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3. November 2013

Karma.

 
 
 
 
 
 
Nun bin ich in letzter Zeit so furchtbar schlecht diesen Blog mit Leben zu füllen und bin statt dessen eher Konsument - egal ob Blog, Pinterest Board oder Instagram: die "schnellen" Medien fesseln mich gerade. Wahrscheinlich ist es genau das: schneller. Wenig Zeit.
Wie furchtbar.
Ich nehme mir selten die Zeit mich wirklich an das Notebook zu setzen und die Gedanken festzuhalten. Dafür bin ich mehr offline präsent und schaffe es, Mieke im Hier und Jetzt zu begleiten. Die Tage werden kürzer, das Wetter kälter und wir genießen die Nähe und spielen, backen, kochen, basteln. Der Oktober hat uns mit allerfeinstem Herbstwetter verwöhnt und wir haben die Zeit genutzt für Laubschlachten, Ausritte, Laternenumzüge, schaukeln und weiße Trinkschokolade.
Es ist also alles gut.
Und manchmal, wenn alles so ist, wie es vielleicht sein soll, kommt eine Möglichkeit um die Ecke, eine Idee...die man schon lang vergraben hatte. 
Genau jetzt, genau hier. 

Ich bin gespannt wie dieses Jahr zu Ende geht und noch mehr, was das nächste Jahr bereit hält.

28. Januar 2012

Die Suche nach Schnee.

Da wohnen wir schon an einem Mittelgebirge und doch kaum ein Flöckchen, das den Weg bis zu uns schafft!
Wurden wir letztes Jahr nur so überschüttet, gibt es dieses Jahr kaum mal Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Versteht mich nicht falsch, das ganze Schneegedöns kann mir gestohlen bleiben, meine absolut winteruntüchtiges Auto dankt mir jeden Tag über 4°C... Aber ab und an mal einen Ausflug zum Rodeln, das hat schon was.
Heute waren wir in Schierke. 10 Minuten im Auto und schwupps: eine zarte Schneedecke überall. Herrlich. Klappschlitten ausgepackt und ab gings. Mieke liebt rodeln und ist total furchtlos. Zwar waren die Rodelbedingungen mäßig (kleine Hänge..), aber immerhin. Schön war es trotzdem.

Nachdem im Dezember Miekes erste Begegnung mit Eis sehr positiv verlaufen war, wollte ich es heute wissen...Minischlittschuhe ausgeliehen und ab dafür. Die kleine Schnute war erst Feuer und Flamme (wie es so ist) und nach einer halben Runde und der Erkenntnis: Schlittschuh laufen hat nichts mit auf dem Eis gehen zu tun wollte sie wieder ihre "lilanen Schuhe" haben. Aber Versuch macht klug, heißt es doch. 

So sehr wie ich Schneeanzüge liebe, so sehr hasse ich sie, wenn mein Kind verkündet: "Ich muss mal!". Verdammt. Und da Prinzessin nicht auf eine öffentliche Toilette geht, wenn es dort "riecht" (kein Witz), musste sie heut kurz neben dem WC-Häuschen blank ziehen. Einmal gelber Schnee bitte. Fand sie natürlich total toll und hat eine ganze Weile gebraucht, bis sie den passenden Spruch dazu ("Und darum essen wir nie, nie, niemals gelben Schnee, Mieke!") verstanden hatte. 

Nur 2 Stunden draußen und schon so viel, was in die Erinnerungsgehirnhälfte gehört... 

12. Dezember 2010

Kalt.Allein.Hunger.

Er ist nicht immer so einfach, der Alltag. Das Erwachsen sein. Das Leben halt.

Die letzten, fast 3 (!!!) Wochen ohne meinen Mann waren eine große Herausforderung.
Da merkt man umso mehr, wie sehr man sich miteinander arrangiert, im Positiven. Wie man unbewusst Pflichten aufteilt und wie es ist, wenn man plötzlich alles allein machen soll.
Wenn einem abends manchmal einfach der Antrieb und die Energie fehlt, sich selbst zu bekochen (Mieke hat derzeit ihre Nudel-und Suppenphase, das kann ich nicht jeden Tag essen...).
Wenn man sich so über etwas gefreut/geärgert/gewundert hat und es dann doch nicht mit dem Menschen teilen kann, der am allerwichtigsten ist.
Wenn man abends allein ins kalte Bett geht und nach der 1. Woche merkt, dass man unter akutem Schlafmangel leidet. Weil man das Bett anfängt zu meiden.

Es ist so gut, dass du heute wieder kommst, mein Herz.

Wie immer haben die Omas einen grandiosen Job gemacht und Mieke wegorganisiert und einiges möglich gemacht. Es ist aber einfach nicht das Gleiche.
Blöder Zufall, dass auch in dieser Zeit die Freunde nicht soooo viel Zeit hatten.Vorweihnachtsstress-Ende des Jahres-Staatsexamenvorbereitung-Fortbildung-beschäftigt sein.

Meine allerliebste S.: Danke, dass es dich gibt. Ich weiß, es ist grad viel alles. Und du denkst, du schaffst das nicht. Und überhaupt...Warum ist immer alles gleich so krass stressig? So sehr, dass man kaum Zeit füreinander finden kann. Weil es immer bei dir oder bei mir nicht passt...
Du fehlst mir so sehr. Du, die mich seit schon-immer kennt. Du, die mir immer den Kopf aus dem Sand zieht...
Die 4 Stunden am Samstag haben so gut getan. Euch mit Fräulein Mieke zu sehen, das schmilzt mein Herz! Wie lieb ihr zu ihr seid und zu spüren, wie sehr sie euch mag, trotz der wenigen Zeit, die ihr grad miteinander haben könnt... Ich könnte es mir nicht schöner vorstellen!



Ihr sorgt dafür, dass mein Herz wieder im Gleichklang schlägt und ich die Ruhe und Geduld finde, die ich jeden Tag brauche.

Ab morgen ist wieder alles gut, dann ist er hier und ich da, wo ich hingehöre. An seiner Seite.

31. Juli 2010

Whiiieee.

Wie schön es ist, wenn Papa da ist!!!

Da kann man vom Häuser kaufen träumen (das wird zum echten Hobby grad), in den Stall zum wahrscheinlich-bald-Familie L.-Pferd gehen und reiten, zum Festival in den Oberharz fahren...

Is einfach alles toller mit, statt ohne.

Darauf jetzt einen Sekt. Oder einen (neu entdeckten) Bacardi Razz. Prost!!!


P.S. Ich bin sehr erstaunt, dass unser Kind klar und deutlich "Hund" aussprechen kann. Außerdem sagt sie, wenn sie eine Fliege erspäht, immer "summ-summ-summ", wie in `Bienchen summ herum`. Sehr niedlich!

28. Juli 2010

Heute

Der Tag besteht aus Müdigkeit, tausend unerledigten Dingen und den schönsten Momenten!

26. Juli 2010

Neulich

, in einem Kindergarten.

Mama (zum Kind): "Ui, gab es bei euch heute Schokodonuts? Das ist aber was Tolles, gibt es bei uns ja nicht so oft..."
Erzieherin (mit hochgezogenen Augenbrauen): "Wieso denn das?"
Mama: "Naja...Zucker und so?!?"
Erzieherin (patzig): "Das brauchen Kinder aber!"
Mama ( um Frieden bemüht): "Ach, dafür gibt es ja dann die Omas und den Kindergarten."

***kurz darauf, nachdem die Tochter nach Papa fragt***

Mama:"Du weißt doch, Papi muss noch arbeiten."
Erzieherin (jetzt will sie es wissen): "Ja, denn Papa quält noch Menschen."
Mama (jetzt völlig verdattert): "Mh...Nein. Sag der Tante mal was Papa auf der Arbeit macht!"
Kind (der Wahrheit entsprechend): "Zähne heile."

(Die Eltern sind ein Zahnarztehepaar)

Prädikat: Pädagogisch bedenklich!


Danke C., für diese wahre Anekdote. Schade, dass es sowas gibt.

22. Juli 2010

Meilenstein

Oder besser: Meilenschritt!

Mieke, vorhin auf dem Balkon von I.+D.- ganz unauffällig stielt sie sich von Stuhl eins zu Stuhl zwei. Die ersten tapsigen Schritte, ganz allein und ohne Hände und Hilfe!!!
Was für ein toller Moment. Ich hab immer befürchtet ich wär nicht dabei und es würde in der Krippe passieren. Wie schön, dass Mami es miterleben konnte.

Jetzt können wir alle ruhig ins Bett gehen und den Tag verdauen.

Nachtrag:
Gestern Abend, kurz vorm hinlegen: Mama und Mieke auf der Toilette, Bücher angucken. Plötzlich steht Mieke auf, schnappt sich Papas FHM und zeigt auf die nackige Körpermitte von Charlotte Engelhardt und sagt ganz selbstverständlich: "Bauch". War irgendwie echt süß :-)

Sommermärchen

Vor 2 Jahren war ich schwanger und habe mir ausgemalt, mit diesem Kaulquäppchen im Bauch, wie es wohl sein wird, das Leben mit Kind.

Vor gut einem Jahr begann es dann...dieses Leben. Und das Kaulquäppchen wird zum Frosch und quakt und hüpft und planscht und krabbelt.

Und heute, da ist sie schon ein ganz schön eigenes Persönchen. Und zwar genau das, was wir uns immer gewünscht haben. Wie oft ertappen wir uns dabei ihr beim schlafen zuzusehen oder die gleichen Wörter wie sie zu benutzen. Einfach, weil es so süß ist. Weil es so unfassbar ist, dass dieses süße, kleine Ding zu uns gehört. Mit all ihren Macken. Mit all den Momenten, wo sie absolut ihren eigenen Kopf spürt und durchsetzt und die dann so gar nicht sind, wie wir sie uns vorgestellt haben. Und mit den vielen, vielen Momenten, wo es GENAU so ist, wie wir es uns vorgestellt haben.

Wenn die ersten "Neeee"s auf Fragen kommen.
Wenn ein leises "puller-puller" die Töpfchen-Session einleitet.
Wenn sie gedankenverloren mit ihren Tieren spielt.
Wenn sie von allein auf die Idee kommt Küßchen zu verteilen. An das Baby der lieben Freundin. Oder den Hund der Großeltern...
Wenn sie vor lauter Erschöpfung auf der Schaukel einschläft, aber doch noch soooo gerne weiter schaukeln möchte.
Wenn sie sich müde an Papa kuschelt, um dann mit Tuch und Nucki bewaffnet ins Bett gebracht zu werden.

Diese ruhigen, zärtlichen Momente.





Aber auch wenn sie lautstark protestiert.
Wenn sie juchzt vor Freude beim Fangen spielen.
Wenn sie unerschrocken in die Nordseewellen krabbelt wie eine Krabbe und sich selbst von der salzigen, großen Welle überrollen lässt um triefend drüber zu lachen.

Diese lustigen, anstrengenden Momente.


Wenn Mieke einfach nur Mieke ist, dann spür ich ganz tiefe Liebe. Eine, die über alles geht. Und eine, die trotz der täglichen Mühe Energiequelle ist.

10. Juli 2010

Puh...

Was für ein unglaublich warmer Tag!

Ich war ja nun wirklich schon in vielen sonnengeküssten Ländern unterwegs- Spanien, Australien, Honduras...Aber im Moment habe ich das Gefühl mein Körper bekommt sich nicht akklimatisiert...so als hätte ich absolut dysfunktionale Schweißdrüsen.
Zu allem Übel musste ich verschieden Dinge auf die imaginäre Merkliste schreiben:

1. Maxi Cosi Bezug abziehen ist mit einiger Anstrengung verbunden. Empfiehlt sich nur bei unter 25°C Raumtemperatur.
2. Putzen kann bei 35°C Außentemperatur und innen gefühlten 40°C wirklich warten. So schön wie es ist...ich stand wirklich kurz vorm Kreislaufkollaps. Unfassbar. Umgefallen beim Putzen. Wäre doch eine schöne Anekdote.
3. Essen bei diesen Temperaturen geht gar nicht, weder bei Kind noch bei Mama.
4. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal komplett ohne Decke oder Laken schlafen würde oder könnte. Kann ich.
5. Eine Maus ist ein verdammt flinkes Wesen. Mit bloßer Hand kaum zu fangen, behaupte ich mal.
6. Eine Mausefalle ist ein KREUZGEFÄHRLICHES Folterinstrument. Nicht nur für die arme Maus, sondern auch für den, der sie aufstellen soll...

Dieser Hoch-hoch-sommerliche Tag war aber dennoch schön, mit den Mädls im Garten, Beine im Pool, Holunderlikör, nackige Kinder....geht schwer besser. Neben bügeln (wäre dann Nummer 7.: ganz blöd bei dem Wetter!!!) und packen dann noch der 3. Platz für unsere Jungs-freut mich sehr für die jungen Wilden. Jetzt sei ihnen etwas Urlaub vergönnt. So wie mir :-) Voraussichtlich der letzte Eintrag, morgen ist Hochzeitstag (wow!) und Auto packen UND zeitig ins Bett gehen angesagt.

6. Juli 2010

"I do!" "Do I?"

Sonntag waren I. und ich im guten, alten, stickigen Wernigeröder Kino und haben es endlich geschafft (dank des Einsatzes beider Papas), uns SATC 2 anzusehen.

Sehr netter Film, nicht ganz so gut wie der 1., aber doch lustig und...irgendwie erwachsener. Ging es doch sonst viel um Sex und Mr. Right (oder eben Big, wie man es nimmt), gingen die Gespräche dieses Mal eher in Richtung: Werd ich alt? Bin ich eine gute Mutter? So ziemlich genau das, was passiert wenn man
a) in ein gewisses Alter kommt
b) Mutter geworden ist
c) Dinge tut, die man früher furchtbar spießig fand.

Tja, da sitz ich nun. Ein Satz geht mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Carries neues Buch im Film trägt den Titel "I do!" "Do I?"
Während man bei der Hochzeit also noch euphorisch "Ja , ich will!" in die Welt posaunt, fragt man sich kurz vor seinem 2. Hochzeitstag: "Will ich denn wirklich?"
Ist es dieses Leben mit diesem Mann mit all seinen Umständen das ich wirklich gewählt hab? Mit all dem Alltag("Heut Abend Tatort? Oder eher ne Reportage?"), den eingeschlichenen Bequemlichkeiten (kein heißes Negligee mehr nachts...), den doofen Streitereien ("Pack das Geschirr doch wenigstens IN den Geschirrspüler") und den neu entdeckten Nörgelein am anderen ("War das da schon immer so?").
Warum darf man bei der Hochzeit nicht die rosarote Brille behalten? Wieso muss man an Beziehungen arbeiten? Wo bleiben die ureigenen Lebensträume, die man mal hatte? Was macht die Welt, jetzt wo ich sie nicht mehr retten komme???

Die Antwort ist...
"Ja, ich will!" Mit Herz. Leib. Seele. Eben wegen der Arbeit daran. Eben weil es heißt: In guten wie in schlechten Zeiten. Die Gravur, die uns verbindet. Das Kind, was uns vereint.
Ein Leben als Familie mit all seinen Schwierigkeiten, seinen Kompromissen, seinen Schieflagen. Denn was es mir gibt, ist so viel. Ehrlichkeit, Nähe, Wärme, Verständnis, Geduld (bitte, bitte sei geduldig mit mir).

Und dann, wenn es Sonntag ist und man als Familie im Bett liegt und lacht und sich auskitzelt und dazwischen ein glucksendes Kind liegt...Dann weiß ich: Oh ja, ich will. Aber sowas von!

30. Juni 2010

Sommer, Sonne, Mieeeeke

...vergessen die böse Angina, bekämpft die beginnende Bindehautentzündung- ab jetzt ist Sommer. Gottseidank war der Siebenschläfer supersonnig. Aussicht auf 7 Wochen perfekten Sommergenuss.

Mieke und ich sind deshalb fast jeden Tag im Schwimmbad zu finden. Erstaunlich wie friedlich mein Kind ist, solange Sand und Wasser in der Nähe sind. Nebenbei noch Erdbeeren oder Melone naschen, besser gehts nicht.
Wenn das alles so bleibt wird unser Urlaub in Dänemark superb. Erstaunlich wie sehr gutes Wetter die Laune hebt.
Und noch erstaunlicher wie fertig man noch einem Tag mit Sonne, Freibad und 1 1/4jährigem Quirlekind ist...

9. Juni 2010

Wieder da

Das Bücherprojekt ist kurzfristig auf Eis gelegt, ich komme aber garantiert darauf zurück. Versprochen!

Momentan verschlingen ganz andere Projekte all meine Energie und meine Gedanken. Noch ist aber nicht alles spruchreif, darum an dieser Stelle nur so viel: Wenn es klappt, dann kriegt Mieke nächstes Jahr ein Häschen und ein Meerschwein.
Nachteil der Aufregung die damit einhergehende Unruhe. Und mein Ruhepol - mein Mann - macht sich gerade rar und ist auf einer Auslandsproduktion.

Mein gute Taten Monat ist ja mittlerweile vorbei, auch hier hab ich nicht jeden Tag festhalten können, was ich zum Wohle der Menschheit beigetragen habe. Aber ein Fazit gibt es zu ziehen: Sobald die Sonne da ist, sind alle Menschen ein bißchen freundlicher. Ich habe einfach versucht jeden Tag möglichst viele Leute anzulächeln. Die Reaktionen waren, bis auf die der grantigen Spargelverkäuferin, durchweg positiv. Ich hab festgestellt, dass vorallem ältere bzw. mittelalte Personen gerne zurück lächeln. Der Türöffner schlechthin ist sowieso ein lustiges Kind im Wagen, dass laut versucht Krokodil zu sagen. Da muss man schon mal mitlachen. Mein größter Erfolg war ein verhinderter Strafzettel einer Politesse. Einfach durch freundliches Fragen.
Aber ich sag ja: die Sonne hat auch einen großen Anteil an der besseren Laune meiner Mitmenschen.

Von meinem Kind gibt es natürlich auch Neues:
Ich habe bemerkt, dass langsam Spielplätze interessant werden. Sandkasten und, noch besser, Kieselsteine erfordern die gesamte Aufmerksamkeit. Die etwas größeren Kiesel müssen auch uuuuunglaublich gut schmecken. Die landen permanent im Mund und werden gelutscht. Da muss der elterliche Ekel über Bord geworfen werden...Was solls!


Die Waschfrequenz erhöht sich auch mit der steigenden Selbstständigkeit... Innerhalb kürzester Zeit ist die Hand im Eis oder die Hose im Dreck. Ist aber irgendwie nicht schlimm...Is ja Sommer. Trocknet ja fix ;-)
Außerdem probiert Mieke immer intensiver Wörter nachzusprechen. "Mus" für Apfelmus, "Milch", "Nucki"...die Anzahl neu erlernter Begriffe schnellt ziemlich flott nach oben.
Für mich Plaudertasche natürlich prima, da kann ich wenigstens einen Teil meiner täglichen Mindestwortanzahl ans Kind bringen und habe das Gefühl, dass wir uns langsam schon verständigen können.
Ach und überraschender Weise ist Eis nicht so der Knaller. Eher ein ambivalentes Verhältnis zwischen süß und kalt. Was aber extrem gut ankommt ist die Waffel. Für mich schwierig: ess ich auch am liebsten. Tja, wieder ein Stückchen mehr Mama. Die muss nämlich teilen, so wie sie es versucht zu erziehen.

Insgesamt ist der Sommer mit Kleinkind richtig toll. Freu mich auf die nächsten Wochen!

19. Mai 2010

Tag 6/7


Gestern hab ich irgendwie nicht die Zeit gefunden, darum heute als Nachtrag - immerhin regnet es schon den ganzen Tag!

Gestern – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)

Mh. Prinzipiell finde ich ja, dass (im Gegensatz zu DVD schauen) jedes Buch nur einmal gelesen werden kann. Da fällt die Wahl etwas schwer. Ich leg mich einfach genremäßig fest: einen Krimi mehrmals lesen macht keinen großen Spaß.

Heute – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert

Da gibt es wohl mehrere. Aber das mit der schönsten Geschichte ist ein DDR-Kinderbuchklassiker (wenn auch eher unbekannt!): "Das Mädchen hieß Gesine" von Karl Neumann.

Es war das Lieblingsbuch meiner Eltern und ich habe es, als Amazon noch nicht so populär war, in vielen Antiquariaten gesucht und nie gefunden. Bis es mir eines Tages eine ganz liebe, wertvolle Freundin geschenkt hat. Danke, N.!!! Seitdem hat es einen dicken, fetten Ehrenplatz im Regal und ich lieb es, so wie meine Eltern.

Im "Jeden Tag eine gute Tat" - Projekt hab ich etwas begonnen, was wirklich gut wäre. Ich berichte morgen davon, heut muss ich es erstmal ausprobieren. Wenn es gut ist und funktioniert wäre es sehr ökologisch und würde meinem Zweck-Bioismus gut stehen. Mal sehen. Und was die Umwelt schont, ist definitiv eine gute Tat :-)

17. Mai 2010

Tag 5

Heute: Ein Buch, dass du immer und immer wieder lesen könntest.

Das ist ein Buch, welches ich tatsächlich immer und immer wieder lese: "Erzähl mir vom kleinen Angsthasen".

In dem wunderschönen Buch vom Kinderbuchverlag Berlin sind alle Klassiker meiner Kindheit vereint. Pädagogisch wertvoll und herzallerliebst illustriert. So macht das Vorlesen Spaß. Wenn auch Mieke noch nicht ganz im Vorlesealter ist...Ich bin bereit!

Meine gute Tat von gestern? Dem Wunsch der Großeltern nachgehen und endlich wieder Bilder von ihrem Enkelkind schießen :-)


13. Mai 2010

Tag 2

Heute - Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst.

Tja, das ist eine gute Frage. Es gibt zwei Bücher, die ich gern lesen würde:
"Zusammen ist man weniger allein" von Anna Gavalda. Ich habe die DVD geschenkt bekommen, wollte aber unbedingt erst das Buch gelesen haben.
Die Alternative ist "Three cups of tea" von Greg Mortenson und David Oliver Relin. Das Buch habe ich mir mal am Flughafen gekauft und nie angefangen. Die Geschichte hat mich aber so fasziniert und ich habe auch schon mehrere Artikel darüber gelesen: Es geht um einen Mann, der den K2 besteigen will (ein ziemlich hoher Berg in Pakistan). Er überlebt die Aktion nur knapp und dank Hilfe von Dorfbewohnern mitten in der Pampa. Er ist so dankbar, dass er den Einwohnern des Dorfes verspricht zurück zu kehren und ihnen eine Schule zu bauen. Mortenson steckt all seine Energie in dieses Herzensprojekt, sammelt Geld, schläft im Auto um Miete zu sparen und lauter solch verrücktes Zeug und schafft es letztlich, sein Versprechen zu halten. Doch nicht nur das: Er baut darüber hinaus immer weiter. Mittlerweile gibt es über 50 Schulen in den ländlichen Gebieten Pakistans und Afghanistans. Seine Message an die Regierung lautet: Nicht Waffen schaffen Frieden, sondern Bücher. Nur über Bildung können wir wirklich etwas bewegen und verändern. Ein toller Gedanke...
Ein etwas herber Nachgeschmack ist die Lobhudelei der Amerikaner auf dieses Buch. Was er verändert hätte und seine Vorbildfunktion und und und. Eigentlich wollen sie (in diesem Fal vor allem das Militär) Mortenson instrumentalisieren. Schade! ABER: Mortenson scheint wirklich ein gutes und cleveres Bürschchen zu sein. Spenden der amerikanischen Regierung und des Militärs hat er bisher konsequent abgelehnt, um seine Glaubwürdigkeit bei den Afghanen und Pakistani nicht aufs Spiel zu setzen. Sympathisch!

Ich werd also aller Wahrscheinlichkeit mit Nummer Zwei weiter machen in meiner Lesekarriere. Was auch eine grandiose Überleitung zu Aktion Nummer 2 darstellt: Wenn Mortenson so ein guter Mensch ist und Gutes tut, dann kann ich das doch auch, oder?

Da ich ja immer einen Tag rückblickend schreibe, muss ich echt überlegen, was ich gestern Gutes getan habe. Aber es ist mir wieder eingefallen, denn es war eine extrem selbstlose gute Tat:
Brötchenkauf beim Bäcker. An Christi Himmelfahrt. Also prinzipiell schon mal sehr erleichert einen geöffneten Bäcker in der Nähe gefunden zu haben. Dann betreten dieser Mann und ich so ziemlich zeitgleich den Laden und wollen, klar, Brötchen. Die Verkäuferin ist grad hinten, also schau ich noch mal in die Kühlvitrine und entdecke ein Stück Butter, was ich auch noch brauch. Dann kommt die Verkäuferin und...nur noch 4 Brötchen. "Reicht genau", denk ich mir. Der Mann neben mir wohl auch. Ein verzweifelter Blick zu mir und ich erinnere mich an die fast leere Tüte Aufbackbrötchen und geh schließlich nur mit dem Stück Butter aus dem Laden.
Hoffentlich hatten die ein schönes Frühstück!!!

Tag 1

Tag 1:

Aktion "Jeden Tag eine gute Tat" ist gut angelaufen:
Ich habe Freunden unseren klein-zusammenfaltbar-an-den-Tisch-klemm-Kinderstuhl ausgeliehen für ihren Kurztrip ans Meer. Trotz Neid, dass ich nicht ans Meer fahre.
Abends habe ich auf die Frage meines Mannes ob ich ihm die Kartoffelsuppe aus dem Auto holen könnte überraschend mit "ja" geantwortet. Und es dann auch gemacht.
Ein schönes Gefühl :-)

Aktion "31 Bücher in 31 Tagen":
Heute - Das Buch, das du zur Zeit liest.
Leider bin ich gerade mit dem letzten durch. Das bedeutet, dass ich eigentlich auf der Suche bin. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, liegt auf meinem Nachttisch "Gomorrha. Reise ins das Reich der Camorra" von Roberto Saviano.
Hab ich mir von einem Freund ausgeliehen, der ganz begeistert davon war. Ich komm leider nicht so richtig rein, das geht mir am Anfang vieler Bücher so. Darum liegt es auch schon seit 3 Monaten halb angefangen auf dem Tischchen und wartet darauf, seinen Bann entfalten zu können.




12. Mai 2010

Bücherwurm

Ich weiß nicht ob ihr alle wisst, wie gern ich Bücher lese. Hab ich als Kind schon gern und mach es immernoch. Momentan fehlt mir zwar immer öfter die Zeit dazu, aber mit ein bißchen Zwang geht das schon. Ich habe bei Kari folgende Aktion entdeckt:

31 Bücher in 31 Tagen

Ich versuche also, euch an jedem Tag über ein Buch unter einem bestimmten Thema zu erzählen. Mal sehen was dabei zu Tage kommt...

Hier ein kurzer Überblick:

Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst
Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Tag 4 – Dein Hassbuch
Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast
Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/diener Lieblingsautorin
Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast
Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit
Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.
Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.
Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt
Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast
Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt
Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest
Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist
Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???
Tag 30 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 31 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

Außerdem beteilige ich mich im Monat Mai an einer Aktion von Eve: Jeden Tag eine gute Tat vollbringen. Mal sehen, ob ich mich Ende des Monats leichter und besser fühle, man darf gespannt sein ;-)

4. Mai 2010

Überstanden?!?

Die letzte Woche war seit langem eine der miesesten.

Miekes Sonnenstich war nur der Anfang einer kranken Woche: Montag packte sie ein Magen-Darm-Virus, der letztlich uns beide bis gestern außer Gefecht gesetzt hat. So eine fiese Sache! Ich hatte zwar schon mal Magen-Darm-Infekte, aber die waren meist nach einem, spätestens zwei Tagen wieder auskuriert. Bei der kleinen Maus hat es geschlagene 7 Tage gedauert.

Zu den 8-10 Durchfallwindeln pro Tag kommt spätestens nach Tag 3 ein ordentlich wunder Po dazu, so dass wickeln jedes Mal zu einem echten Kampf ausarten musste. Bester Tipp: Wieder komplett auf Wasser und Waschlappen umsteigen statt Feuchttücher zu nehmen (und seien es die sanftesten der sanftesten...). Ein unwohler Bauch führt außerdem zu einem riesigen Wäscheberg. Mit viel Pech läuft jedes Mal was daneben. Selbst die beste Pampers der Welt ist gegen Wasserdurchfall nicht gefeit. Gottseidank waren wir bei meinen Eltern und Mama hat das einweichen, waschen, aufhängen, bügeln übernommen.
Das schlimmste aber ist, dass das Kind in den Tagen einfach null Freude und null Appetit hatte... Da konnte nichts so recht die Laune heben. Weder auf dem Arm noch krabbelnd noch im Wagen noch Bücher anschauend... Es war einfach alles doof.
Und nach Tag 4 macht sich auch die noch so coolste Mum Sorgen um das Gewicht meines ohnehin schon fliegengewichtigen Töchterleins. Man sieht nur wie viel raus und wie wenig rein kommt. Bilanztechnisch absolut nicht vertretbar. Wie vom Arzt befohlen alle Erziehungsvorsätze gebrochen und alles angeboten was geht, Hauptsache Kalorien. Mäßig erfolgreich. Heute isst sie wieder besser.

Wie gesagt: Schön war das alles nicht, muss man so schnell nicht wieder haben.
Da tröstet auch nicht ein "Das geht grad stark rum..."

Die Woche hat aber auch einmal mehr gezeigt, wie viel die Familie in der Nähe wert ist. Mein Mann war die gesamte Woche auf einer Produktion und allein hätte ich nicht gewusst, wie ich das alles hätte lösen sollen, da es mir auch so schlecht ging. Danke, liebe Mama. Da ich weiß, dass du meinen Blog nicht liest kann ich es ja sagen: Du bekommst auch etwas ganz Tolles am 9.Mai!!!

Ein weiteres "Merke!": Nie über ein quengeliges Kind schimpfen, so lang man nicht wirklich weiß, dass es gesund ist. Sonst hat man bis spät nachts ein quälend schlechtes Gewissen.

Neuste Neuerungen der Woche:

1. Mieke sagt Max, den Namen unseres Hundes. Klingt phonetisch wie Mak-sss. Sehr, sehr süß.
2. Sie weiß wie ein Hund und eine Kuh UND ein Fisch macht. Auch sehr lebensecht und zum wegschmeißen.
3. Seit gestern besiedeln zwei neue, schicke Fische das Aquarium. Hübsche Dinger.

4. Mieke hat ihren Schleich-Golden Retriever (diese Plaste-Tierchen...) auch Mak-sss getauft.
5. Papa nennt sie mit konsequenter Boshaftigkeit Mama.
6. Gekrault und gekrabbelt werden steht grad hoch im Kurs.
7. Panisches kreischen erfüllt die Wohnung, wenn Mieke sich wieder irgendwo hingestellt hat und dann die meterhohe Entfernung zum Fußboden fürchtet. Sie ist dann SEHR glücklich, wenn sie wieder auf dem Hosenboden sitzt. Für ungefähr 2 Sekunden. Dann zieht sie sich wieder irgendwo hoch. Ein spannendes Spiel...
8. Ich frage mich was in einem Jahr wohl so auf uns wartet - Trotzen kann die junge Dame jetzt schon vom feinsten. So eine ausgeprägte Persönlichkeit, dieses Kind...

9. Ein gesundes Kind ist was ganz, ganz wertvolles und tolles!!!
10. Heute bin ich auf dem ersten Elternabend in meinem Leben. Als "Eltern". Puhhh.

edit:
11. Ein Kinderarzt im Freundeskreis ist ganz sicher auch nicht zu verachten. Danke, H.!

edit 2:
Elternabende sind langatmig und laaaaangweilig.

12. April 2010

K-J-K...

...wie Krippe, Job, krank.

Krippe
Start läuft weiterhin gut, aber wir sind ja auch nie so lange da und ich bin ja im Raum. Kein Grund für Mausi also NICHT entspannt spielen zu gehen. Inklusive kurzer Kuschelmomente bei Mama.
Neues Problem: Loslassen lernen. Wo wir eigentlich auch gleich bei Punkt 2 wie Job wären. Wenn ich den nämlich nicht bekomme, dann fühlt sich das Krippending einfach ungut an. Ich weiß, dass meine Kleine dort gut aufgehoben ist und sie dort ordentlich betreut wird. Aber besser als bei mir? Nö, glaub ich nicht. Kumpelinen-Zeit kommt ja erst mit Kindergartenalter, so 4 oder 5. Vorher spielen Kinder zwar miteinander, aber Freundschaften entwickeln sich erst später. Das ist also kein Grund pro Krippe.
Natürlich, Kontakt zu anderen Kindern ist wichtig, sehr sogar. Aber den haben wir ja ohne Ende. So viele Freunde haben jetzt Kinder, darüber hinaus meine Bekanntschaften aus der Schwangerschaft. Das könnte ich also auch daheim.
Mehr Zeit für mich? Einerseits ja, das ist schon schön. Aber für das Geld? Und bei den fantastischen Omis? Mhhhh. Muss nicht sein.

Ein gespaltenes Herz schlägt in meiner Brust, ich sag es ja!!!

Wäre nicht die finanzielle Situation eher ange- als entspannt... würd ich gern noch ein weiteres Jahr zu Hause bleiben. Die Zeit jetzt macht immer mehr Spaß. Jeder Tag bringt etwas Neues. E. hat neulich schon gesagt: "Ein völlig neues Kind- und das in nur zwei Wochen!".

Auch loslassen will gelernt sein.

Job-Vorstellungsgespräch war angenehm, aber auch anspruchsvoller als ich es erwartet hätte. Gut so, keine Zeit zum nervös werden. Mal sehen, was sich da in den nächsten Tagen ergibt, lange wollte der Chef sich nicht Zeit lassen. Wobei ich vielleicht erwähnen sollte (was ich nicht gefragt wurde...), dass Geduld definitiv NICHT zu meinen Stärken gehört.

Krank. Im Anflug. Nachdem es meinen Mann arg erwischt hat, versuch ich die kleinen Bazillen und Keime mit Umckaloaboo zu bekämpfen. Und Tee. Und einem Erkältungsbad- und zwar jetzt!