20. August 2012

Meterparty.

Endlich! Mieke ist einen ganzen, kompletten Meter groß, 100 Zentimeter Lebensfreude, Entdeckergeist und Spaß.
Wir hatten ihr eine "Meterparty" schon so lange versprochen und immer wieder gemessen, gemessen gemessen. Und jetzt ist sie es. Sie hat sich seit ihrer Geburt quasi verdoppelt. Und noch zwei Zentimeter draufgelegt...

Der Papa hat sich um eine Hüpfburg gekümmert und so wurde aus einem Reitplatz mit Zelt das perfekte Kinderbespaßungsgelände. Die Mäuse staunten über minikleine Katzenbabies, bekamen die Finger wahlweise nicht aus Gummibärchen oder Salzgebäck, spielten, entdeckten die natürliche Abschreckungskraft der Brennesseln und machten diesen Nachmittag so schön lebendig!

Die Großen saßen beim Feuer noch bis Mitten in die Nacht und freuten sich dann nicht nur am schönen Wetter.

Auch wenn man in der Urlaubssaison nie alle zusammen bekommt, so war das eine gelungene Feier, von der wir lange erzählen werden. Mieke war so aufgeregt und berichtet auch jetzt jedem ganz offiziell, dass sie nun schon 1 Meter groß ist und auch schon eine Meterparty hatte.

Solche Sommerfeste könnten wir jedes Jahr machen, wenns nach mir geht!



Die kleinen Katzenbabies hinter dem Zelt waren nicht organisiert, aber der Hingucker des Tages...








Eine einfache Idee, die erstaunlich viele Kinder in ihren Bann gezogen hat: Papierrolle von Ikea plus Stift (gibt es bei Ikea auch schon für unter 1 €), ausgerollt auf dem Boden... Los gehts!






Freunde, die Kinder schminken und singen können, sind bei uns immer herzlichst Willkommen!







Wer hätte gedacht, dass das hin- und hersortieren von Baumteilen eine interessante Beschäftigung ist? Danke, Natur.





Eine Hüpfburg. Für die Kleinen. Und die Großen, die sonst nie dürfen!


16. August 2012

Oben im Norden.

Seitdem ich 12 bin oder so, fahren meine Eltern in immer das selbe Ferienhaus an der dänischen Nordsee. Die Insel befindet sich gleich hinter der Grenze, nördlich von Sylt.
Manch einer sagt, das sei langweilig.
Ich für meinen Teil genieße nordisches Inselwetter (immer anders, meist nie ganz schlecht), Fahrrad fahren, Pferde, Schafe, das Wattenmeer, Krabben vom Hafen, Fährfahrten, baden bei Wellen, gute Bücher, entspannte Tage, Feuer im Kamin abends, Spaziergänge, Muscheln sammeln...

Der große Vorteil mit den Eltern im Urlaub zu sein ist die Flexibilität. Gerade im Sommer ist es für uns sehr schwer verbindlich zu dritt zu planen, zu oft kommt bei Christian etwas dazwischen. Darum fahre ich unabhängig von ihm und er kommt dazu, wenn es passt.
Dieses Jahr hatten wir volle 6 Tage miteinander, als Familie. Unschlagbar.
Definitiv nicht immer einfach, aber so schön.

Papa steht nach wie vor ganz hoch im Kurs, sie liebt ihn ohne wenn und aber. Schließlich ist er es, der sie am Strand das Auto lenken lässt, mit ihr in die Wellen springt, das Eis bezahlt und Kleckerburgen baut. Doch, die beiden lieben sich, keine Frage!

Neben gemütlichen Tagen auf der Insel haben wir noch einen Tagesausflug zu den Reichen und weniger Schönen nach Sylt gemacht. Auch wenn einiges dort nicht so mein Ding ist - die Natur, die Wellen und die Strandkörbe - das hat schon was!
Auf der Rückfahrt haben wir einen Zwischenstopp in der Perle des Nordens eingelegt, Hamburg. Er hat mir Teile der Stadt gezeigt, die er in letzter Zeit kennen gelernt hat, wir sind mit dem Schiff durch den beeindruckenden Hafen geschippert und haben abends noch ein Astra auf der Reeperbahn getrunken.

Alles in allem waren es erholsame Tage, die ich vor dem großen Umzug und den vielen stressigen Kleinigkeiten hier echt gut gebrauchen konnte. Vom Stau (sowohl hin als auch zurück) mal abgesehen. Jetzt also mit voller Fahrt voraus.

Die Bilderflut ist das Ergebnis harten Aussortierens - es waren ursprünglich über 600 Bilder auf meiner Kamera. Die jetzt leider etwas Sand im Objektiv hat.



Das Bild auf der Schaukel ist inzwischen obligatorisch geworden. Dieses Jahr ging es höher, schneller, weiter!







So sieht es aus, wenn Kinder mit 3 Jahren keinen Mittagsschlaf machen wollen und dann, gegen 16:30, einfach umfallen. Sozusagen im Sprung. Mein Herz schmilzt!




























12. Juli 2012

11. Juli 2012

11. Juli 2008.

Als ich dich kennen lernte, warst du nicht nur das Flattern in meinem Herzen und das Tanzen in meinem Bauch, du warst mein Rettungsanker.
Du bist mein Fels, egal wo du stehst.

Mit dir hatte ich die besten Jahre meines Lebens und die verheirateten machen mich glücklich, jeden Tag aufs Neue. Die nächsten Jahre zu planen und mit dem Leben füllen zu können, das für uns gut ist macht Spaß und neugierig und das Herz zufrieden.

Ich habe mal gelesen man sollte eine Sache im Leben unbedingt machen: Die richtige Person heiraten.

Die, die einen glücklich macht, zum lachen bringt, bis an die eigenen Grenzen und darüber hinaus fordert - weil sie an dich glaubt - und nie aufhört dir zu sagen, dass sie dich liebt.
Bedingungslos.

Wir haben einen sehr eigenen Weg gewählt, wir zwei. Unsere Familie, das sind wir! Es ist gut so wie es ist und solange wir uns gerade in die Augen schauen können und "Ich liebe dich" sagen können, ist meine Welt in Ordnung. Sie dreht sich mit dir, um dich, wegen dir.

Danke für die schöne Zeit, immer wieder. 

5. Juli 2012

Stille.

Es ist ein ruhiger Ort geworden, hier.

Eigentlich wollte ich gar keine Pause einlegen, aber irgendwie fehlt mir das Mojo sowohl für Fotografie als auch das zusammenwerfen von Worten.
Meine beste Freundin habe ich seit April weder gesehen noch gesprochen, gestern habe ich seit ewiger Abstinenz mal wieder einen Kuchen gebacken und auch sonst fühlt sich alles grad eher unrund an. Die Zeit und Ruhe fehlt mir an allen Enden, Christian ist marathonmäßig unterwegs und die Abende zum reden fühlen sich an wie Geschäftstermine: möglichst schnell und effizient alles Wichtige besprechen.

Dafür ist das Büro schon Teil des neuen Hauses und auch wir können schon unerwartet Ende Juli mit den Renovierungsarbeiten in unserer Wohnung beginnen. Mit diesem großen, lang ersehnten Schritt beginnen aber auch die Gedanken um das wie und was und wo: Welche Möbel, welche Farbe, welche Tapete, welcher Schrank, welche Küche,... So schön wie es ist, so anstrengend ist es auch.
Wir freuen uns so sehr auf dieses Haus, auf die damit verbundene Freiheit und all die Hoffnung, die wir  damit verbinden:
Es soll ein Ort werden, an dem wir uns zurückziehen können. Es soll gemütlich und offen werden, eine Tür, die unserer Familie und unseren Freunden nie verschlossen bleiben soll, es soll gelacht, geweint, gestritten, gealbert, geküsst, gekocht, gebacken werden. Ein Ort, an dem Mieke aufwachsen kann, sich frei entfalten, die Johannisbeeren im Garten ernten kann, ihre Freunde einlädt und Kind sein darf, wie es sich gehört.

Bald versuche ich wieder die Kamera in die Hand zu nehmen. Versprochen.

Aber vielleicht auch erst nach dem Urlaub Ende des Monats. Warten aufs Mojo.