18. Februar 2010

Kurz oder lang???

Fragen, wichtige Fragen.

Vor allem wenn es um Haare geht. Kurz oder lang?

Ich fand immer, dass mir kurze Haare hervorragend stehen, sie sind trendy, fix zu stylen - müssen aber auch immer nachgeschnitten werden.

Mein Mann (ist das ein Männerding???) liebt aber lange Haare und freut sich jeden Tag, dass meine Millimeter für Millimeter wachsen. Also Pferdeschwanz...Mh.
Ein Kompromiss wäre für mich eine schulterlange Frisur mit Pony (der mir im Übrigen auch außergewöhnlich gut steht ;-) ). Aber auch da macht mir mein Mann einen dezenten Strich durch die Rechnung - Pony findet er ganz schrecklich.

Tja, wo finden wir den goldenen Mittelweg? Die einen sagen: "Es sind doch wohl deine Haare, als mach was DU willst". Doch dem eigenen Mann nicht gefallen? Auch schwierig...

Also


KURZ oder LANG???

13. Februar 2010

Erkenntnisse des Tages

Mein Mann ist unbestrittener König im Schönrechnen.

Mieke liebt Gouda-Streichkäse.

Beim sich-jemanden-in-die-Arme-werfen zittert sie ein bißchen vor Angst, kneift dann die Augen zusammen und freut sich nach dem geglückten Auffangen über selbiges und ihre Courage.

Wann hab ich mich mal mit zugekniffenen Augen jemanden in die Arme geworfen??? ;-)

Noch zwei Premieren: Kopfschütteln und winken.

Ich laufe Gefahr Kinojunkie zu werden.

Man darf seine Erziehungsgrundsätze ruhig mal über Bord werfen, wenn der Mutterinstinkt es für gut befindet. Es scheint einfach Nächte zu geben (ich schieb es nach wie vor gerne auf die Zähne), da braucht unser Kind uns. Zum beruhigen. Zum da sein. Damit sie weiß: Da leidet jemand mit mir, aber auch das geht vorbei.
So hat meine Lieblingstochter die halbe Nacht zwischen mir und Papa geschlafen. Kurzes Hochschrecken und weinen inklusive, aber Patschhand nach rechts- Mama da- und Patschhand nach links- Papa da- alles gut!

Es gibt wirklich noch Globen, die per Hand hergestellt werden. Einen davon besitzen jetzt wir.

Fasching ist definitiv raus und nichts für mich!

Schneeberge werden bedrohlich, wenn man mit einem großen T4 durch verwinkelte Altstadtstraßen fahren muss.

Es tut gut, wenn eingeschlafene... -ja was nur? Bekanntschaften? Freundschaften? Beziehungen?- was auch immer...wenn sie ab und zu wieder aufwachen.

Messer, Gabel, Schere, Licht

...sind für kleine Kinder nichts!

Messer, Schere und Kerzenlicht sind auch tabu für Mieke, aber bei kleinen Plastegabeln mit runden Zacken...da machen wir auch schon mal eine Ausnahme. Schließlich soll die junge Dame ja mal lernen, wie man Brot und Brötchen mit Messer und Gabel isst ;-)

Die ersten Versuche meistert sie, wie so oft, ganz bravourös. Selbst aufspießen klappt zwar nicht, aber das wäre auch viel verlangt mit 11 Monaten. Dafür ist die Bewegung mit der Gabel in den Mund perfekt koordiniert und im Gegensatz zum Essen mit den Händen geht jetzt kaum mehr was daneben. Was die Mama widerum noch mehr freut.



Mhhhh...lecker!


"Du auch?!?"



Und vom ganzen Abendschmaus, schaut nur noch etwas Litschi raus.

Essen ist ein tolles Abenteuer!

Nachtrag:

All die Vorsicht im Umgang mit scharfen und heißen Dingen verliert seine Bedeutung, wenn es an den Eltern lag, besser Acht zu geben... Wenn man zum Beispiel zusammen im Bett liegt und kurz wegnickt um dann von einem "Plumps" aus dem Schlaf gerissen zu werden. So ein Köpper von der Bettkante ist kein Spaß. Und Schuld hat dann keine scharfe Kante oder heiße Flamme. Und so lernt man jeden Tag etwas dazu!

P.S.: Wahre Begebenheit, aber es ist nichts passiert. Außer verstörte Krokodilstränen und eine ganz kleine Beule. Gott sei Dank!

12. Februar 2010

Schneemassen

"Wenn nichts mehr geht, redet man eben übers Wetter."

Aber so ist es nicht, es gibt schon noch genug Dinge, über die ich reden kann. Aber das Wetter ist im Moment einfach zu beeindruckend und präsent.
Der Schnee will gar nicht aufhören zu fallen.

..."komm setz dich ans Fenster, du lieblicher Stern. Malst Blumen und Blätter, wir haben dich gern"...

Ich versuch später mal ein paar Bilder zu machen um sie zu zeigen.
Wann hatten wir das letzte Mal einen so heftigen und vor allem schneereichen Winter? Das Weiß will gar nicht richtig weichen, selbst wenn Frau Holle ein paar Tage Mittagsschlaf macht.

Ich versteh ja durchaus den Ärger der Autofahrer und Hausbesitzer, wenn man 5x am Tag Schnee schieben muss oder nur langsam und riskant voran kommt... Aber schön ist es trotzdem. Und abends, wenn man den Schnee beim Laternenlicht betrachtet, kann man wunderbar träumen. Alles sieht dann so weich, leicht und friedlich aus. Als ob jemand die Uhr anhält.

Was wird es für ein unglaubliches Gefühl sein, wenn die Kälte irgendwann dem unausweichlichen Frühling Platz macht. Wenn das Leben zurückkehrt in Blumen und Bäume und Tiere und uns?!?
Alles hat seine Qualität, schaut man nur genau hin.

Nachtrag um 19:50 Uhr:

Wisst ihr jetzt, was ich meine???





9. Februar 2010

Zeit zum nachdenken

Da mein liebstes Kind bei dem aufregenden Spielenachmittag mit ihrer besten Freundin keine Sekunde Ruhe bekommen hat, sind wir entgegen meiner Pläne statt mit dem Bus zu Fuß nach Hause gegangen. Das ist ein etwa 45minütiger Spaziergang, ziemlich allein durch die stille Kälte. Mieke hat sofort die Augen geschlossen und sich in ihren weichen Fußsack gekuschelt.

45 Minuten sind relativ lang, wenn man seinen IPod vergessen hat und mit niemandem telefoniert. Gesegnet sei die innere Stimme, mit der man ins Zwiegespräch gehen kann...

Wo will ich hin? Wie sehe ich mich? Was werde ich in Zukunft machen?
So viele Herzen schlagen in meiner Brust, so vieles hätte ich gern...Und doch- das, was ich mit Leidenschaft machen möchte, ist irgendwie nicht drin.
Kann es denn sein, dass man einmal im Leben die Weichen nicht in die richtige Richtung gestellt hat? Dass einen die Korsettstangen zwar halten, aber auch zwängen?
Früher habe ich gedacht, dass man wirklich seines eigenen Glückes Schmied ist und alles erreichen kann, wenn man es nur fest genug will. Aber geht das, ganz realistisch?

Plötzlich ist man nicht mehr allein, kann seinen egoistischen Neigungen nicht mehr rücksichtslos nachgehen...Plötzlich muss man Antworten finden auf Fragen wie: Wie oft willst du dein Kind sehen? Was bist du bereit zu missen? Wo ist deine persönliche Mitte, bis zu der ein Kompromiss möglich ist?

Erwachsen. Und nicht nur einmal überfordert. Also quält man sich durch alle hellen und dunklen Momente. Und hofft auf das erfüllende Licht am Ende des Tunnels. Getreu dem Motto: "Mein Weg wird mich finden".

8. Februar 2010

So cool...

Nachdem ich Sonntag endlich im Kino war, um Avatar zu sehen, will ich jetzt auch jemanden, der mir einen Avatar macht!
Und ich will "das Band"...

Ich will, ich will, ich will...

...dich sehen


7. Februar 2010

Zum ersten Mal...

...habe ich das Gefühl, richtig Mama sein zu müssen, zu können, zu dürfen.

Mein Kind hat die letzten Tage schon angedeutet, dass es kränkelich wird, aber gestern Abend ist es sozusagen aus ihr heraus gebrochen.
Da war plötzlich hilfloses Wimmern, schmerziges Weinen und dicke, verwirrte Kullertränen.

Aber Mami ist doch da!

Bei allem mitleiden, wie schön doch die kleinen Ärmchen und Händchen um den Hals gekuschelt zu bekommen, die warme Stirn in meiner Halsbeuge abgelegt, durchschnaufen, verschnaufen. Im eigenen Bettchen schlafen? "Heute nicht, Mutti!", sagen die glasigen Äuglein und das leise Quietschen.

Also haben Mieke und ich zu zweit im großen Bett, direkt neben Papas leerem Kissen (was aber trotzdem und Gott sei Dank nach Papa riecht), geschlafen. Eine unruhig-besorgte, aber dennoch irgendwie friedliche Nacht. Wenn man das schwitzende Köpfchen streichelt, in die müden Augen schaut, auf weinen reagieren kann...dann ist man plötzlich mittendrin:

Hallo Mama!

5. Februar 2010

Wenn...

...das Kind sich Butter in die Haare schmiert, guckt Mama skeptisch.

...und die Freunde können tolle, neue Frisuren kreieren :-)


3. Februar 2010

Alles wird gut...

...denn alles soll so sein, wie es ist.

ICH will mich nicht verlieren. Will nicht überfordert sein mit den kleinen Dingen des Alltags, wo doch noch so viel mehr wartet.

Ich bin so froh, dass ich immer gefangen und gefunden werde.

Welch Glück, Liebe zu erfahren. Welch Glück, ein Kind zu haben!

Stumme Schreie

Kann man sich verlieren?

Im alltäglichen Gewimmel, in der Hektik des Tages?

Was ist es, wenn man sich kaum sieht und zu oft streitet?
Es fühlt sich kalt an. Schleichend. Aber vor allem kalt.

Worte, die verletzen. Wie kleine Nadelstiche. Und manchmal wie tiefe Messerschnitte. Mitten im Herz, da, wo es wirklich weh tut.

Nur eins heilt, ist warm: die grenzenlose Liebe.
Ist sie grenzenlos? Oder ist ihr Reservoire erschöpft irgendwann?

Ich liebe dich, so sehr. Und hab doch solche Angst.
Finde mich. Liebe mich. Dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten!