31. Oktober 2010

Paradeiser, Käskreiner, Kaffeeobers und sonstige Schmankerl.

Wienwochenende. Stressig, aber schön!
Bestes Touriwetter, große Stadtrunden mit schlafendem Kind und kompetenter Führung, impulsive Spontankäufe, Wüschtl-Prater, Schloss Schönbrunn, Weingeplänkel am Abend, Wortschatzerweiterung, K. genießen!

Schön, dich mal wieder um mich gehabt zu haben.

♥

{this moment} – A Sunday ritual. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember. – SouleMama

27. Oktober 2010

Schlafstörung.

Seit sie da ist, war sie perfekt. Ich meine, wirklich perfekt.
Mieke hat von Anfang an einfach viel Spaß gemacht: Sie hat gut getrunken, ziemlich schnell einen tollen 4-Stunden Rhythmus gehabt, wenig grundlos geweint, viel geschlafen (egal wo, egal wie, egal wann), hat viel Erlebtes immer eher mit Schlaf als Geschrei verarbeitet...und überhaupt. Wir können uns über das erste Jahr wirklich nicht beklagen.

Können wir jetzt eigentlich auch nicht. Mit ihren 19 Monaten spricht sie verhältnismäßig viel und gut und zusammenhängend. Kommunizieren mit ihr macht auf dieser Ebene richtig Spaß und ist eine absolut tolle Erfahrung.
Aber plötzlich macht sie nachts Sachen, die sie so noch nie gemacht hat. Sie lässt sich hinlegen, nach wie vor problemlos, wacht aber nach 2 Stunden wieder auf und weint dann herzzerreißend und bitterlich. Geht man dann ins Zimmer stellt man fest, dass sie eigentlich schläft und die Augen kaum auf hat. Also vielleicht schlechte Träume? Dazu schluchzt sie aber meist noch "Aua" und lässt sich gar nicht beruhigen. Wenn ich singe oder mit ihr spreche wird sie irgendwann wacher, weint aber genauso weiter und will dann auf den Arm ("Mama...Aaaaahhhm"). Also trösten auf dem Arm. Ins Bettchen will sie dann nicht mehr.

Die letzten Tage haben natürlich eine kleine Ausnahme dargestellt. Wenn Mieke richtig krank ist, darf sie auch bei Mama und Papa schlafen. Da reicht schon ein kurzes "Shhh" und die Nacht kann für alle ruhig weitergehen. Vorgestern, wieder halbswegs gesund, hab ich sie nach dem Schreiszenario mit ins Bett genommen, aber da war an Schlaf nicht wirklich zu denken. Auch das "Aua, aua" ist dann wie weggeblasen. Ergo: alle 3 haben schlecht geschlafen.
Gestern also dann der ultimative Versuch. Nach der Arm-Tröstezeit hab ich sie wieder ins Bett gelegt. Großer Protest. Leises Summen am Bettchen hat sie beruhigt, aber damit Mama auch ja nicht geht, hat sie sich etwas echt Cleveres einfallen lassen: Mieke hat sich aufrecht ins Bett gesetzt und ist dabei eingeschlafen. Aber eben nur leicht. Immer wenn ich den Raum verlassen wollte, ist sie wieder aufgeschreckt. Wenn sie allerdings fester eingeschlafen und deshalb umgekippt wäre, ist sie davon aufgewacht.
Ende vom Lied: Kleines Schreikonzert. Aushaltbar.
Die Nacht war aber ähnlich unruhig, 3 mal wach haben wir gezählt. Und heut morgen auch ein Erwachen mit bitterlichem Weinen...
Ich bilde mir natürlich gleich immer ein, dass sie aufwacht und noch beleidigt ist, weil wir sie nicht mit ins Bett genommen haben oder sofort ins Zimmer gestürmt sind. Andererseits haben wir das noch nie gemacht.

Auf jeden Fall bin ich jetzt echt verunsichert.
Einerseits habe ich Angst, dass sie wirklich irgendwelche Schmerzen hat und ich es abtue. Worst case scenario. Dagegen spricht, dass sie im Elternbett keinen Mucks mehr macht. Soviel Berechnung traue ich ihr allerdings gar nicht zu. Mhhhh.
Andererseits könnte es auch sein, dass sie mit zunehmenden Alter immer sensibler für äußerliche Einflüsse ist. Vielleicht vermisst sie Papi mehr oder hat Angst, dass er morgen früh nicht da ist. Oder unsere Tagesabläufe sind nicht geregelt genug? Herrje, ich wollte nie so Hardcore strukturiert sein und alles auf die Minute genau planen müssen...

Es ist echt schwer, hier einen Lösungsansatz zu finden.
Wir sind uns erstmal nur einig, dass drei im Bett einer zu viel ist. Elternbett ist für die Eltern. Wir schlafen alle so schlecht beieinander, das geht wirklich nur in Ausnahmezuständen.
Was den Rest angeht werde ich mir noch ein bißchen den Kopf zerbrechen, wann die unruhigen Nächte begonnen haben.

Die Ratgeber versagen hier. Gibt es für Babys tausend Rezepte zum Schlafen heißt es bei Kleinkindern immer nur: seelische Ursachen. Ziemlich breit gefächert.
Und bei euch? Tipps? Erklärungsversuche? Erfahrungen?

26. Oktober 2010

Kettenreaktion.

Fazit der letzten Tage:

Ein Magen-Darm-Infekt dauert etwa 48 Stunden. 24 Stunden Unwohlsein, Übelkeit, Übergeben und alles, was sonst noch dazu gehört. Einzige Hilfe: Stilles Wasser, ein Eimer neben dem Bett und viel, viel Schlaf!
Die nächsten 24 Stunden sind nicht mehr so dramatisch. Abgeschlagenheit und Kostaufbau stehen jetzt im Vordergrund.

Beobachtet bei: Mieke, Mama, Oma.

Ich bin sehr gespannt, ob es bei uns drein bleibt.

Nachtrag:
Im Auto empfiehlt sich
1. Küchenrolle,
2. Tüte,
3. Feuchttücher.
Nur so, für den Fall des Falles...

24. Oktober 2010

Durchhänger.

Der Start ins Wochenende war super: Mädlsabend inkl. übernachten mit den Besten! Sushi to go. Ratschen. Bacardi Razz. Wii.

Ikea am nächsten Morgen mit einem äußerst erfolgreichen Einkauf und vielen Dingen zum Family Preis. Vielleicht war es ein Omen, dass es weder den Statist, noch die alten Nutja-Pantoffeln gibt... Wer weiß.

Daheim jedenfalls wartete ein kränklicher Mann auf mich, der sich beim Reitstiefel anziehen endgültig das letzte bißchen Rippenzwischennerv eingeklemmt hatte. Verdammt. Also: Notaufnahme, Schmerzinfusion, langsame Mobilisierung. Danach haben wir unser Kind von Oma abgeholt, die da bereits auf dem Schoß eingschlafen war."Naja", dachten wir, "vielleicht nur sehr erschöpft, das Goldstückkind." Eingeladen ins Auto, losgefahren. Keine 500m später schwallartiges Entleeren des sämtlichen Mageninhaltes. Alles. Komplett. Wie kann so viel in dieses kleine Kind passen?

Erste Schadensbegrenzung vor Ort, noch 2 kleinere Ausbrüche auf Mamas Schoß. Zu Hause Kind-Notversorgung durch Mama, Papa kümmerte sich um Auto, Kindersitz und Taschen. Puhhh.
Windeln? Kein Problem. Erbrochenes? Schwierig!

Danke, liebe Waschmaschine, dass jetzt alles wieder schick aussieht und gut riecht.

Dem Kind geht es noch nicht wieder gut, ist extrem schlapp und fast schon apathisch und weinerlich. Aber kein Übergeben mehr und kein Fieber. Das ist doch ein gutes Zeichen?!? Auf jeden Fall ist das alles der Grund, warum es heute keinen "this moment" gibt.

Jetzt geh ich zu Mann und Kind ins Bett und hab ein bißchen Angst vor morgen. Ohne Mann und so...

20. Oktober 2010

Kleingeld.

Eben, an der Supermarktkasse.
"Das macht 4,62€ bitte."
Ich gebe 10€ und frage: "Darf ich Ihnen 62 Cent geben?" (mit dem Geld schon passend rausgesucht)
"Nee, ich hab das jetzt schon eingetippt."

Wer findet den Fehler???


Versteht mich nicht falsch, ich hab auch mal bei Lidl an der Kasse gesessen und weiß, dass es da bestimmte Kassierzeiten zu erfüllen gibt und die Anweisung auch eher lautet nicht nach Kleingeld zu fragen...Aber wenn man darum gebittet wird? Dann ist das "Nein" einfach unfreundlich und absolut nicht kundenorientiert.

Statt dessen habe ich jetzt 38 Cent mehr Kleingeld im Geldbeutel. Vielen Dank.

19. Oktober 2010

Oma.

Dank 45jährigem Jubiläum unserer Krippe wird diese Woche eine große Festwoche veranstaltet. Wo ich ja so auf Festwochen stehe...
Aber gut, ich engagiere mich gern und hab mich für den Höhepunkt am Donnerstag sogar in die "Ich-backe-freiwillig-einen-kinderfreundlichen-Kuchen"-Liste eingetragen. 
Montag war ein Schnellstart in die Woche und trotz der Urlaubstage hat sich Mieke gern in die Arme ihrer Tante Rita geworfen. Nachmittags wurde dann zum Oma-Opa-Tag geladen. Spiel bei Kaffee und Kuchen. 
Klingt doch sowas von verlockend, oder???

Glücklicherweise konnte von vornherein nur ein Seite, die andere war im Kurzurlaub. Und dann war vaterseitiger Opa auch noch krank. Mieke war es egal, Oma und Mama haben das Ding auch gut geschaukelt und nach 2 (!!!) Stunden draußen hatten wir unsere Pflicht erfüllt, ins Sparschwein gespendet und Mieke war erschöpft von all der Schokolade (kinderfreundlich heißt an dieser Stelle nämlich nicht zuckerreduziert, sondern ohne rohe Eier [?], Nüsse oder sonstwas allergenes) und dem spielen. Oma und Mama hingegen waren leicht unterkühlt, aber man tut ja einiges.

Außerdem gab es als quasi-Entschädigung einen spontanen Glühwein bei Miekes erstem Freund. Schön da! Und: Sorry, Scouchi!!!

Nachtrag:
Mieke steht grad auf Gorgonzola-Nudeln. Cool. Mein Kind!!! Daumen hoch.

Unbedingt eben.


Nachtrag zu den Gummistiefelen!

Herbst

Wer hat einen Garten mit zu vielen Kürbissen und schenkt mir einen davon?

Und: Kann mir jemand einen zuverlässigen, lieben Babysitter empfehlen, der abends flexibel ist und selbstständig zu uns kommt? Das wäre echt schön...