Who knows where this path will take us but let´s go forth hand in hand and promise not to let go because it may lead us somewhere vast & amazing. - Freya
7. August 2011
6. August 2011
Das alte "Ich"
Bevor Mieke in unser Leben trat, hatte ich einige Hobbies, die seit ihrer Geburt doch sehr zurück gesteckt haben. Einige vermisse ich sehr, andere scheinen wirklich verschollen zu sein.
Heute hat mich seit langem mal wieder die Lust zu backen gepackt. Früher hab ich immer, wenn ich gute oder eben auch extrem schlechte Laune hatte, gebacken. Ich mag den kurzfristig produktiven Effekt, den Backen hat. Etwas, das ich mit meinen Händen mache und nach 1-2 Stunden bereits das Ergebnis genießen kann.
Früher hatte ich diese romantische Idee ständig mit meinem Kind zu backen und ihr all die kleinen Tipps und Kniffe zu zeigen. Gemeinsame Momente miteinander verbingen, die Liebe für gutes Essen transportieren, natürliche Zubereitung verselbstständlichen. Wozu "fix-Produkte", wenn es einfach auch ohne geht?
Es hat sich allerdings gezeigt, dass Mieke bisher nicht in dem Alter war um meine Vorstellung dieser Idee zu teilen. Zu gefährlich, motorisch noch lange nicht so fein geschult und zu ungeduldig...
Ich glaube aber fest daran - immernoch - dass die gemeinsame Zubereitung ganz wichtig ist und viel Spaß bringen kann. Wir versuchen es weiter, Schritt für Schritt, so wie alles.
Heute: Der Pflaumenkuchen (denn Mirabellen sind eine Pflaumenart...)
Und jetzt (trotz Gewitterluft) Sahne schlagen und: mhhhhhhhh!
31. Juli 2011
Ebbe und Flut.
Die Bilder hier sind jeweils im Abstand eines Jahres entstanden. Beim durchschauen ist mir aufgefallen, dass sich das Motiv so sehr ähnelt, nur die Größe des Kindes hat sich etwas geändert.
Ich liebe es mir die alten Bilder von Mieke anzusehen und ihre Entwicklung zu beobachten:
Sie liebt das Wasser, so sehr! Das wird mit jedem Jahr schöner und sie ist ganz furchtlos und unerschrocken, was Wellen, Fische und Quallen angeht.
Schaukeln war vor einem Jahr hingegen spannender. Jetzt scheint sie etwas Probleme mit dem Gleichgewicht zu haben und mag nur noch ganz ganz sanftes Geschaukel. Und trotzdem stand die kleine rote Schaukel auch diesen Sommer ganz hoch im Kurs ;-)
Wie Ebbe und Flut, ganz im Fluss, so verrinnt mit konstanter Stetigkeit auch die Zeit. Sandkorn für Sandkorn.
Ma sehen, wie lange Mieke mit uns noch in den Urlaub fahren mag. Oder: wann sie es wieder mag.
30. Juli 2011
(Sommer-)Urlaub
Was kann man alles in 10 Tage Urlaub packen? Als rastlose Familie sehr viel!
Die erste Woche verbrachten wir campend an der Müritz (Stopp 1, reduzierte Fahrtzeit) und in Strandnähe in Kühlungsborn.

In Waren hatten wir ziemlich gutes Wetter, sind viel Fahrrad gefahren, auf der Müritz umher geschippert und hatten ein rundum entspanntes Kind. Mieke glücklich=Eltern glücklich!

Kühlungsborn war proppenvoll und nach 1,5 Tagen eingeregnet. Campen bei strömenden Regen macht nicht mehr sooo viel Spaß, also Abfahrt in Richtung Familie in Kopenhagen (hier hab ich das fotografieren einfach vergessen).
Christian hat die knapp 2stündige Fährüberfahrt dank Vomicur bei Windstärke 9 gut überstanden. Mieke war nur leicht irritiert, warum das laufen plötzlich so schwierig war ;-)
Kopenhagen war toll, entspannend, schön. Die Cousinen waren vollkommen begeistert voneinander und hatten nach 1 Minute Auftauphase ne ganze Menge Spaß miteinander und Unsinn im Kopf. So ein bißchen Großfamilienluft schnuppern macht Lust auf mehr...
Nach 2 Tage dort ging es für uns weiter zur Lieblingsinsel an der Nordsee, zur Abwechslung. Da fing zwar langsam das IPhone-Fieber wieder an, andererseits hatten Mieke und ich dort auch Oma und Opa zur Beschäftigung. Die Tage dort waren perfekt: sonnig, nicht zu heiß, frei von Zwängen.
Mieke liebt den Troubel und hat sich ganz wacker geschlagen: spät ins Bett, lange ausschlafen. So wie es sich für Urlaub gehört! Dafür wurde sie jeden Tag mit einem Eis belohnt. Und natürlich:
Sandmatscherei, Wellenplanschen, Papazeit, Mamazeit, FAMILIENZEIT, Wellen, Sonnenuntergänge, schaukeln, Aufmerksamkeit, viele Tiere, ...
18. Juli 2011
12. Juli 2011
Sonntags.
Diese Tage sind es, die uns immer enger zusammenschweißen.
Egal wie sehr Papi ihr fehlt (heute hat sie sogar mit seinem Nachtshirt gekuschelt), Mama ist doch der sichere Hafen. Und manchmal auch ganz brauchbar für Spaß, Kuschelei und zum Geschichten erzählen.
Mein Mamaherz schmilzt!!!
Und dann sind da noch die Freunde (meine und Miekes ;-) ), die das Leben schöner machen. Denen ich es sicher nicht immer einfach mache mit den engen Zeitfenstern. Umso schöner, dass es sie doch immer wieder gibt, die leichten Momente.
Danke.
11. Juli 2011
Ich sehe dich.
Ich sehe dich.
In all deinen unterschiedlichen Gesichtern. In jedem süßen Sommertag. So sehe ich dich jeden Tag. Ich finde dich in der Morgensonne und wenn die Nacht hereinbricht. Dann schau ich den Mond an...aber sehe dich.
Ich sehe dich.
Es ist unser Leben, dass wir uns gemeinsam versprochen haben. Sicher: nicht immer einfach, dafür nie langweilig. Egal wo du bist, ich finde dich in all den kleinen schönen Dingen, die mir den Tag erleichtern. Und nicht zuletzt im Lachen deiner Tochter.
Wir lieben uns, wir streiten uns, wir versöhnen uns - wir lieben uns! Zwei Herzen, eine Seele schlagen in meiner Brust. Da bist du, du, du.
Ich sehe dich.
Immer wieder würde ich es dir versprechen von dem Grund meines Herzens, aus der Tiefe meiner Seele: Ich bleibe bei dir, wir gehören einander und halten uns. For better and worse.
"Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdient habe. Denn dann brauche ich es am meisten."
10. Juli 2011
Liebe, immer anders.
Etwa in Miekes Alter, also etwas über 2 Jahren, entwickelte ich die erste feste freundschaftliche Bindung zu einer anderen Person. Das macht, wenn man es jetzt zusammen zählt, knapp 26 Jahre Freundschaft.
Ich lernte sie kennen im Kindergarten. Sie war die Tochter meiner Erzieherin und eins von insgesamt 5 Kindern (zu der Zeit waren es korrekterweise noch gerade 4). Wir waren immer Freundinnen, egal was war. Ich war oft zu Besuch im Großfamiliengetümmel und sie war bei uns die Schwester, die ich nie hatte. Wir waren und sind Wasser und Sonne, Feuer und Eis - ein Herz und eine Seele.
Später gingen wir zwar auf verschiedene Schulen und wohnten nicht mehr im selben Ort - die Freundschaft aber ist geblieben. Dieses tiefe, verbundene Gefühl.
"Denn wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten", sagte der kleine Tiger zu dem Bär.
So viele Situationen und Erlebnisse, die wir gemeinsam geteilt haben. Urlaub, Parties, der erste Liebeskummer, Au Pair Jahre, unterschiedliche Studienorte, phasenweise kaum Kontakt. Und doch: Wenn wir uns sehen oder hören, dann ist es wieder da. Das warme Gefühl, dass da jemand ist, der dich kennt wie niemand in der Welt. Der schonungslos ehrlich ist und direkt. Jemand, dem du vertrauen kannst. Ohne wenn, ohne aber.
Auch heute haben wir nicht die Zeit füreinander, die wir gerne hätten. Viel zu oft knabbert der Alltag an unseren Nerven und Energiereserven, sodass am Ende des Tages nur noch ein leerer Akku da ist. Wochenlange Funkstille. Bis die Sehnsucht zu groß wird, da ist sie schließlich immer.
Umso schöner, wenn man dann wieder Tage miteinander teilen kann und ein Stück näher dran ist am Anderen. Das unsichtbare Band, dass wir in unseren Kindheitstagen geknüpft haben, wurde zwar oft bis zur Zerreißprobe gespannt, hat aber dennoch alles überlebt.
Die letzten beiden Tage waren Futter für die Seele. Nur wir drei Mädls. Mieke liebt sie, trotz der wenigen Treffen. Und sie liebt Mieke.
"Denn wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten", sagte der kleine Tiger zu dem Bär.
Ich lernte sie kennen im Kindergarten. Sie war die Tochter meiner Erzieherin und eins von insgesamt 5 Kindern (zu der Zeit waren es korrekterweise noch gerade 4). Wir waren immer Freundinnen, egal was war. Ich war oft zu Besuch im Großfamiliengetümmel und sie war bei uns die Schwester, die ich nie hatte. Wir waren und sind Wasser und Sonne, Feuer und Eis - ein Herz und eine Seele.
Später gingen wir zwar auf verschiedene Schulen und wohnten nicht mehr im selben Ort - die Freundschaft aber ist geblieben. Dieses tiefe, verbundene Gefühl.
"Denn wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten", sagte der kleine Tiger zu dem Bär.
So viele Situationen und Erlebnisse, die wir gemeinsam geteilt haben. Urlaub, Parties, der erste Liebeskummer, Au Pair Jahre, unterschiedliche Studienorte, phasenweise kaum Kontakt. Und doch: Wenn wir uns sehen oder hören, dann ist es wieder da. Das warme Gefühl, dass da jemand ist, der dich kennt wie niemand in der Welt. Der schonungslos ehrlich ist und direkt. Jemand, dem du vertrauen kannst. Ohne wenn, ohne aber.
Auch heute haben wir nicht die Zeit füreinander, die wir gerne hätten. Viel zu oft knabbert der Alltag an unseren Nerven und Energiereserven, sodass am Ende des Tages nur noch ein leerer Akku da ist. Wochenlange Funkstille. Bis die Sehnsucht zu groß wird, da ist sie schließlich immer.
Umso schöner, wenn man dann wieder Tage miteinander teilen kann und ein Stück näher dran ist am Anderen. Das unsichtbare Band, dass wir in unseren Kindheitstagen geknüpft haben, wurde zwar oft bis zur Zerreißprobe gespannt, hat aber dennoch alles überlebt.
Die letzten beiden Tage waren Futter für die Seele. Nur wir drei Mädls. Mieke liebt sie, trotz der wenigen Treffen. Und sie liebt Mieke.
"Denn wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten", sagte der kleine Tiger zu dem Bär.
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