Langsam, langsam ist er da, der Sommer. Oder zumindest regenfreie Zeit mit Temperaturen um die 20°C.
Und was kann es besseres geben als an einem sonnigen Sonnabend zum Sommerfest mit Pippi und ihren Piratenfreunden zu gehen? Richtig, nichts. Denn Pippi ist das Highlight eines jeden kleinen, frechen Mädchens. Weil sie so lustig ist. Und so gut reiten kann. Überhaupt: Weil sie so unglaublich stark ist.
Der Nordharzer Theaterbund hat sich am Wochenende ganz große Mühe mit einem Fest gegeben, wie es liebevoller kaum in Schweden hätte sein können. Für kleinen Eintritt gab es zwar keine große Hüpfburg und laute Musik, dafür aber einen feinen Sportparcour, der den Gästen einiges an Mut abverlangte. Wer sich aber traute im Sack zu hüpfen, mit Eiern zu laufen, Topfschlagen zu machen, den Pirat beim Tauziehen zu besiegen UND auf einem Pferd zu reiten, der durfte sich am Ende eine Urkunde abholen. Nicht irgendeine, sondern eine, die von Pippilotta höchstpersönlich unterzeichnet wurde. Eine, die dich zu ihrem ewigen Freund ernannte, weil du eben so mutig und stark warst, wie es nur eine Pippifreundin sein konnte. Aber das war noch nicht alles!
Es gab Eis, Schatzkisten voller Süßigkeiten, den kleinen Onkel, Annika war da (Tommy war leider krank und darum im Bett), man durfte sich ganz allein verkleiden und am Ende des Tages einen Luftballon steigen lassen mit seiner Adresse. Sozusagen eine Luftpost, so wie Pippi es sonst mit der Flaschenpost machte.
All das war so liebevoll vorbereitet, dass die 3 Stunden wie um Flug vergingen.
Mieke konnte sich am Schluss (nachdem sie ihren echten Mut wieder fand) kaum von Pippis Lippen lösen, die noch eine ihrer Abenteuer vorlas!
Jetzt steht es fest - Pippi auf den Sieben Meeren müssen wir wohl noch sehen! Das Tochterkind ist verknallt. Denn: "Mama...die Pippi war echt! Die hatte gar keine Perücke auf, die hatte richtige rote Haare!!!"
Mehr davon!
