2. April 2013

Sonnige Ostertage.


 
Während es in Deutschland trotz kalendarischem Frühlingsbeginn nicht so recht warm werden will, waren wir vergangene Woche in der Türkei und genossen Plusgrade, Sonne, Meer, Zeit miteinander und einfach faules in-den-Tag-hinein-leben. Die gesamte Familie (also wir plus die Dänen und Großeltern) - entspannt, meistens.
Wir verbrachten unsere Tage am Strand, Steine werfend am Wasser, Burgen bauend im Sand, schaukelnd (immer wieder, dieses Kind ist geradezu süchtig danach), turnend, essend, schlafend. So schön kann das sein!
Familienzeit ohne Verpflichtungen (kein "ich muss erstmal Wäsche waschen/ Geschirrspüler ausräumen/ einkaufen/ Abendbrot machen/...") ist ein so großes Luxusgut, das gerät manchmal in Vergessenheit.

Zurück bleibt ein wehmütiges Gefühl und große Sehnsucht nach der Sonne.


23. März 2013

Schlaraffenland.


Endlich hat es mal geklappt: Christian hat Karten für den Echo besorgen können, VIP Viewing Lounge (man gönnt sich ja sonst nichts)! 
Auch wenn es für ihn längst keine Highlight-Veranstaltung ist - ich bin da sehr begeisterungsfähig. Nicht nur die A, B oder C-Promis (Cro, Helene Fischer, Patrick Nuo, Sara Nuro, Lena, Georgina...;-) ) sondern auch all das Essen, Freigetränke, Aftershowparty...alles genau mein Ding.
Am Ende des Abends konnte ich zwar weder stehen noch tanzen (Danke, ihr Killerabsätze...), aber ich sag mal so: Ich würde es wieder tun!

17. März 2013

Ehe.



Über die Ehe lernt man nicht aus.

Es ist ein Weg, der so voller Hochs und Tiefs ist, dass mir manchmal ganz schwindelig wird.
Das Paradoxum einerseits sicherer Hafen zu sein und sich des anderen doch nie zu sicher sein zu dürfen.
Gegenseitiger Respekt.
Achtung für die Arbeit und den Stress des anderen.
Verständnis.
Emotionale Verbundenheit.
Einander Raum lassen.
Sich zurücknehmen zu können.
Die Stop-Taste zu finden, wenn das Leben sich zu schnell dreht.
Nie zu vergessen ehrlich aneinander zu arbeiten.
Kompromisse einzugehen ohne sich selbst zu verlieren.
Sich miteinander und wegeneinander gut - besser- zu fühlen.

Es gibt Zeiten, da ist das alles so schwer! Und dann sind sie wieder da, die Zeiten, an denen genau das plötzlich leicht wird.

Der Weg ist das Ziel. Lass uns diesen Weg zusammen gehen und so gangbar wie nur möglich machen.

1460.

Die Zeit vergeht so schnell. Plötzlich sind 1460 Tage vergangen. 1460 Tage. 4 volle Jahre. Jahre, in denen wir gewachsen sind. Als Familie. 
Seit 1460 Tagen ist nichts mehr so, wie es mal war. 
Freude, Sorge, Verantwortung und Erfüllung vereinen sich, immer wieder aufs Neue. Liebe, die ich vorher nicht begreifen konnte, hält mein Herz in Beschlag.
Natürlich ist jeder Tag mit Mieke besonders, auf seine Art und Weise. Und natürlich denke ich ganz oft darüber nach wie viel Glück wir mit ihr haben und wie gut sie zu uns passt (in guten und schlechten Momenten). Dennoch sind die Geburtstage immer wieder ein Zeitpunkt, an denen man Revue passieren lässt. Jedes Jahr in seinen Höhen und Tiefen vor dem geistigen Auge hat.

Liebstes Kind, wir sind stolz auf dich. Du bist ein Teil von uns und dabei so viel mehr als wir uns je erträumt haben. Dein Witz, deine Intelligenz, deine Feinfühligkeit...auch wenn wir dich sicher durch unsere eigene, rosa Brille sehen - du bist einfach etwas ganz Besonderes und wir sind dankbar dich bei uns zu haben.

Auf all die nächsten Jahre und wundervollen Geburtstage mit dir!



 
  


 

"Ene mene Popcorn, Amanda sei ein Einhorn...Hexhex."
 
 
 
 
 
Am Ende ein geschafftes, glückliches Kind (mindestens so wie die Eltern...). Zwei schöne, aufregende, anstrengende und tolle Tage liegen hinter uns und Mieke hat jede Minute genossen. Danke an alle, die diese Tage so besonders gemacht haben und uns auf diesem Weg begleiten. Ohne euch alle wäre alles nur halb so schön!

Taucherbrille: Jako-O
Kerzenset: Über Party Princess
Regenbogenkuchen: Rezept von Maria

28. November 2012

Müde.

Ich bin krank.

Trotz Obst und Sauna hat mich eine Erkältung gepackt. Obwohl ich schon wieder aufrecht stehe, verlangt mir jede noch so kleine Arbeit ziemlich viel Anstrengung ab. Da hilft wohl nur: ab ins Bett und Ruhe gönnen. Fällt dem unruhigen Kopf nicht immer so leicht.

Andererseits bin ich so müde. Müde, jeden Tag dieses Kind zu erziehen, jeden Tag aufs Neue zu erfahren wie launisch, bestimmend und auch herrisch Mieke sein kann.
Mein Mann war als Kind ein Abbild unserer Tochter - ebenso stur und eigensinnig.

Manchmal fehlt mir die Stimme mit ihr zu streiten.

Ich will mein Kind liebevoll erziehen, ihr dennoch Grenzen zeigen und sie spüren lassen, woran sie ist bei mir. Das gelingt mir mal gut, mal gar nicht. Im Moment weiß ich nie wie der Tag beginnt, verläuft, endet. Von himmelhochjauchzend zu Tode betrübt. Das ist anstrengend und lässt mich in mich zusammensacken.
Meine Stimme in laut finde ich nur bedingt gut. Allerdings will ich die Konflikte auch nicht überspielen oder davon ablenken. Das ist nicht meine Art und würde es ja auch nicht lösen.
Aber was macht man wenn das eigene Kind sich nicht davon abbringen lässt der Bestimmer zu sein? Ich meine, ohne Streit? Sie kann sich einfach nicht unterordnen. Sie kann es, glaube ich, wirklich nicht. Es gibt nur Bestimmer mit Streit ("das ist mein Zimmer und hier bestimme ICH!") und subtiler Bestimmer ("Ja Mama, genau den grünen Becher wollte ich haben, das hast du genau richtig gemacht."). Dabei ist sie doch gerade mal 3...

Nach wie vor unbefriedigend ist die Schlafsituation, wohl für uns alle. Keine Abend, an dem sie vor 21:00 Uhr die Augen schließt. Mittagsschlaf ist, seitdem lange großer Kampfschauplatz, mittlerweile Geschichte. Umso mehr würde man vermuten, dass dieses agile, sprudelnde Kind abends umfallen würde. Nichts da. Sie kämpft gegen die Müdigkeit. Mit aller Macht.
Morgens ist es dann eine Herausforderung sie ohne Quängelei aus dem Bett zu kriegen (und ich spreche von 8:00 Uhr!).

An ganz wenigen Tagen allerdings, da ist sie mal nicht herrisch und frech, sondern zuckersüß, fürsorglich, zärtlich, lustig, lieb. Dann ist es da wieder, meine geliebte kleine Tochter!
Ich weiß, dass es nicht immer Friede, Freude und erst Recht nicht Eierkuchen sein kann. Es ist nur so...nervraubend. So erschöpfend. So furchteinflößend.
Treffe ich den richtigen Ton? Bin ich zu streng? Zu lasch? Kann man etwas am Charakter formen? Was, wenn sie im Innersten nun mal so ist? Wie kann ich ihre andere, angenehme Seite mehr fordern und fördern?

Ich. Bin. So. Müde!

13. November 2012

Bei uns, letztens.

 
 
 
 
Es ist sehr ruhig hier geworden.
Manchmal liebe ich die Blog-Gemeinschaft und diese ganz eigene Welt, die so fern ab von dem Leben im Hier ist. Aber dann gibt es auch Zeiten, da brauche ich Abstand davon, muss mich selbst zwingen mehr den Tag zu genießen und etwas mehr offline sein, in vielerlei Hinsicht. Das gelingt mir nicht immer gut. Die letzten Wochen aber war ich wirklich zu sehr im Hier beschäftigt, als dass es mich an den Computer gezogen hätte, und erst recht nicht zur Kamera. 
Es gibt praktisch keine Bilder vom goldenen Herbst um uns, auch wenn wir jetzt den tollsten Blick der Stadt haben (behaupte ich jetzt einfach mal...). Die einzigen fotografischen Ergebnisse zeigen einen kurzen und kalten Herbstspaziergang, bei dem Mieke den ersten Schnee (SCHNEE!!!) kosten konnte.

Der Umzug ist mittlerweile abgeschlossen und wir lernen langsam dieses neue Haus mit all seinen Eigenarten nach unseren Vorstellungen zu formen und zu gestalten, damit wir es bald unser "zu Hause" nennen können. Der viele Platz ist ungewohnt, aber nicht unangenehm und auch die Umbauarbeiten sind in greifbarer Nähe abgeschlossen. Dann geht es an einige kleine Feinheiten und ans dekorieren...Dafür fehlt aber Lust und Geld, so oft. Ich habe mir natürlich trotzdem fest vorgenommen in einem der nächsten Posts Bilder der neuen Wohnung zusammen zu stellen.

Schön, dass ihr noch hier seid. Ihr habt mir gefehlt.

20. September 2012

Chaos.

Heute vor einem Monat gab es den letzten Post. Mein Laptop ist noch vergraben in Umzugskisten, ebenso wie der halbe Hausstand. ABER: Es ist vollbracht-endlich im neuen Haus!!!

Wenn all die Kisten entpackt sind, die Dusche fertig und der Baudreck beseitigt ist gibt es auch endlich Bilder vom neuen Heim.

Momentan fehlt es an allem: Zeit, Motivation, Nerven!
Durchhalten.

20. August 2012

Meterparty.

Endlich! Mieke ist einen ganzen, kompletten Meter groß, 100 Zentimeter Lebensfreude, Entdeckergeist und Spaß.
Wir hatten ihr eine "Meterparty" schon so lange versprochen und immer wieder gemessen, gemessen gemessen. Und jetzt ist sie es. Sie hat sich seit ihrer Geburt quasi verdoppelt. Und noch zwei Zentimeter draufgelegt...

Der Papa hat sich um eine Hüpfburg gekümmert und so wurde aus einem Reitplatz mit Zelt das perfekte Kinderbespaßungsgelände. Die Mäuse staunten über minikleine Katzenbabies, bekamen die Finger wahlweise nicht aus Gummibärchen oder Salzgebäck, spielten, entdeckten die natürliche Abschreckungskraft der Brennesseln und machten diesen Nachmittag so schön lebendig!

Die Großen saßen beim Feuer noch bis Mitten in die Nacht und freuten sich dann nicht nur am schönen Wetter.

Auch wenn man in der Urlaubssaison nie alle zusammen bekommt, so war das eine gelungene Feier, von der wir lange erzählen werden. Mieke war so aufgeregt und berichtet auch jetzt jedem ganz offiziell, dass sie nun schon 1 Meter groß ist und auch schon eine Meterparty hatte.

Solche Sommerfeste könnten wir jedes Jahr machen, wenns nach mir geht!



Die kleinen Katzenbabies hinter dem Zelt waren nicht organisiert, aber der Hingucker des Tages...








Eine einfache Idee, die erstaunlich viele Kinder in ihren Bann gezogen hat: Papierrolle von Ikea plus Stift (gibt es bei Ikea auch schon für unter 1 €), ausgerollt auf dem Boden... Los gehts!






Freunde, die Kinder schminken und singen können, sind bei uns immer herzlichst Willkommen!







Wer hätte gedacht, dass das hin- und hersortieren von Baumteilen eine interessante Beschäftigung ist? Danke, Natur.





Eine Hüpfburg. Für die Kleinen. Und die Großen, die sonst nie dürfen!