Es gibt sie, diese Tage. Die Sorte, bei der du 6:20 noch auf die Uhr guckst, dich umdrehst und plötzlich ist es 7:45. Das heißt bei uns: Kaltstart!
Bad - anziehen - Mieke wecken - parallel Mieke beim anziehen helfen und den Schminkpinsel schwingen - frühstücken (in dem Fall dann Müsli) - Espresso trinken - Zähne putzen (Mama, Mieke, Lieblingskuscheltier/ Fillypferd/ Puppe/...) - frühlingstaugliche Jacke suchen (Mieke und Mama) - Schlüssel suchen - Schuhe anziehen (welche???) - Mütze suchen (Mieke) - nächsten Schlüssel suchen - aus dem Haus gehen, feststellen, dass das Lieblingskuscheltier/ Fillypferd/ Tuch/ Buch/ wasauchimmer noch drin ist - Lieblingskuscheltier/ Fillypferd/ Tuch/ Buch/ wasauchimmer holen - Kind ins Auto verfrachten - ABFAHRT!
Im besten Fall schaffen wir es bis zum Morgenkreis kurz vor 9:00. Ich bekomme mittlerweile vom Kindergärtner bewundernde Blicke, wenn ich vor 8:45 da bin. Sollte mir das zu denken geben?
Manchmal schon. Und manchmal bin ich einfach nur dankbar, dass wir noch kein Schulkind haben, bei dem das eine Katastrophe wäre, sondern "nur" den Morgenkreis verpassen. Und ich den ersten Tratsch auf Arbeit. Dank Gleitzeit bin ich hier flexibel. Wie ging das früher bei meinen Eltern, die auf Bus etc. angewiesen waren?
Einatmen. Ausatmen. Das Leben ist gut!
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