1. Januar 2012

Weihnachten 2011.



Weihnachten in Familie kann so schön sein. Und das ist es auch. 
Strahlende Kinderaugen und frohes Lachen, dafür lohnt sich der Stress doch jedes Jahr. 

Und doch: Man braucht die Tage "danach" ebenso zum entspannen. Alles konzentriert sich so stark auf diese wenigen Tage, alles will hineingestopft werden. Wobei man sich eigentlich nur nach Ruhe sehnt. 

Ich liebe ihn trotzdem, den Trubel!

2011.

Eben noch war 2010 - da schauen wir schon wieder auf 2011 zurück. 
Während Mieke selbst die 24 Tage bis Weihnachten trotz Weihnachtswichteltüten schier unerträglich lang vorkamen, sind an uns nicht nur die letzten 4 Wochen einfach so vorbei gerauscht. 
Ich bin mir noch immer unschlüssig, woran es liegt, dass man mit zunehmendem Alter ein stetig schnelleres Empfinden der Zeit hat. Kann man sich als Kind nur besser konzentrieren und im Hier und Jetzt bewegen? Oder sind wir "Großen" dazu gezwungen durch all die Entscheidungen, die es zu treffen gilt, immer von hier nach dort zu hetzen?
Egal warum, auch 2011 verging wie im Flug. Ein ereignisreiches und schönes Jahr, ganz bestimmt. 

Der Rückblick in Bildern...

Auch in diesem Jahr waren wir wieder gesegnet mit Oma und Opa - gleich zwei mal und beide direkt vor Ort. Erst dieses Jahr habe ich die gesamte Tragweite dessen zu spüren bekommen: Krankheitstage, Dienstreisen...all die Schwierigkeiten, die das Zeitmanagement in einer Familie so mit sich bringt, kann durch (Schwieger-) Eltern entschärft werden. Mal ganz zu schweigen von den Vorteilen, die es für Mieke mit sich bringt. Alle 4 sind ganz vernarrt in sie und so ist es eben doch, wie es sein soll:
"Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf".
Ein Grund mehr, hier nicht weg zu ziehen!





Der März war ein wichtiger und schöner Monat: Mieke ist 2 Jahre alt geworden, hat ihren Nuckel etwa zu der Zeit abgegeben und ist kurz darauf trocken geworden. Was für Meilensteine...
Außerdem waren ihre beiden dänischen Cousinen zu Besuch, die sie trotz all der Entfernung liebt ohne Ende. Alle drei zusammen machen so viel Unsinn - es ist so schön!
Im März waren wir auch (beinah) traditionell gemeinsam mit der ganzen Familie in der Bispinger Heide. 3 Tage Cousinen satt plus Oma und Opa. Besser geht es für ein kleines Kinderherz wohl kaum.



Der April stand ganz im Zeichen von Ostern. Ich glaube auch das war eins der Feste, welches Mieke 2011 erstmals wirklich wahrgenommen hat. Osterfeuer, Eier färben und suchen...All das stand hoch im Kurs.

Der Mai war der erste richtig heiße Monat. Bis auf 4 Tage, so um Pfingsten. Da hat es aus den vollen geregnet. Zumindest auf Malle, da wo wir einen feinen Kurzurlaub geplant hatten. Aber was solls, das Wetter kann bekanntlich niemand ändern und so haben wir auch diese Tage genossen.



Es gibt so viele wichtige Menschen, die uns hier auf unserem Weg begleiten: Danke an jeden Einzelnen von euch. Ohne ginge es gar nicht - ihr seid so wertvoll!

Hochzeit Nummer Eins.

Sommerurlaub? In Dänemark. Auch dieses Jahr wieder, mit Wohnmobil. Eine neue Erfahrung, aber so schön! Unabhängig sein, Dreizeit. Besser ist all-in auch nicht ;-)
Und merke: Mini macht mit, was Mama und Papa gut finden.

Hochzeit Nummer Zwei, plus Passau-Reunion.


Passau- endlich mal wieder!!!





Dieses Jahr war ein spannendes, ohne Frage. Wir wurden begleitet von lieben Freunden, haben uns von anderen Menschen getrennt und freuen uns auf einen aufregenden Start ins neue Jahr. Schon jetzt mutet es sich als Wandeljahr an. Wenn alles glatt läuft werden dieses Jahr wichtige Weichen für die zukünftigen Jahre in unserem Leben gestellt.

Mieke hat während der letzten 12 Monate einige rasante Fortschritte gemacht:
Sie kann beinah fehlerfrei, klar artikuliert und grammatikalisch richtig Unterhaltungen führen. Dabei ist sie teilweise so pfiffig, dass es mir Angst macht. Sie beobachtet ihre Umwelt ganz genau und reflektiert jede Kleinigkeit intensiv. Manchmal haben wir Angst, das ganze Gedankenfeuerwerk könnte im Kopf mal explodieren, aber im Moment sprudelt es einfach nur so aus ihr raus.
Sie hält uns den Spiegel vor, jeden Tag ein bißchen mehr. Sie ist in all ihren Facetten und Eigenschaften immer wieder unser Kind. Es gibt Situationen, da ärgert man sich über diesen Spiegel. Andererseits ist es ganz phantastisch: UNSER Kind. Auch nach beinah 3 Jahren ein Wahnsinn!!!
Sie hat keinen Nuckel mehr und ist auch komplett windelfrei - völlig neue Freiheiten, aber auch ganz neue Herausforderungen, die da plötzlich ins Haus standen.
Noch immer ist sie eine erstmal zurückhaltende kleine Persönlichkeit, die nach kurzer Auftauphase sehr zugänglich und vertrauenswürdig ist. Ich finde es prima, dass sie nicht sofort jeden liebt und drauf los plaudert - sie besitzt eine ganz gesunde Skepsis. Auch dem Weihnachtsmann gegenüber ;-)
Das 2. und 3. Lebensjahr ist aber auch geprägt von Zickereien ("terrible twos"), Machtrangelein und dem stetigen Kampf gegen einen kleinen Teufel, wenn man ihn lässt. Der Grad zwischen "ach ist das aber niedlich" und "uiuiui, ganz schön frech" liegen hier so nah beieinander, dass man immer wieder ganz genau justieren muss wo man steht und wo man hin möchte. Eine für alle nicht immer einfache Zeit, wenn man sich wegen Kleinigkeiten "aus Prinzip" streitet. Andererseits merkt man immer stärker, wie sie diese Geradlinigkeit und Berechenbarkeit braucht.
Endlich haben wir auch die Zusage für den ersehnten Kindergartenplatz bekommen - was uns sehr freut! Zeitgleich beginnen die Gedanken -schon jetzt!- um die nächsten Schritte zu kreisen: Welchen Bildungsweg wollen wir für Mieke? Wann wird sie eigentlich eingeschult? In welche Grundschule wird sie mal kommen und wie ist dort das Verhältnis, die Betreuung und der Lehrstil? Fragen, die ich gern noch einige Zeit hinaus schieben würde. Allerdings muss man sich schon jetzt bei der ein oder anderen Einrichtung anmelden und lange Wartelisten in Kauf nehmen. 

Und auch wir sind in diesem Jahr mehr und mehr das geworden, was wir nunmal sind: Miekes Eltern und Ehepartner füreinander. For better and worse.
Alles in allem war 2011 ein gutes Jahr, beruflich sowie privat. Unser enges Umfeld ist nach wie vor gesund und wir können auf ziemlich starke Bande hier knüpfen.

Danke, dass es euch alle gibt.

Hallo.

Dieses neue, spannende Jahr:
Wir freuen uns auf dich, sehr. Ganz sicher wirst du mindestens so anstrengend und turbulent wie 2011. Hoffentlich bringst du auch ebenso viel Freude und Lachen mit dir.
Wir jedenfalls sind gespannt wie wir in einem Jahr auf dich zurückblicken werden.
Komm herein und mach's dir gemütlich.

28. Dezember 2011

Wenn zwei sich streiten, leiden Dritte.

Manchmal stößt man die, die man so lieb hat, vor den Kopf. Ohne dass man es will.

Und fragt sich dann ob das denn alles immer sein muss. Diese Befindlichkeiten. Die Zwistigkeiten, die ursprünglich nur 2 Menschen betreffen und dann so um sich greifen. Die Sturheit.

Egal wie ich es drehe und wende, ich fühl mich schlecht. Nur, weil Zwei sich nicht verstehen. Dabei hab ich eigentlich nichts damit zu tun. Nur die eigene Loyalität, die da ihn mir ruft.

22. Dezember 2011

Wichtig.

Haus kaufen ist wirklich eine komplizierte Sache. Nicht nur finanziell. Sondern auch vertragstechnisch - wer, was, wie?
Da denkt man, man muss "nur" Geld überweisen...Nein! So einfach ist das nicht.
Aber es sieht alles recht zufriedenstellend aus und Endziel ist Weihnachten 2012 im neuen Haus.

Es ist so aufregend!

13. Dezember 2011

Stanton, Austria.



Was macht man, wenn man im Dezember Jahresendmarathon hat? Richtig. Man klaut sich selbst einfach noch ein bißchen Zeit und macht 4 Tage Kurzurlaub in Österreich.

Schade, der Plan hätte so gut funktionieren können - rodeln, Skischule, ... Aber ohne Schnee geht das natürlich nur bedingt gut. Aber immerhin waren wir da, wo auch der Papa war. Und Schnee angefasst haben wir auch. Mit der Seilbahn weit oben konnten die Profis sogar die Piste auf Boards oder Ski runter. Machen wir dann beim nächsten Mal mit!
Netter Nebeneffekt: Tapetenwechsel sorgt beim Kind für Riesenhunger und so landete eins nach dem anderen im kleinen Bäuchlein. Es hätte also schlimmer kommen können ;-)

Die Warterei auf den Rückflug haben wir uns derweil beim Münchner Flughafenweihnachtsmarkt vertrieben. Da gibt es eine Eislaufbahn und für die Kleinen die Möglichkeit sich von Mama oder Papa auf einer Robbe durch den Parcour schlittern zu lassen. Das war ganz großes Kino für Mieke und hätte locker 5 Stunden dauern können. Leider haben die Blasen dem Plan dann irgendwann einen Strich durch die Rechnung gemacht. Man gut, sonst hätten wir vielleicht noch unseren Flug verpasst ;-)



6. Dezember 2011

Er ist nicht da.

Heißt auch: "Das Auto MIT Standheizung ist hier."

Darum freue ich mich gerade über meine Slippies, X-Faktor (ja, wirklich...) und schau dem Schneetreiben draußen zu. Morgen früh also kein Bangen ob das Auto anspringt, keine kalten Hände, kein Kratzen. So schön kann der Winter sein.

Übermorgen geht es dann auch für Mieke und mich kurz auf Reise.
Mooserwirt, wir freuen uns auf dich!

Wer Stiefelchen putzt...

... bekommt auch was vom Nikolaus!

Ganz gründlich und sorgfältig hat sie Montag Abend ihre kleinen lila Stiefelchen geputzt und ihnen einen ganz besonderen Platz fernab von allen anderen gesucht. "Damit der Nikolaus gleich weiß, wo meine Stiefel sind". Sehr logisch, kleine Dame!

Und gefunden hat er sie. Waschtasche + Büchlein + Mandarine + Glitzerhaarreif + Schokolade = leuchtende Kinderaugen!
Buch wurde sofort 2x vorgelesen, Tasche wird morgen erstmals gepackt, Haarreif gleich aufgesetzt, Mandarine geschält und zum teilen mit in die Krippe genommen. Und Schokolade? Die ist natürlich direkt in die kleine Schnute gestopft worden :-)

Mit Kindern ist es alles doppelt schön! Mindestens.

3. Dezember 2011

Trickkiste

Erst Magen-Darm, dann fette Erkältung. Schön, dass du da bist, Dezember!
Der wertvollste Tipp dazu: Selbstbräuner (ein guter!!!) für's Gesicht. Wendet euch an die Douglette eures Vertrauens ;-)

1. Dezember 2011

1. Dezember



Endlich ist es soweit!

Das Projekt "Adventskalender nähen" ist abgeschlossen und jetzt hängen 24 mittelkleine Adventstütchen zwischen Wohnzimmer und Küche. Jede hat eine eigene Zahl und ist unterschiedlichst befüllt.

Die Freude heute morgen war groß! "Wer hat das denn gemacht?" -"Na die Weihnachtswichtel!"
War dem Goldstückkind egal, solang es ein Stück Schokolade und ein minikleines Fillypferdchen gab. Was für ein Auftakt.

Man merkt ihr jetzt schon die Spannung an wie lang 24 Tage für kleine Kinder doch sind.
Und ich? Nur noch 24 Tage, verdammt. Das Mantra dieses Jahres: Nicht vergessen, freuen! Es ist schließlich Weihnachtszeit.


Schlafanzug über www.next.co.uk