29. Juni 2011

Liebe.

Die Suche nach dem Sinn.

Manche Momente im Leben sind großartig, weltbedeutend und umwerfend charmant. So sehr, dass man sich wünscht, er würde niemals enden. Sie können dich verändern oder einfach deine Erinnerung prägen, deine Empfindungen schärfen und für immer in die Geschichte deines Lebens eingehen.
Dein erster Kuss, das Aussuchen deiner Hochzeitsringe, deine Eltern nach einem Jahr Trennung in die Arme schließen, der erste Schritt deines Kindes,... es gibt so viele besondere Momente, die sich wie unsichtbare Tattoos in deine Seele brennen.

Andere Momente wiederum tun das auch - nur umgekehrt. Sie hinterlassen eine faden Beigeschmack, schmerzvolle Erkenntnisse oder erschüttern deine eigene, kleine Welt. Und damit auch deinen Frieden mit dir, den Vorstellungen oder den Werten, die dich bisher begleitet haben.
Die unsaubere Trennung von deinem Freund, die Freundin, die dein Vertrauen missbraucht hat oder die Erfahrung, dass Leben wirklich endlich ist.
Ein solcher Moment ist heute: Wenn zwei Menschen sich trennen, ist es für die beiden ein schlimmer Prozess, keine Frage. Aber auch für das Umfeld stellt sich plötzlich die Frage nach dem "Warum". Waren die beiden doch bisher immer deine Vorbilder und Inbegriff von Liebe, Ehe, Harmonie, Familie. Wann und wo ist das verloren gegangen? Und: Wer, wenn nicht sie?

An solchen Tagen geht auch etwas in mir verloren. Ein bißchen der Glaube an die heile Welt. Und dass man es, trotz Kind - Karriere - Selbstverwirklichung schaffen kann glücklich zu sein, zusammen.

Euch zwein alle Kraft der Welt, Respekt und Selbstachtung.

Für Susi!

Sie kann es! Seit heute: "Topp!"

:-)

26. Juni 2011

Unbeschwert.

Da war er wieder, der Geschmack, Geruch, das Gefühl der eigenen Kindheit!
Erinnert ihr euch noch an den letzten Dezember? Dieses Wochenende waren wir wieder im grünen Herzen Deutschlands und haben einmal mehr die offene Tür und Gastfreundschaft der thüring`schen Verwandtschaft genossen.
Dieses Mal durfte Mieke bis halbelf(!!!) tanzen, die Blicke auf sich ziehen, den "Russen" zuhören und mit Tante "Heike" Bücher gucken.
Ernährungstechnische Bilanz:

  • gefühlte 89 Plätzchen (bzw. deren Deko!)
  • Gummibärchen
  • Kakao, etwa 0,5l
  • Himbeeren, ca. 10 Stück
  • Erbsen, 1 ("schmeckt nicht...")
  • Kirschen, viele.

Ein Stück heile Welt für genau 24h.

Ich will auch einen Himbeerstrauch!

♥

{this moment} – A Sunday ritual. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember. – SouleMama

25. Juni 2011

Sharing is caring.

Das hätte ich nicht besser schreiben können, Jenna!
Auf die Frage, warum man einen Blog führt - genau deshalb!

20. Juni 2011

"Ich hab dich lieb...

...mehr als die Sonne und den Mond und irgendwas. Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt!!!"

Mieke (mit schweifendem Blick durchs Zimmer):
"Und mehr als Kissen. Und Spiegel. Und Blumen. Und trinken. Und was essen. Und Crocsis. Und Alkohol...."

"Ja, auch mehr als all das."

19. Juni 2011

♥

{this moment} – A Sunday ritual. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember. – SouleMama


Paul ♥ Gustav !!! Wieder vereint.

Komplett.

Endlich wieder zu Dritt!

Wenn die Tage zwischen "hier" und "weg" so kurz sind, dass man kaum Zeit hat alle Neuigkeiten, Probleme, Sorgen, Freuden, Ängste,... auszutauschen, dann macht mir das in gewohnter Regelmäßigkeit Angst!
Wie schafft man es trotz der Entfernung sich nah zu bleiben? Die Distanz, rein psychisch, nie zu groß werden zu lassen? Wir brauchen meisten ein paar Tage um uns wieder richtig gut aneinander zu gewöhnen und uns in den Tages- und Gedankenablauf des Anderen einzufühlen. Manchmal gelingt es uns ganz fix, ein anderes Mal brauchen wir länger. Und trotzdem: Es gibt sie, die Momente, wo man gar nicht mehr richtig durchdringt was der Partner erzählt, weil es alles so weit weg zu sein scheint und die eigenen Belange so bedeutend erscheinen. Was macht man dann nur?

Als wir noch kein Kind und ich keinen festen Job hatte, war das alles nicht so problematisch. Wir waren aneinander interessiert und hatten oft die Gelegenheit gemeinsam unterwegs zu sein. Das hat sich mit Mieke natürlich geändert. Nur die Jobs, die sind geblieben. Und mit ihnen die Reiserei, die unregelmäßigen Dienstreisen undundund.
Was geblieben ist, ist der unbeschreibliche Respekt für die Arbeit des Anderen - egal ob es sich um die Organisation einer hochkarätige Veranstaltung mit mehreren hundert Leuten im Ausland handelt oder das Meistern des stressigen Alltags im Spannungsfeld zwischen Job, Kind, Haushalt. Dieses Jonglieren gelingt uns beiden mal gut, mal weniger gut, aber doch meist zufriedenstellend.

Und doch: Von Zeit zu Zeit gibt es das Unverständnis. Die innere Unzufriedenheit. Ein bißchen der Neid ("Du erlebst so viel." "Aber du hast so viel Zeit für unser Kind."). Da mag man manchmal nicht zuhören, wenn der Liebste von all den Highlights erzählt (Bauch sagt:"Manno!!!").

Wie macht ihr das? Ist euer Partner viel zu Hause? Könnt ihr euch Leben, Haushalt, Kinderbetreuung gut teilen? Und wenn nicht: Wie empfindet ihr das Ungleichgewicht? Habt ihr besondere Startegien um eineinander nah zu bleiben?

Wir versuchen

  • mindestens eine SMS am Tag zu schreiben. Meistens zum ins-Bett-gehen. Telefonieren klappt selten gut (ich abends müde, er abends im Vollstress).
  • einander Bilder/ Videos zu schicken (merke: Zeige, was dich gerade glücklich, traurig, wütend, erstaunt macht).
  • nette Kleinigkeiten füreinander bereit halten (sei es das "Drachenfutter" vom Flughafen, die InStyle aus dem Flughafen oder das lästige Hemden bügeln und zusammenlegen vor einem wichtigen Anlass)
  • wenigstens ein gemeinsames Hobby zu pflegen.
  • nie das Verständnis für die Situation des Anderen zu verlieren.
  • die eigenen Bedürfnisse auch mal hinten anzustellen.
  • die Hilfe unserer Eltern in Anspruch zu nehmen um (sehr sehr seeeeehr selten) etwas nur für uns als Paar zu machen.
  • uns immer wieder die Inschrift unserer Eheringe vor Augen zu halten ("for better and worse")
  • zu knutschen!


Was macht ihr so???