herz gelegt:
1/2 Würfel Hefe mit
200ml Wasser und
1 TL Honig verrühren.
400g Mehl und
2 TL Salz und
4 EL Olivenöl vermischen.
Die Hefe-Wasser-Honig Mischung dazu und alles gründlich verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teigklumpen auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche immer wieder mit dem Handballen durchkneten, bis er geschmeidig ist (im Rezept stand ursprünglich: "bis man Luftblasen platzen hört..."). Den Teig zugedeckt etwa 1h an einem warmen Ort gehen lassen (besonders geeignet der Ofen bei 25°C oder der laufende Wäschetrockner ;-). Letztlich sollte der Teig sich etwa verdoppelt haben. Dann mit mehligen Händen kleine Kügelchen (tischtennisballgroß) formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei 230°C Umluft (oder 250°C Ober- und Unterhitze) ca. 7-10 Minuten backen (bis sie leicht goldgelb werden). Das ergibt ca. 16 Pizzabrötchen, ich hatte die Menge verdoppelt und das war perfekt!

Mieke hat zum Schluss die Aufmerksamkeit aller Erwachsenen genossen und mit den Lieblingstanten verstecken gespielt. Das können wir von mir aus öfter machen!!!

20. Oktober 2011

Passau, my Love.


Oben: Der Blick auf das Dreiflüsseeck.
Unten: Von eben selbigem der Blick in Richtung "Cafe Blaas" - der beste Panoramablick mit dem besten Palatschinken der Region...

Wir waren seit..3 Jahren nicht mehr gemeinsam in Passau. Dabei verbindet mich und uns so einiges mit dieser Stadt. Es ist ein befremdliches und gleichzeitig sehr, sehr schönes Gefühl dorthin zurück zu kehren. Vorallem mit all dem Abstand. Man sieht wieder all die Ecken, die dieses Städtchen so charmant machen. Ertappt sich beim "Weißt du noch..." und "...guck mal da!...

Die eigene Vergangenheit auffrischen und dabei neue Erinnerungen dazu addieren - besser geht es kaum. Das nächste Mal lassen wir uns ein, zwei Tage mehr Zeit und zeigen definitiv Mieke, wo alles begann!

Wer also Tipps in und um Passau braucht: gretha.miable@gmail.com.



3. Oktober 2011

Bei uns, letztens.

Meistens, wenn es hier mal ganz ruhig wird, haben wir zu viel Stress um abends mit Muse Bilder für den Blog zusammen zu stellen.
Manchmal ist aber auch die Kamera in der Reparatur. Oder es fehlt einfach die Lust.

Dieses Mal lag es an den schönen Stunden, die wir in den letzten Tagen miteinander hatten. Auch wenn Mieke etwas kränkelt, so war die Zeit doch gut genutzt.
Wir beide leben zusammen genommen schon über 50 Jahre im Harz und waren doch noch nie mit der Harzer Schmalspurbahn auf dem Brocken. Wie gut, dass es Kinder gibt. Plötzlich ist es egal, dass sich Touristenmassen dort tummeln und wir einen halben Wocheneinkauf für Tickets ausgeben - Hauptsache die Kinderaugen glänzen!




Mal sehen was uns in den nächsten Jahren so erwartet: Ob C. nochmal zum aktiven Springsport zurück kehrt? Wann wird Mieke ihr erstes Turnier in der Führzügelklasse absolvieren? Wie oft werden wir noch  um 6 Uhr im Stall stehen um Pferde zu verladen?
Und wie oft werden wir noch dieses zufriedene Lächeln auf dem Gesicht unseres Kindes beobachten wenn ein Vormittag mit Pferd, Stroh und Stall so gut begonnen hat?!?




Ich weiß, man hört es so oft. Aber es ist wirklich so: Jedes Jahr mit Kindern wird schöner, reicher, besser. Sie öffnen die Augen für all die vergessenen Freuden. 
Wann habt ihr zum letzten Mal Kastanientiere gebastelt?
Wann war die Freude über eine frisch aufgeplatzte Kastanie so groß wie ein Tor des Lieblingsvereins?
Wann nimmt man sich sonst die Zeit tief durchzuatmen und den Blättern Tag für Tag beim Farbwechsel zuzusehen?
Wann durfte man seine Eltern schon mal mit Gelassenheit und einem gewissen Abstand beobachten?

Schön, dass es dich gibt!

19. Juni 2011

Komplett.

Endlich wieder zu Dritt!

Wenn die Tage zwischen "hier" und "weg" so kurz sind, dass man kaum Zeit hat alle Neuigkeiten, Probleme, Sorgen, Freuden, Ängste,... auszutauschen, dann macht mir das in gewohnter Regelmäßigkeit Angst!
Wie schafft man es trotz der Entfernung sich nah zu bleiben? Die Distanz, rein psychisch, nie zu groß werden zu lassen? Wir brauchen meisten ein paar Tage um uns wieder richtig gut aneinander zu gewöhnen und uns in den Tages- und Gedankenablauf des Anderen einzufühlen. Manchmal gelingt es uns ganz fix, ein anderes Mal brauchen wir länger. Und trotzdem: Es gibt sie, die Momente, wo man gar nicht mehr richtig durchdringt was der Partner erzählt, weil es alles so weit weg zu sein scheint und die eigenen Belange so bedeutend erscheinen. Was macht man dann nur?

Als wir noch kein Kind und ich keinen festen Job hatte, war das alles nicht so problematisch. Wir waren aneinander interessiert und hatten oft die Gelegenheit gemeinsam unterwegs zu sein. Das hat sich mit Mieke natürlich geändert. Nur die Jobs, die sind geblieben. Und mit ihnen die Reiserei, die unregelmäßigen Dienstreisen undundund.
Was geblieben ist, ist der unbeschreibliche Respekt für die Arbeit des Anderen - egal ob es sich um die Organisation einer hochkarätige Veranstaltung mit mehreren hundert Leuten im Ausland handelt oder das Meistern des stressigen Alltags im Spannungsfeld zwischen Job, Kind, Haushalt. Dieses Jonglieren gelingt uns beiden mal gut, mal weniger gut, aber doch meist zufriedenstellend.

Und doch: Von Zeit zu Zeit gibt es das Unverständnis. Die innere Unzufriedenheit. Ein bißchen der Neid ("Du erlebst so viel." "Aber du hast so viel Zeit für unser Kind."). Da mag man manchmal nicht zuhören, wenn der Liebste von all den Highlights erzählt (Bauch sagt:"Manno!!!").

Wie macht ihr das? Ist euer Partner viel zu Hause? Könnt ihr euch Leben, Haushalt, Kinderbetreuung gut teilen? Und wenn nicht: Wie empfindet ihr das Ungleichgewicht? Habt ihr besondere Startegien um eineinander nah zu bleiben?

Wir versuchen

  • mindestens eine SMS am Tag zu schreiben. Meistens zum ins-Bett-gehen. Telefonieren klappt selten gut (ich abends müde, er abends im Vollstress).
  • einander Bilder/ Videos zu schicken (merke: Zeige, was dich gerade glücklich, traurig, wütend, erstaunt macht).
  • nette Kleinigkeiten füreinander bereit halten (sei es das "Drachenfutter" vom Flughafen, die InStyle aus dem Flughafen oder das lästige Hemden bügeln und zusammenlegen vor einem wichtigen Anlass)
  • wenigstens ein gemeinsames Hobby zu pflegen.
  • nie das Verständnis für die Situation des Anderen zu verlieren.
  • die eigenen Bedürfnisse auch mal hinten anzustellen.
  • die Hilfe unserer Eltern in Anspruch zu nehmen um (sehr sehr seeeeehr selten) etwas nur für uns als Paar zu machen.
  • uns immer wieder die Inschrift unserer Eheringe vor Augen zu halten ("for better and worse")
  • zu knutschen!


Was macht ihr so???


29. Mai 2011

To do.


  • Pferd gucken. Pferd kaufen?
  • Holunderblüten sammeln - Holunderblütensirup kochen.    x check
  • Stalldienst.    x check
  • Hotel/ Finca für kurzfristig aquirieren.    x check
  • Flug buchen.    x check
  • Bügeln. (Habe ich kürzlich schon erwähnt, dass ich bügeln hasse???)
  • Fotos machen.
  • Einen netten Post über Ungarn schreiben.

25. April 2011

Kaffee, bitte.

Bisher hatten wir immer eine Senseo bei uns stehen. Christian trinkt selten Kaffee (und wenn, dann koffeinfrei) und mir hat es anfangs so gereicht.
Aber je öfter ich nachmittags Besuch hatte und eine Tasse nach der anderen extra mit der Padmaschine zubereiten musste, desto mehr sehnte ich mich nach einer originalen Filterkaffeemaschine. Haltet mich für altmodisch, aber ich finde, der Kaffee schmeckt einfach anders und...besser. Also entweder eine tolle Espressomaschine mit Milchaufschmäumer oder Filterkaffee.
Da erstere locker an die 1000€ kostet entschied ich mich für die sensationell 1/10 preisgünstigere Alternative: Eine Maschine von Bosch mit Thermoskanne. Das war, neben dem Aussehen, das wichtigeste Kriterium.
Und was soll ich sagen???
Sie ist wunderschön. Besonders praktisch: der abnehmbare Wassertank. Und die tropffreie (ja, wirklich!!!) Thermoskanne. Und der Kaffee schmeckt auch, Wahnsinn.

Für alle, die sich also gerade nach einer neuen Maschine umsehen, die hier ist durch mehrere Tester für gut befunden worden.
Und Danke, mein liebster Mann, dass du mich manchmal mit solcher Fassung erträgst ("Wieviel Geld für eine Kaffeemaschine???")
Foto von Bosch.

16. April 2011

Energiebündel.

Unglaublich, wieviel Energie in einem 2jährigen Kind steckt!
Mieke und ihr Freund M. haben den ganzen Nachmittag genutzt um sich von Hügeln zu kullern, ums Haus zu rennen, Bobbycar zu fahren, zu rutschen, im Sandkasten zu spielen, Blumenbeete zu zerstören, "Ringelreihe" zu singen und Hühner zu, ähm, füttern.

Jetzt, ganz schleichend, kommt das Alter, in dem sich die Kleinen unter Aufsicht super selber miteinander beschäftigen können. Verständigkeit, Neugier, soziale Kompetenz und Energie passen zueinander.
Perfekter Abschluss: Pizzaparty.

Die moosübersäten und vom Gras gezeichneten Sachen drehen ihre Runden in der Waschmaschine und die kleine Maus ist seeligst im Bett.
Mehr davon, bitte.

11. April 2011

Stallarbeit.



Die Highlights des Wochenendes:
Viele Sonnenstunden, Eis uuuuund: PFERDE!
Sonntag hatten Christian und ich sogar Zeit zusammen für einige Stunden im Stall zu sein. Es ist für mich so neu und so schön die Frühlingsnatur vom Pferderücken zu beobachten und meinen Rhythmus mit dem Pferd zu finden.
Wir haben uns Häuser angesehen, sind über Wiesen getrabt und über einen kleinen Graben gesprungen, haben am Knieschluss gearbeitet (also ich), sind durch einen Dornröschentunnel geritten und und und. Klar, es gibt noch viel zu lernen, aber es macht Spaß und vorallem: den Kopf frei.

Mieke liebt den Stall, nach wie vor. Sie ist mittlerweile mit vollem Herzblut dabei, verteilt vorsichtig mit flacher Hand Leckerlis und Möhren, versucht Heu zusammen zu fegen und die Boxen auszumisten. Ich bin schon so gespannt wie es wird, wenn sie erstmal groß genug ist um wirklich selbst auf dem Rücken eines Pferdes zu sitzen. Voltigieren kann man wohl ab 3, schauen wir mal ob sie bis dahin so viel Gleichgewichtssinn hat und die Tiere dann noch immer so spannend findet.

Was für ein schönes Hobby!!!

3. April 2011

Sonne, Wurst und Clowns.


Erstes richtig warmes Frühlingswetter mit Sonnenschein deluxe, Grillen, Holunderblütensekt, Erdbeereis, Ausritt durchs Gelände, gemeinsames Frühlingsshoppen für Mini und ein gut gelauntes Kind.
Ein prima Wochenende!!!

Warum sind die freien Tage nur so schrecklich kurz?

23. Januar 2011

Evaluation

In der letzten Woche war es ziemlich ruhig um mich.

Arbeit, Mieke, Yoga, Freundschaften pflegen, Ehe hegen...all das hat im Grunde all meine Zeit verschlungen und so ein bißchen Internet-Abstinenz (soweit das geht!) hat mir ganz gut getan. Also: Ich bin noch da, nur nicht so sehr virtuell, wie ich es manchmal bin. So viele Posts hab ich im Kopf gehabt, aber keiner hat den Weg durch die Computertasten gefunden. Es kommt wieder, ganz sicher!

Heute ist die Woche aber zu Ende, schon wieder.

Fragt ihr euch manchmal auch (wenn ihr denn Eltern seid) ob ihr euren Job mit den Kids gut macht? Ich meine...Chef-Feedback-Gespräche gibt es im Eltersein nicht. Zumindest die nächsten Jahre nicht. Woher wisst ihr, ob eure Kleinen mit dem, was ihr tut, zufrieden sind? Oft habe ich den Eindruck, dass Mieke mit einem guten, lächelnden Gefühl ins Bett geht und einschläft. Aber all die Konflikte und Reibereien im täglichen Miteinander und wie man sie löst...ist das gut so?
Auch Eltern sind nicht jeden Tag konstant und berechenbar, so unschön wie das ist. Manchmal kommt auch der dünnhäutige Drache zum Vorschein, der das kleine Lieblingsmenschlein schon das ein oder andere Mal verschreckt hat.
Ich wünsche mir so sehr, dass Mieke, wenn sie mal groß ist, auf ihre Kindheit blickt und sagen kann: "Ich hatte es ganz schön".

Heute sind wir, ganz Familie, auf den Indoor-Spielplatz im Ferienpark gegangen. Wer sich das nicht vorstellen kann, hier ein Bild (gefunden bei holidaycheck.de)


Also ganz viele Hüpfburgen und Bobbycars und ein Bällebad und überhaupt...an regnerischen Tagen eine echte Alternative.
Bisher ist Mieke dort immer zaghaft gewesen und hat sich die meisten Dinge nur getraut, wenn ich mit dabei war. Heute war mein Kind wie ausgewechselt. Selbstsicher hat sie den dunklen Tunnel und die Rutsche im Hüpfburglabyrinth  zurückgelegt und ist herumgerannt und und und! So ein großes Kind!!!
Nach 1 1/2 Stunden und einer großen Portion Pommes mit Capri Sonne (ja, auch für Kinder muss mal Sonntag sein...) konnten wir das durchgeschwitzte Töchterlein nur schwer zum gehen bewegen. Weder die Aussicht auf Pferd füttern noch Smarties (!!!) konnten uns da helfen.

Es ist schön, wenn man zumindest als Eltern sagen kann, dass man mit dem Kind, was man da hat, zufrieden ist ;-)

Einen guten Wochenstart euch allen!

16. Januar 2011

Schmerzhaft.

Warum den Kopf ins Wasser stecken, mitten auf dem Weg?
So wie dieser junge grau-weiße Schwan auf dem Weg ein hübscher, eleganter, erwachsener zu werden?

Weil es manchmal verdammt hart ist verständnisvoll zu sein.
Weil es sich nicht gut anfühlt, wenn man denkt, dass einem Dinge verwehrt bleiben werden - wenn Zukunftspläne auseinander driften.
Wenn man sich fragt, ob man den Weg, den man geht, so weiter gehen kann.

Heute war viel für Kopf und Herz. Vielleicht sollte es erstmal sacken.
Kopf aus dem Wasser ziehen und warten, bis die restlichen grauen Federn weg sind.

15. Januar 2011

Military.

Oben, an der langen Hecke, da reitet es sich bei Matschwetter ein bißchen wie Military. Mann und Pferd sahen danach aus wie nach einem Schlammbad. Aber ich glaube, sie hatten Spaß. 
Mieke auf dem Rückweg hoch oben auch.

11. Januar 2011

Sehnsucht.

Mieke und ich. Nach Papa. Ganz schlimm.

"Meine Paaaaapa...."

Der Arme hat es dadurch natürlich auch nicht besser. Sein Kind fordert ihn grad sehr und er scheint es total zu genießen. Das Kuscheln, das Verstecken spielen, das miteinander Quatsch machen... Beide sind so verliebt ineinander, da spielt Mama ganz gerne die 2. Geige. Umso schlimmer und schwerer, wenn er dann wieder das heimische Nest verlassen muss.

Gleichzeitig merke ich auch, wie anstrengend die Tage grad sind, wenn der Partner fehlt. Man arrangiert sich so in seinem Alltag, verteilt Aufgaben untereinander und ist dann verwundert, wenn abends niemand gekocht hat. Macht doch sonst immer wer?!
Zeit für den notwendigen Ausgleich bleibt da auch wenig. Das muss allerdings geändert werden:
Mein Rücken und mein inneres Gleichgewicht schreien nach mehr Yogaunterricht.
Mein Ego möchte was Neues probieren und freut sich auf den Fotokurs.
Mein Bauchgefühl versucht alle Eindrücke und Gefühle beruflich und privat richtig zu ordnen.

Bauch, Herz, Kopf, Seele...gar nicht so einfach, ihr Vier! Aber wir raufen uns schon wieder zusammen.

6. Januar 2011

Grace.

Das Pferd und ich...ob das je eine Lovestory wird? Man weiß es nicht!
Christian meint: bis ich die Dame richtig reiten kann wäre sie leider schon verstorben. Pferde werden im Schnitt 20 und sie ist ja schon 9.

Na dann, es grüßt der Optimismus.

Auf jeden Fall sagen meine Oberschenkel grad Lebwohl. Mal sehen ob sie morgen wieder da sind.

Fotokurs.

Check!

Schon lange vorgenommen, jetzt angemeldet. Ende Januar geht es los. Mal sehen ob da meine Problemchen mit der Canon behoben werden können und wir so richtig dicke Freunde werden. Ich freu mich!