9. November 2011

Allgemeinbildung.

Das Goldstückkind hat seit einiger Zeit von einer Freundin ein kleines (zugegebenermaßen sehr kitschiges) Einhorn geschenkt bekommen. Wir tauften es: "Einhorn". 

Seit einigen Tage allerdings heißt es Filly. Ich dachte schon "Wow, jetzt denkt sie sich wirklich ganz neue, eigene Namen aus."
Aber so ist es nicht. Es ist die neue Seuche. Es ist schlimmer als die grinsende Super-Marketing-Katze Kitty und dabei noch hässlicher. Dem, der dieses Vieh erfunden hat, gehören die Augen ausgekratzt!

Aber was tun? Gestern stand sie voller Ehrfurcht vor dem mit Filly-Plüschfiguren bestücktem Schaufenster und die Augen glänzten ganz sonderbar. "Oh Mama, ein Filly...So was wünsche ich mir auch! Vom Weihnachtsmann. Das Große! So wie Saskia..."

Fehlende Worte.

"OK....Dann müssen wir das mal auf den Wunschzettel schreiben."

Ob es meinen Eltern auch so ging als ich mir ein Barbiehaus nebst Wohnwagen wünschte? Aber hey, da war ich etwa...8 Jahre oder so.

Lieber Weihnachtsmann...zeig mir den Weg. Nur einmal. Dann frag ich auch nie wieder!

4. November 2011

Ja. Nein. Vielleicht?


Das könnte er sein, der Ausblick.

So nah und doch so fern. Abwarten. Daumen drücken.

25. Oktober 2011

Ganz fest.

Ich kann diesen kleinen, süßen Armen einfach nicht widerstehen, wenn sie mich ganz fest an sie drücken.
Wenn sie mir "Ich hab dich sooo lieb" ins Ohr flüstert.

Es ist jede Anstrengung und jeden Streit der Welt wert.

Diese Liebe ist der Jackpot!

24. Oktober 2011

Schleichend.

Stück für Stück werden die Tage wieder kürzer.
Die Temperaturen deutlich kälter.
Der Morgenreif immer dicker.

Bye bye, goldener Herbst.
Hallo, frostiger Winter.

Nur noch wenige Tage bis der November beginnt - und der Countdown zur offiziellen Vorweihnachtszeit. Der erste Advent in diesem Jahr schon Ende November. Das heißt: hurtig hurtig planen, nicht mehr lange dann werden im Hause L. Plätzchen gebacken, Pfefferkuchenhäuser zusammen gebaut, Weihnachtsgeschenke gebastelt und verpackt.
Ich fühle mich zwar jedes Jahr ein bißchen weniger in der Lage all das mit vollen Zügen zu genießen, aber will den Trouble und die Schönheit der Weihnachtszeit der kleinen Mieke nicht vorenthalten.
Darum werden schon jetzt die ersten to-do-Listen geschrieben. Zu Schade, dass für die Großen Weihnachten immer in die stressige Jahresendphase fällt - da, wo immer noch "ganz schnell" was gemacht werden muss, wo die Tage eigentlich schon 16:30 enden (weil dunkel) und im schlimmsten Fall die Temperaturen bereitwillig in den Minusbereich abtauchen.

Dabei hab es ich früher so sehr geliebt:
Weihnachtsmusik! Heißer Kakao! Schmalzgebäck! Lebkuchen! Heimlichkeit! Freude bereiten! Nähe!

All das huscht jetzt als guter Vorsatz in mein Herz und es wird auf`s Neue überlegt, wie Miekes Adventskalender in diesem Jahr aussehen soll. Vielleicht schaffe ich es seit Monaten doch mal wieder an die Nähmaschine. Einen Versuch wär es wahrlich wert.

Wie haltet ihr es mit der Adventszeit?
Genuss oder Graus? Basteln oder Kaufen? Planen oder Last-Minute?
Würd ich zu gerne wissen!

22. Oktober 2011

Plan.

In 356 Tagen startet der Harzgebirgslauf 2012.

Und wer wird daran teilnehmen? Richtig!

Meine Taktik: Je mehr Leute davon wissen, desto weniger Chance für mich es nicht durchzuziehen. Nur so als Randinfo: Ich hatte heute meine erste Jogging-Session mit 3 Kilometern. 3. D-R-E-I. Aber jedes große Ziel fängt mit kleinen Schritten an, richtig?
Und nicht zu verachten ist auch die Motivation der eben frisch bestellten Ausrüstung. Man muss seine Träume ernst nehmen, nicht wahr?

P.S.: Wir reden natürlich "nur" von dem 11km Lauf und nichts Verrücktem. Marathon zum Brocken wird einfach nicht zu schaffen sein. So als Nebeninfo :-)

20. Oktober 2011

Passau, my Love.


Oben: Der Blick auf das Dreiflüsseeck.
Unten: Von eben selbigem der Blick in Richtung "Cafe Blaas" - der beste Panoramablick mit dem besten Palatschinken der Region...

Wir waren seit..3 Jahren nicht mehr gemeinsam in Passau. Dabei verbindet mich und uns so einiges mit dieser Stadt. Es ist ein befremdliches und gleichzeitig sehr, sehr schönes Gefühl dorthin zurück zu kehren. Vorallem mit all dem Abstand. Man sieht wieder all die Ecken, die dieses Städtchen so charmant machen. Ertappt sich beim "Weißt du noch..." und "...guck mal da!...

Die eigene Vergangenheit auffrischen und dabei neue Erinnerungen dazu addieren - besser geht es kaum. Das nächste Mal lassen wir uns ein, zwei Tage mehr Zeit und zeigen definitiv Mieke, wo alles begann!

Wer also Tipps in und um Passau braucht: gretha.miable@gmail.com.



3. Oktober 2011

Bei uns, letztens.

Meistens, wenn es hier mal ganz ruhig wird, haben wir zu viel Stress um abends mit Muse Bilder für den Blog zusammen zu stellen.
Manchmal ist aber auch die Kamera in der Reparatur. Oder es fehlt einfach die Lust.

Dieses Mal lag es an den schönen Stunden, die wir in den letzten Tagen miteinander hatten. Auch wenn Mieke etwas kränkelt, so war die Zeit doch gut genutzt.
Wir beide leben zusammen genommen schon über 50 Jahre im Harz und waren doch noch nie mit der Harzer Schmalspurbahn auf dem Brocken. Wie gut, dass es Kinder gibt. Plötzlich ist es egal, dass sich Touristenmassen dort tummeln und wir einen halben Wocheneinkauf für Tickets ausgeben - Hauptsache die Kinderaugen glänzen!




Mal sehen was uns in den nächsten Jahren so erwartet: Ob C. nochmal zum aktiven Springsport zurück kehrt? Wann wird Mieke ihr erstes Turnier in der Führzügelklasse absolvieren? Wie oft werden wir noch  um 6 Uhr im Stall stehen um Pferde zu verladen?
Und wie oft werden wir noch dieses zufriedene Lächeln auf dem Gesicht unseres Kindes beobachten wenn ein Vormittag mit Pferd, Stroh und Stall so gut begonnen hat?!?




Ich weiß, man hört es so oft. Aber es ist wirklich so: Jedes Jahr mit Kindern wird schöner, reicher, besser. Sie öffnen die Augen für all die vergessenen Freuden. 
Wann habt ihr zum letzten Mal Kastanientiere gebastelt?
Wann war die Freude über eine frisch aufgeplatzte Kastanie so groß wie ein Tor des Lieblingsvereins?
Wann nimmt man sich sonst die Zeit tief durchzuatmen und den Blättern Tag für Tag beim Farbwechsel zuzusehen?
Wann durfte man seine Eltern schon mal mit Gelassenheit und einem gewissen Abstand beobachten?

Schön, dass es dich gibt!

Soul Food

Dieses Rezept wollte ich schon seit Ewigkeiten hier auf dem Blog wissen - es ist unser Hauptnahrungsmittel.
Meine Liebe dazu kam während des Studiums. Nicht nur weil es eins der schnellsten Gerichte ist, die ich kenne und noch dazu mit einem Minimum an Zutaten umsetzbar ist, sondern weil es einfach absolut lecker ist.
Kohlenhydrate hin oder her: Spagetti alio oglio ist der Hit.

Mittlerweile habe ich Entzugserscheinungen, wenn ich es über eine längere Zeit (etwa 2 Wochen) nicht gegessen haben. Und es ist mein Comfort Food Number 1. Geht es mir schlecht oder habe ich Heimweh/ Liebeskummer/ wasauchimmer - das hilft meistens weiter.

Ich glaube mittlerweile den perfekten Dreh zu kennen. In Restaurants war ich bisher eigentlich immer enttäuscht: die sparen selbst an den wenigen Zutaten. 
Zu wenig getrocknete Tomaten? Zu trocken!
Zu wenig Knoblauch? Keine Würze!
Zu wenig Peperoni? Keine Schärfe!
Schlechter Parmesan? Alles verdorben!

Also bleibt es homemade. Und mein Favorit!

Hier also die Anleitung für die vegetarische Variante (manch einer schwört auf italienische Salami. Tut nicht weh, muss für mich aber nicht sein):






Verliebt.

In den Herbst.
In den Altweibersommer, auch wenn er verspätet ist.
In Ahorn, Kastanien, Eckern.
In unser Kind.
In Pizza, Curry, Frühstück.

In Familienkuscheln und Dreisamkeit.

Das viele getrennt sein ist nicht gut für mich. Ich vermisse meine Familie so sehr, dass es fast weh tut. Und jedes Mal frage ich mich: "Wie hält er das nur immer aus?".
Nächste Woche sind es schon wieder 4 Tage, die ich weg bin. So beginnt bereits am ersten Tag das Rückwärtszählen.

Es ist ein gutes Gefühl, wenn man weiß wohin man gehört.
Diese verliebten Tage könnten ewig dauern...
Sie schweißen uns zusammen, helfen einander nah zu bleiben und, auch wenn es abgedroschen klingt, packen beinah jeden Tag ein kleines Stückchen mehr Liebe drauf.

♥

{this moment} – A Sunday ritual. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember. – SouleMama