26. Juli 2010

Morgens.

Das Bett wird langsam kalt. Verliert seine Wärme. Das Kissen riecht nach ihm, ohne Schnörkel. Kein Parfum, kein Deo, nur ER.
Wenn er manchmal so früh das Haus verlässt, dann kuschel ich mich schlaftrunken in seine Sachen. Weiterträumen. Von Urlaub, Zeit (ZEIT....welch kostbares Gut!!!), entspannten Momenten, einem Pferd, von uns. Dann huscht ein Lächeln über das Gesicht, da wo eben noch sein Abschiedskuss war.
So tun, als wär er noch gar nicht fort.
Geht aber nie richtig gut, weil da eben die entscheidende Person fehlt. Keine Wärme, kein Körper zum umarmen.
Was bleibt da übrig?

Aufstehen.

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