Who knows where this path will take us but let´s go forth hand in hand and promise not to let go because it may lead us somewhere vast & amazing. - Freya
25. Februar 2012
24. Februar 2012
Näkemiin.
Oder auch: Auf Wiedersehen, Finnland.
Man hat mich mittlerweile aus Versehen für eine Finnin gehalten: Ich spreche jetzt 5 Worte ihrer Sprache und besitze eine Geldbörse der Nationaldesignerin marimekko.
Ich sag doch, sympathisch hier!
Kiitos.
Man hat mich mittlerweile aus Versehen für eine Finnin gehalten: Ich spreche jetzt 5 Worte ihrer Sprache und besitze eine Geldbörse der Nationaldesignerin marimekko.
Ich sag doch, sympathisch hier!
Kiitos.
Fasten.
Die meisten von euch werden wissen, dass die Fastenzeit begonnen hat.
Ich bin nun in keinster Weise der Kirche verbunden und habe auch nicht vor, dass in irgendeiner Weise zu ändern. Trotzdem finde ich die Idee des Verzichts auf eine bestimmte Sache für einen festgelegten Zeitraum spannend. Das Aufbrechen alter Gewohnheiten und das Ändern von lieb gewonnen Verhaltensweisen...
Nun ist es nicht so leicht etwas zu finden, dass ich fasten könnte. Alkohol ist keine Herausforderung, ich kann gut und gerne 6 Wochen ohne einen Schluck Alkohol leben. Fleisch wäre eine Option. Aber das liegt mir nicht so sehr am Herzen.
Kein Auto nutzen? Keine Schokolade essen?
Ich weiß nicht, bisher habe ich das richtige noch nicht gefunden.
Während ich also so über die eine Sache nachdenke, die ich fasten könnte, habe ich gestern etwas gelesen, dass mich nachhaltig beeindruckt und beschäftigt hat. Es gibt einige Menschen, die sich an das Experiment "BNN" (buy nothing new for a year) gewagt haben.
Ein ganzes Jahr...verrückt?!?
Bei genauem Betrachten gab es auch hier gewisse Regeln, denn so gar nichts kaufen funktioniert in einer normalen Gesellschaft ja einfach mal nicht. Zusammenfassend kann man sagen, dass es erlaubt war die grundlegenden Dinge der Existenz (Nahrung, Reinigungsmittel,...) zu kaufen, es sollte aber stets überlegt werden, ob die Sache wirklich nötig oder eher schon Luxus sei. Mhhh...wo ist die Grenze zwischen "nötig" und "Luxus"? Ist es OK Haarshampoo zu kaufen oder soll man sich daran machen auf natürliche Wege wie Backpulver und Apfelessig umzusteigen?
Seitdem rattert es in meinem Kopf: Was wäre, wenn man sich dieser Aufgabe stellen würde...
Auf welche Dinge könnte man verzichten?
Es würde ja auch heißen, dass man ein ganzes Jahr keine neue Sachen kaufen dürfte...Was bei genauem Betrachten wahrscheinlich absolut machbar ist, ich mir aber so überhaupt nicht vorstellen kann.
Es würde auch heißen man müsste sich überlegen ob Make-Up nun Luxus oder notwendig ist. Was ist mit Gesichtsreinigung? Was mit Deo?
Ich glaube es geht bei der Aktion nicht darum komplett von 100 auf 0 zu fahren, sondern eher darum über die eigenen Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten nachzudenken:
Brauche ich das, was ich da grad in der Hand habe, wirklich?
Schaffe ich es keine neue Plastiktüte zu kaufen, wo doch genug wiederverwendbare daheim sind?
Finde ich die Zeit und Motivation Geschenke überlegt zu basteln, anstatt immer etwas zu kaufen?
Gibt es das, was ich benötige vielleicht auch gebraucht?
Könnte ich mit jemand anderem tauschen?
Wie lange halten die Dinge wirklich, wenn ich nur Neues kaufe, wenn ich etwas kaputt gegangen ist?
Eigentlich schöne und wichtige Gedanken, oder?
Ich bin nun nur mäßig bio und nachhaltig, aber natürlich sorge ich mich um unsere Umwelt und versuche auch Mieke beizubringen, dass jeder seinen Beitrag leisten sollte. Warum also nicht bei mir selber anfangen?
Ich würde liebend gerne hören, was ihr darüber denkt!
Ich bin nun in keinster Weise der Kirche verbunden und habe auch nicht vor, dass in irgendeiner Weise zu ändern. Trotzdem finde ich die Idee des Verzichts auf eine bestimmte Sache für einen festgelegten Zeitraum spannend. Das Aufbrechen alter Gewohnheiten und das Ändern von lieb gewonnen Verhaltensweisen...
Nun ist es nicht so leicht etwas zu finden, dass ich fasten könnte. Alkohol ist keine Herausforderung, ich kann gut und gerne 6 Wochen ohne einen Schluck Alkohol leben. Fleisch wäre eine Option. Aber das liegt mir nicht so sehr am Herzen.
Kein Auto nutzen? Keine Schokolade essen?
Ich weiß nicht, bisher habe ich das richtige noch nicht gefunden.
Während ich also so über die eine Sache nachdenke, die ich fasten könnte, habe ich gestern etwas gelesen, dass mich nachhaltig beeindruckt und beschäftigt hat. Es gibt einige Menschen, die sich an das Experiment "BNN" (buy nothing new for a year) gewagt haben.
Ein ganzes Jahr...verrückt?!?
Bei genauem Betrachten gab es auch hier gewisse Regeln, denn so gar nichts kaufen funktioniert in einer normalen Gesellschaft ja einfach mal nicht. Zusammenfassend kann man sagen, dass es erlaubt war die grundlegenden Dinge der Existenz (Nahrung, Reinigungsmittel,...) zu kaufen, es sollte aber stets überlegt werden, ob die Sache wirklich nötig oder eher schon Luxus sei. Mhhh...wo ist die Grenze zwischen "nötig" und "Luxus"? Ist es OK Haarshampoo zu kaufen oder soll man sich daran machen auf natürliche Wege wie Backpulver und Apfelessig umzusteigen?
Seitdem rattert es in meinem Kopf: Was wäre, wenn man sich dieser Aufgabe stellen würde...
Auf welche Dinge könnte man verzichten?
Es würde ja auch heißen, dass man ein ganzes Jahr keine neue Sachen kaufen dürfte...Was bei genauem Betrachten wahrscheinlich absolut machbar ist, ich mir aber so überhaupt nicht vorstellen kann.
Es würde auch heißen man müsste sich überlegen ob Make-Up nun Luxus oder notwendig ist. Was ist mit Gesichtsreinigung? Was mit Deo?
Ich glaube es geht bei der Aktion nicht darum komplett von 100 auf 0 zu fahren, sondern eher darum über die eigenen Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten nachzudenken:
Brauche ich das, was ich da grad in der Hand habe, wirklich?
Schaffe ich es keine neue Plastiktüte zu kaufen, wo doch genug wiederverwendbare daheim sind?
Finde ich die Zeit und Motivation Geschenke überlegt zu basteln, anstatt immer etwas zu kaufen?
Gibt es das, was ich benötige vielleicht auch gebraucht?
Könnte ich mit jemand anderem tauschen?
Wie lange halten die Dinge wirklich, wenn ich nur Neues kaufe, wenn ich etwas kaputt gegangen ist?
Eigentlich schöne und wichtige Gedanken, oder?
Ich bin nun nur mäßig bio und nachhaltig, aber natürlich sorge ich mich um unsere Umwelt und versuche auch Mieke beizubringen, dass jeder seinen Beitrag leisten sollte. Warum also nicht bei mir selber anfangen?
Ich würde liebend gerne hören, was ihr darüber denkt!
23. Februar 2012
Suomi/ 5
Nachdem ich gestern feststellen musste, dass Zug fahren hier dem in Deutschland ähnelt, hatte ich heute einen sehr angenehmen Tag hier in Jyväskylä (einfach alles der Reihe nach frei von der Leber weg aussprechen...).
Ich wünsche mir, dass ich im Sommer noch mal wieder kommen kann, am besten in ein kleines "mökki" - ein Ferienhaus. Und dann mach ich es so wie die Finnen: um mich herum nur See und Wald, ab und zu geht es baden, die Abende sind endlos, Lagerfeuerromantik, Boot fahren, Sauna. Ich gäbe einen prima Finnen ab - völlig abgeschieden und still. Ich mag es, wenn Leute miteinander schweigen können. Es ist so viel schwieriger als die ganze Zeit zu erzählen...
Es ist im Übrigen nicht wirklich wahr, dass Finnen nichts sagen würden. Sie tun das sogar sehr viel, vorallem wenn die Sonne scheint. Allerdings mögen sie keinen Small Talk, was ich irgendwie sehr sympathisch finde. Sie haben entweder etwas zu sagen - oder eben nicht. Sie sind außerdem davon überzeugt, dass es von großem, gegenseitigen Respekt zollt, wenn man den anderen ausreden lässt. Der "Xenophobes Guide to Finns" sagt in etwa: "Die Gesprächskultur der Finnen ist nicht das klassische Ping-Pong westlicher Europäer, es ähnelt eher Bowling".
Die kleine Finnischlektion des Tages:
"hän" - er/sie
Die Finnen sind so sehr gleichberechtigt, dass es tatsächlich keine unterschiedlichen Wörter für die Geschlechter gibt. Das finde ich bemerkenswert!
Und noch etwas habe ich heute beobachtet, zum wiederholten Male: Finnen trinken gerne Milch. Nachdenken. Habt ihr schon mal ein Glas Milch (optional auch gerne Buttermilch) zum Mittag getrunken? Also so wie Saft? Ich nicht! Dafür ist die Milch hier fettfrei, 100%. Oder man nimmt "krem", aber nur für den "kahvi"
Es ist wirklich ein schönes Land, ehrlich!
Ich wünsche mir, dass ich im Sommer noch mal wieder kommen kann, am besten in ein kleines "mökki" - ein Ferienhaus. Und dann mach ich es so wie die Finnen: um mich herum nur See und Wald, ab und zu geht es baden, die Abende sind endlos, Lagerfeuerromantik, Boot fahren, Sauna. Ich gäbe einen prima Finnen ab - völlig abgeschieden und still. Ich mag es, wenn Leute miteinander schweigen können. Es ist so viel schwieriger als die ganze Zeit zu erzählen...
Es ist im Übrigen nicht wirklich wahr, dass Finnen nichts sagen würden. Sie tun das sogar sehr viel, vorallem wenn die Sonne scheint. Allerdings mögen sie keinen Small Talk, was ich irgendwie sehr sympathisch finde. Sie haben entweder etwas zu sagen - oder eben nicht. Sie sind außerdem davon überzeugt, dass es von großem, gegenseitigen Respekt zollt, wenn man den anderen ausreden lässt. Der "Xenophobes Guide to Finns" sagt in etwa: "Die Gesprächskultur der Finnen ist nicht das klassische Ping-Pong westlicher Europäer, es ähnelt eher Bowling".
Die kleine Finnischlektion des Tages:
"hän" - er/sie
Die Finnen sind so sehr gleichberechtigt, dass es tatsächlich keine unterschiedlichen Wörter für die Geschlechter gibt. Das finde ich bemerkenswert!
Und noch etwas habe ich heute beobachtet, zum wiederholten Male: Finnen trinken gerne Milch. Nachdenken. Habt ihr schon mal ein Glas Milch (optional auch gerne Buttermilch) zum Mittag getrunken? Also so wie Saft? Ich nicht! Dafür ist die Milch hier fettfrei, 100%. Oder man nimmt "krem", aber nur für den "kahvi"
Es ist wirklich ein schönes Land, ehrlich!
22. Februar 2012
Suomi/ 4
Wusstet ihr, dass Finnland nicht nur die Heimat der bezaubernden Moomin-Männchen, eine Art Comic-Charakter, ist, sondern hier auch die App Angry Birds entwickelt wurde? Die kleinen Plüschklumpvögel kann man hier an jeder Ecke kaufen!
Heute Abend gibt es mehr über die Toleranz und Erträglichkeit von Stille und das Zug fahren.
Heute Abend gibt es mehr über die Toleranz und Erträglichkeit von Stille und das Zug fahren.
21. Februar 2012
Suomi/3
Es ist vollbracht. Das Baden im Eis. Wirklich!
Die Finnen sind schon ein Völkchen. Da hacken sie mitten im Winter ein Loch in den zugefrorenen See nahe der Sauna und ab geht es, das Eisbaden. Stärkt wohl die Abwehrkräft. Und danach ab in die Sauna. Bei mindestens 90°C. Alles andere wäre kalt. Danach einen hübschen Schneeengel hinterlassen, wieder schwitzen. Und schwupps, noch mal ab in das 1°C kalte Wasser. Brrrr.
Besonders niedlich fand ich, dass man dabei üblicherweise eine Mütze und Socken trägt. Die Profis haben Neoprenschuhe an. Socken taten es auch :-)
Eine Sache allerdings hat mich sehr erstaunt: Die Finnen gehen nicht textilfrei saunieren. Ich wette, dass machen sie nur, wenn sie in ihrer privaten Sauna daheim sind. Da würden die Erfinder und Meister des saunierens aber aus den Neoprenschuhen kippen, wenn sie nach Deutschland in eine gemischte FKK Sauna kämen. Mit all seinen strickten Regeln. Vorher ein Fußbad, kein Tropfen Schweiß darf auf das gute Holz berühren, Stille, ...
Hier hingegen heißt es: "Jeder so wie er es mag". Egal ob kurz oder lang, Hauptsache Sauna.
Handtuch vergessen? Dann nimm doch zwei Blättchen Küchenpapier.
Deine Freunde sind mit dabei? Kein Problem, lachen und reden ist erlaubt.
So ist das saunieren in Finnland natürlich auch im Grunde nur eine sehr warme Freizeitbeschäftigung und doch ganz anders. Selbstverständlicher. Einfacher. Geselliger.
Es ist so schön hier!
Die Finnischlektion des Tages:
Die Finnen sind schon ein Völkchen. Da hacken sie mitten im Winter ein Loch in den zugefrorenen See nahe der Sauna und ab geht es, das Eisbaden. Stärkt wohl die Abwehrkräft. Und danach ab in die Sauna. Bei mindestens 90°C. Alles andere wäre kalt. Danach einen hübschen Schneeengel hinterlassen, wieder schwitzen. Und schwupps, noch mal ab in das 1°C kalte Wasser. Brrrr.
Besonders niedlich fand ich, dass man dabei üblicherweise eine Mütze und Socken trägt. Die Profis haben Neoprenschuhe an. Socken taten es auch :-)
Eine Sache allerdings hat mich sehr erstaunt: Die Finnen gehen nicht textilfrei saunieren. Ich wette, dass machen sie nur, wenn sie in ihrer privaten Sauna daheim sind. Da würden die Erfinder und Meister des saunierens aber aus den Neoprenschuhen kippen, wenn sie nach Deutschland in eine gemischte FKK Sauna kämen. Mit all seinen strickten Regeln. Vorher ein Fußbad, kein Tropfen Schweiß darf auf das gute Holz berühren, Stille, ...
Hier hingegen heißt es: "Jeder so wie er es mag". Egal ob kurz oder lang, Hauptsache Sauna.
Handtuch vergessen? Dann nimm doch zwei Blättchen Küchenpapier.
Deine Freunde sind mit dabei? Kein Problem, lachen und reden ist erlaubt.
So ist das saunieren in Finnland natürlich auch im Grunde nur eine sehr warme Freizeitbeschäftigung und doch ganz anders. Selbstverständlicher. Einfacher. Geselliger.
Es ist so schön hier!
Die Finnischlektion des Tages:
- Sauna=Sauna
- Sisu (wenn man denkt, man schafft es nicht zu viert auf Riesenskiern eine Runde zu drehen oder man Zuspruch braucht um doch die Stufen zum Eisloch herabzuklettern)
- kyllä=ja
- ei=nein
20. Februar 2012
Suomi/2
"Sisu [ˈsisu] ist ein finnischer Begriff, der eine angeblich nur den Finnen eigene mentale Eigenschaft bezeichnet. Das Wort gilt als unübersetzbar, kann aber mit „Kraft“, „Ausdauer“ oder „Beharrlichkeit“, auch „Unnachgiebigkeit“ oder „Kampfgeist“ besonders in anscheinend aussichtslosen Situationen wiedergegeben werden. Als kulturelles Konzept ist Sisu für Finnland in hohem Maße identitätsstiftend."
-Wikipedia
So wurde es mir heute auch in etwa erklärt. Und es war mir völlig neu.
Auf meiner Liste finnischer Stereotypen standen eher Dinge wie:
-Wikipedia
So wurde es mir heute auch in etwa erklärt. Und es war mir völlig neu.
Auf meiner Liste finnischer Stereotypen standen eher Dinge wie:
- Sauna
- Alkohol
- Nokia
- Wald, Wald, Wald
- Understatement
- Sachen werden eher untertrieben ("quite good" anstatt "ausgezeichnet!") und auch nicht unnütz wiederholt ("I love you very much. If this circumstance changes I will let you know").
Und dann kam da plötzlich "sisu" hinzu. Ein faszinierendes Konzept, was sicher nicht nur den Finnen vorbehalten ist, aber mich doch noch immer beschäftigt. Ich weiß nicht, ob es ein so festes Wort im Deutschen gibt. Zumindest kein so fest verankertes. Das man aus der Vokabelkiste kramt, wenn man am liebsten den Kopf hängen lassen möchte. Die Finnen sagen, sisu ist darin begründet, dass sie in solch einer rauen Umgebung überleben mussten, früher.
Keine Ahnung, aber ich mag es, dieses sisu!
Die Finnischlektion des Tages:
- Joulupukki=Weihnachtsmann (siehe vorigen Post)
- Tervetuloa=Willkommen
- Kippis=Prost
Fasching.
Ich geb es zu, ich bin kein ausgesprochener Karnevalfan. Doch es gilt, wie letztes Jahr, mit Kinder ist a) einfach anders und b) viel schöner.
Allerdings war ich dieses Jahr lediglich aktiv in die Vorbereitung involviert.
Voriges Jahr konnten wir uns noch ganz bequem ohne Selbstbestimmungsrecht des Kindes das Rotkäppchenkostum der besten Freundin leihen. Dieses Jahr wurde dieser Plan gleich doppelt durchkreuzt: Die Freundin wollte noch mal ihr "Kleine Prinzessin" Kostum tragen und Mieke hatte sich konsequent für Pippilotta entschieden. Es lebe die Meinungsfreiheit.
Nachdem die angehimmelte Cousine dann zu Weihnachten auch noch eben jenes Kostüm vom joulupukki (finnisches Wort des Tages!!!) geschenkt bekam, war die Sache besiegelt: Ein Pippi-Dress musste her.
Es ist zwar nicht ganz so originalgetreu wie hier beschrieben, aber wir waren trotzdem alle ganz verzaubert von der kleinen Maus!
Ich konnte zwar heute nicht bei ihr sein, aber Oma hat ganze Arbeit geleistet, find ich! Danke!
Miekes Berichterstattung am Telefon: "Rita war auch als Pippi Langstrumpf verkleidet." Mama: "Und wer sah besser aus?" "Ich."
Dann wär das ja geklärt :-)))
*
Miekes Kostüm:
- gepunktetes Shirt, übergroß von H&M.
- lustige Strumpfhose, von der Goldstückfreundin, bezogen über Jako-O.
- Schürzenkleid in gelb mit grünen Streifen, genäht von Mama höchstpersönlich, zwischen Gutenachtgeschichte und ein-nächtigem Erbrechen.
- Perücke (auf Miekisch "Kappe") über Amazon.
- nicht zu sehen: Pippi Langstrumpf Unterwäsche, derzeit in ausgewählten H&M Filialen.
19. Februar 2012
Suomi/1
Terve!
Das heißt so viel wie: Hallo."Guten Abend" krieg ich schon gleich nicht mehr hin.
Nach einem kompletten Reisetag bin ich nur froh, endlich in meinem Hotel zu sein. Auch wenn alles gut geklappt hat, trotz Verspätungen etc. - so ein Tag schlaucht doch ganz schön.
Finnland kommt bisher sehr sympathisch daher:
Das heißt so viel wie: Hallo."Guten Abend" krieg ich schon gleich nicht mehr hin.
Nach einem kompletten Reisetag bin ich nur froh, endlich in meinem Hotel zu sein. Auch wenn alles gut geklappt hat, trotz Verspätungen etc. - so ein Tag schlaucht doch ganz schön.
Finnland kommt bisher sehr sympathisch daher:
- Die Finnen haben nicht nur ganz viele unterschiedliche Wörter für Schnee (ich glaube acht..), der hat hier auch eine andere Konsistenz! Verrückt, oder? Das ist irgendwie pulverig und doch klebrig. Ganz eigenartig - passt nicht in meine beiden Kategorien von Pulver- bzw. Backschnee!
- Handynetz hat man selbst in der entlegensten Ecke des Landes (und auch davon gibt es bekanntlich genug..) und auch ein WLan findet sich kostenfrei beinah an jeder Ecke. Es lebe das Zeitalter der Smartphones! So kann ich trotz der Ferne Videotelefonie mit meinem Mann betreiben, meinem Kind ein Bild per Email schicken (ja, der Oma, aber immerhin!), Emails und Ebay checken. Das ist Fortschritt.
- Der "Airport" von Kajaani ist so süß, dass ich es eigentlich hätte fotografieren müssen. Das Flugzeug fährt direkt bis zur Ankunftshalle und es gibt exakt ein Gepäckband. Zoll und Sicherheitskontrolle praktisch nicht vorhanden.
- Hört man den Finnen beim sprechen zu, denkt man, sie würde eine Podcast zur Einschlafhilfe aufnehmen. Ganz konstant und ruhig werden da unglaublich lange Wörter mit sehr vielen n,i,a und rollenden r eingebaut. Es wäre prima, wenn jetzt so ein kleiner Finne auf der Bettkante hocken würde um mir die Tageszeitung ganz monoton vorzulesen. Vielleicht stell ich mir noch den Fernseher an!
Die Finnischlektion des Tages:
- Lääkkäri=Arzt
- Appelsini=Apfelsine
- kaksi=zwei
14. Februar 2012
Happy, happier, Valentine.
Haha. Nein, ich bin kein großer Fan vom Valentinstag (auch wenn man bei mir sowohl mit Schokolade als auch mit Blumen so ziemlich immer punkten kann).
Aber trotzdem hat der 14. Februar etwas ganz besonderes an sich: Heute vor 4 Jahren haben wir uns ganz offiziell entschlossen im Sommer "Ja" zueinander zu sagen.
Ich habe nie in meinem Leben etwas ernster gemeint und tiefer gespürt als dieses "Ja".
Dieses "Ja" und dieser Mann, sie haben mein Leben verändert. Nachhaltig. Besser. Bunter. Liebevoller.
Und dann kam noch etwas, nach diesem "Ja". Die zweite, große Liebe meines Lebens. Danke, dass ich euch in meinem Leben haben darf.
Ihr zwei, ihr habt all meine Liebe.
Aber trotzdem hat der 14. Februar etwas ganz besonderes an sich: Heute vor 4 Jahren haben wir uns ganz offiziell entschlossen im Sommer "Ja" zueinander zu sagen.
Ich habe nie in meinem Leben etwas ernster gemeint und tiefer gespürt als dieses "Ja".
Dieses "Ja" und dieser Mann, sie haben mein Leben verändert. Nachhaltig. Besser. Bunter. Liebevoller.
Und dann kam noch etwas, nach diesem "Ja". Die zweite, große Liebe meines Lebens. Danke, dass ich euch in meinem Leben haben darf.
Ihr zwei, ihr habt all meine Liebe.
5. Februar 2012
Furchtlos.
Sie liebt, liebt, liebt Wasser und planschen. Sie springt ins Wasser -"alleine"- und wird erst nach dem untertauchen herausgefischt. Immer ganz stolz und glücklich a) nicht ertrunken zu sein, b) Mama und Papas Lob zu hören und c) es geschafft zu haben.
Egal ob große, kleine, schnelle oder dunkle (Röhren-) Rutsche - sie liebt es!
Und die netten Nebeneffekte? Großer Hunger, große Müdigkeit.
Wasser, unser Element.
Egal ob große, kleine, schnelle oder dunkle (Röhren-) Rutsche - sie liebt es!
Und die netten Nebeneffekte? Großer Hunger, große Müdigkeit.
Wasser, unser Element.
3. Februar 2012
2. Februar 2012
Wintergrillen.
Cooper vereist ganz Deutschland. Dank Kältewelle sind es derzeit schwindelerregende Minusgrade, die schon kräftig zwicken im Gesicht...
Was ist da besser als ein kleines Angrillen bei -17°C? Richtig, nichts!
Zugegeben, ich war schon sehr skeptisch. Hab mir eine dicke Unterhose angezogen, die dicksten Schuhe zugeschnürt, fette Socken übergestülpt, die Bommelmütze aufgesetzt und meine North Face Skijacke aus dem Schrank gekramt.
Ich war also echt gut vorbereitet.
Aber auf dem Weg zum Grillplatz überkam mich dann doch die Skepsis: Wie lange bleibt das warm?
Und dann: Ein voller Erfolg. Feuerkörbe und -schalen um den Grill drappiert, 8 Liter Glühwein erhitzt, Apres Ski Hits eingelegt - los gings. Und ich bin erst nach 3(!!!) Stunden gen Heimat aufgebrochen- immer noch total warm.
Es bewährt sich also immer wieder: Am schönsten wird`s, wenn man keine Lust hat!
Was ist da besser als ein kleines Angrillen bei -17°C? Richtig, nichts!
Zugegeben, ich war schon sehr skeptisch. Hab mir eine dicke Unterhose angezogen, die dicksten Schuhe zugeschnürt, fette Socken übergestülpt, die Bommelmütze aufgesetzt und meine North Face Skijacke aus dem Schrank gekramt.
Ich war also echt gut vorbereitet.
Aber auf dem Weg zum Grillplatz überkam mich dann doch die Skepsis: Wie lange bleibt das warm?
Und dann: Ein voller Erfolg. Feuerkörbe und -schalen um den Grill drappiert, 8 Liter Glühwein erhitzt, Apres Ski Hits eingelegt - los gings. Und ich bin erst nach 3(!!!) Stunden gen Heimat aufgebrochen- immer noch total warm.
Es bewährt sich also immer wieder: Am schönsten wird`s, wenn man keine Lust hat!
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