29. August 2013

Urlaub, die Zweite.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Als Familie haben wir wenig Zeit miteinander. Oft ist es entweder der eine oder der andere, aber lange Qualitätszeit ist ein sehr rares und kostbares Gut für uns.
Umso mehr haben wir die 7 Tagen auf Mallorca genossen, die schöner nicht hätten sein können. Ein Upgrade im Hotel, ein eigener Whirlpool und atemberaubender Blick über die Bucht von Portopetro, dazu tolles Wetter, fantastisches frisches Essen und viel...Nichtstun. Genau das, was wir uns vorgestellt und gewünscht hatten.
Ein kurzer Shoppingausflug nach Palma, Besuch auf einer Finca bei Freunden, die Unterwasserwelten im Aquarium und die Salzfarmen von Es Trenc...viel mehr Bewegung gab es kaum. 
Dafür gab es umso mehr Zeit im und am Wasser: Eine Fahrt mit dem Glasbodenboot zum Fische gucken, schnorcheln, Luftmatratzen-chillen und poolen - es war einfach großartig.

Retrospektiv muss ich schmunzeln, wie sich manche Dinge im Laufe der Jahre ändern. Oder vielmehr die eigene Einstellung dazu:
Als ich noch kein Kind hatte war ich stets Gegner von Schwimmflügeln (gleiches gilt derzeit auch noch für Stützräder am Fahrrad). Ich war der Meinung, dass Kinder solche Dinge gleich "richtig" lernen sollten, ohne schnickschnack. Jetzt weiß ich: schwimmen lernen (wenn man nicht jede Woche ständig im Wasser ist), ist koordinatorisch eine Herausforderung und Schwimmflügel und -reifen geben Eltern so viel mehr...Frieden. Weniger Diskussionen, mehr Spaß - eine Gleichung, die mir gefällt. Und so ist das Eltern sein doch ein stetiger Lernprozess, der nie aufhört und der uns mit dem Besten überhaupt belohnt. Einem selbstständigen Wesen, egal ob mit oder ohne Schwimmhilfen. 

Es ist ein schmaler Grad zwischen Fordern und Überfordern, Loben und Verhätscheln, Erwartungen und Druck aufbauen. Mehr Verantwortung kann kein Job dieser Welt mitbringen.

P.S.: Sind kleine Kinderpopos nicht einfach unfair niedlich?!

28. August 2013

Urlaub, die Erste.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Oh Nordsee, meine raue Liebe. 

Am Strand stehen, der Sand mit den Muscheln zwischen den Füßen, die salzige Meerluft in der Lunge und im Haar...So kann es bleiben!

Die ersten Urlaubstage verbrachten wir dieses Jahr "nur" mit Oma und Opa wie gewohnt auf "unserer" Insel, im Südwesten Dänemarks. Auf einigen Bildern kann man sogar schon die Küstenlinie Sylts erahnen. Bei bestem Wetter und milden Wassertemperaturen waren wir eigentlich jeden Tag einmal am Meer oder Watt um die Füße dreckig und den Geist klar zu machen.

Außerdem gab es kurze Ausflüge in die Umgebung, viel Eis, Fischbrötchen, den 13.Geburtstag vom Lieblingshund, Nele Neuhaus Krimis und viel Schlaf. Mieke schien es einerseits sehr zu genießen und kostete, ganz in Tradition der letzten Jahre, die Schaukel bis zur Ermüdung aus. Andererseits war sie etwas überfordert mit all der Zeit und Aufmerksamkeit, die ihr so im Urlaub zuteil wird. Die unstrukturierten Tage und späten Abende trugen den Rest zu stetigen kleinen Auseinandersetzungen bei. Aber wahrscheinlich sind diese Auf und Abs ganz normal im Leben mit einer kleinen, aber starken Persönlichkeit.

Manchmal schau ich sie an und kann schon das große Mädchen in ihr sehen, dass sie einmal wird. Hübsch, clever und nicht zu unterschätzen. Dieses Kind ist zwar emphatisch und einfühlsam, lieb und kuschelig - aber es hat seinen eigenen Plan. Sie ist wie ihr Papa, nur noch viel intensiver. Quasi Papa hoch 3. Zu gerne wüsste ich, was so ab und an in ihrem Kopf vorgeht, aber das werden wir vermutlich weder heute noch später herausbekommen.

Den zweiten Teil unserer Urlaubstage werde ich morgen online stellen... dann mit Episoden vom Mittelmeer.

27. August 2013

Team.


 
 
Ein funktionierendes Team sollte man nicht trennen.

Nach dem Auftakt in die Turniersaison im Mai musste das Tochterkind zwangsweise pausieren... Die frisch gebackene Ponymama wollte ihr Fohlen nicht allein lassen und so war es erst jetzt (am Ende der Turniersaison) soweit, dass Mieke ihre zweite Führzügelklasse mitreiten durfte.
Zufälligerweise war es auch dieses Mal wieder ein Kostümwettbewerb, sodass sich die Fotos doch sehr ähneln. 
Das außergewöhnliche am Ascania Pferdefestival in Aschersleben ist (neben dem Spitzensport für die großen Pferdefans der Region), der kleinen Pokal sowie die riesige Schleife für alle Kinder, auf die sie sehr sehr stolz sein können. Wenn das kein Anreiz ist im nächsten Jahr einen Longenwettbewerb zu reiten, dann weiß ich auch nicht! Das passende Turnierjacket wird, Ebay sei Dank, vorhanden sein.

Um das Erlebnis für die Kleinen abzurunden, durften alle Kinder nach Beendigung des Wettbewerbs eine weiße Taube steigen lassen. Da ich mein Kind kenne und die Taube nach geschätzten 5 Sekunden in der Luft gewesen wäre, habe ich diese Aufgabe übernommen, aber Mieke hat das Täubchen gestreichelt und der Moment, als alle Tauben fliegen durften, war wirklich sehr schön.

Ich bin gespannt, welche Wege Mieke im Pferdesport einschlagen wird. Ob sie es weitermacht und ihren Spaß und Ausgleich dabei findet oder den Tieren mal den Rücken kehrt - es bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall hat sie einen großen Schritt in Richtung "richtiger Reiter" gemacht: Sie ist gestürzt und wieder aufgestiegen.
Welchen Sport machen eure Kinder, wenn sie denn schon etwas regelmäßig verfolgen?


P.S. Wer Tipps für gute Onlineshops für Kinderreitbekleidung ab Größe 110 hat...ich bin dankbar dafür!