12. Juli 2012

11. Juli 2012

11. Juli 2008.

Als ich dich kennen lernte, warst du nicht nur das Flattern in meinem Herzen und das Tanzen in meinem Bauch, du warst mein Rettungsanker.
Du bist mein Fels, egal wo du stehst.

Mit dir hatte ich die besten Jahre meines Lebens und die verheirateten machen mich glücklich, jeden Tag aufs Neue. Die nächsten Jahre zu planen und mit dem Leben füllen zu können, das für uns gut ist macht Spaß und neugierig und das Herz zufrieden.

Ich habe mal gelesen man sollte eine Sache im Leben unbedingt machen: Die richtige Person heiraten.

Die, die einen glücklich macht, zum lachen bringt, bis an die eigenen Grenzen und darüber hinaus fordert - weil sie an dich glaubt - und nie aufhört dir zu sagen, dass sie dich liebt.
Bedingungslos.

Wir haben einen sehr eigenen Weg gewählt, wir zwei. Unsere Familie, das sind wir! Es ist gut so wie es ist und solange wir uns gerade in die Augen schauen können und "Ich liebe dich" sagen können, ist meine Welt in Ordnung. Sie dreht sich mit dir, um dich, wegen dir.

Danke für die schöne Zeit, immer wieder. 

5. Juli 2012

Stille.

Es ist ein ruhiger Ort geworden, hier.

Eigentlich wollte ich gar keine Pause einlegen, aber irgendwie fehlt mir das Mojo sowohl für Fotografie als auch das zusammenwerfen von Worten.
Meine beste Freundin habe ich seit April weder gesehen noch gesprochen, gestern habe ich seit ewiger Abstinenz mal wieder einen Kuchen gebacken und auch sonst fühlt sich alles grad eher unrund an. Die Zeit und Ruhe fehlt mir an allen Enden, Christian ist marathonmäßig unterwegs und die Abende zum reden fühlen sich an wie Geschäftstermine: möglichst schnell und effizient alles Wichtige besprechen.

Dafür ist das Büro schon Teil des neuen Hauses und auch wir können schon unerwartet Ende Juli mit den Renovierungsarbeiten in unserer Wohnung beginnen. Mit diesem großen, lang ersehnten Schritt beginnen aber auch die Gedanken um das wie und was und wo: Welche Möbel, welche Farbe, welche Tapete, welcher Schrank, welche Küche,... So schön wie es ist, so anstrengend ist es auch.
Wir freuen uns so sehr auf dieses Haus, auf die damit verbundene Freiheit und all die Hoffnung, die wir  damit verbinden:
Es soll ein Ort werden, an dem wir uns zurückziehen können. Es soll gemütlich und offen werden, eine Tür, die unserer Familie und unseren Freunden nie verschlossen bleiben soll, es soll gelacht, geweint, gestritten, gealbert, geküsst, gekocht, gebacken werden. Ein Ort, an dem Mieke aufwachsen kann, sich frei entfalten, die Johannisbeeren im Garten ernten kann, ihre Freunde einlädt und Kind sein darf, wie es sich gehört.

Bald versuche ich wieder die Kamera in die Hand zu nehmen. Versprochen.

Aber vielleicht auch erst nach dem Urlaub Ende des Monats. Warten aufs Mojo.