29. Mai 2010

Lektion

Jeden Tag bloggen, 31 Tage lang, ist so schwer wie fasten. Und damit für mich nicht zu schaffen, momentan.

Bald mehr, versprochen.

Für den Moment nur: Hefeklöße mit Heidelbeeren sind eine dumme Idee, wenn das Kind erst 14 Monate ist.
Aber Spaß macht es!!!

Die Sonne macht sich zu rar, schlecht für den Allgemeinzustand und das Gemüt und überhaupt!

21. Mai 2010

Tag 8

Verspäteter Post von gestern:

Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert.

"Love, eat, pray" von Elizabeth Gilbert.
Hab ich in Honduras als Leihgabe gelesen (sowieso das beste am Reisen - unbeschwert viele Bücher lesen und viele Bücher tauschen und generell: mit vielen, verschiedenen Büchern in Berührung kommen!). Ich weiß sogar noch den exakt genauen Ort:
Startseite, Bild mit der beeindruckenden Yogapose. Auf diesem Stein hab ich gesessen und dieses Buch gelesen. Im Hintergrund der Río Cangrejal...Schöner geht kaum!!!

Zu dem gute Taten Projekt: Ich habe ja gestern bereits erwähnt, dass ich da was ausprobiere, was neu (ich liebe neue Sachen!) und total ökologisch ist. Die Jungs können (müssen aber nicht!) jetzt aufhören zu lesen, es wird uninteressant. Für die Mädls nur ein Wort: Menstruationstasse. Nie gehört? Ich auch nicht, bis vor einigen Wochen. Erst hab ich mich tierisch lustig gemacht. Dann drüber nachgedacht. Zum Schluss gekommen: warum auch nicht? Dann eine bestellt. Und jetzt getestet. Wer Interesse hat, bekommt einen Testbericht ;-).
Fazit:
Größe 2 (empfohlen für Frauen, sie bereits ein Kind haben) sieht motiviert aus, passt aber. Rein ist leicht, raus ist schwer!
Übung macht hier wohl den Meister, man sollte also mal vor dem Ernstfall probieren (naja, meine ersten Tamponversuche haben auch eeeewig gedauert).
Und lange Fingernägel sind eher hinderlich...
Aber: Wir könnten gute Freunde werden. Eine sehr ungewöhnliche Art, irgendwie. Aber andererseits auch wieder nicht.
Vorteil: man muss nichts mehr wegwerfen. Und hygienischer ist es auch, auf eine spezielle Art und Weise.
Alle, die jetzt neugierig sind...Ich poste mal einen Youtube-Link. Denkt an mich: erst lachen, dann drüber nachdenken, irgendwann wieder drüber nachdenken...und dann vielleicht selbst eine kaufen. Die, die den Clip gemacht hat, ist seit 2009 Fan und war davor auch überzeugter Tamponnutzer. Hat die gleichen Stadien wie ich durchlaufen. Und jetzt: gucken :-)

19. Mai 2010

Frage

Wann weiß man eigentlich, dass man in der Spießigkeit angekommen ist?

Wenn man über ein eigenes Haus nachdenkt?
Wenn man sich Bastelbücher kauft und ernsthaft einen Quilt nähen will?
Wenn man einen Wohnmobiltrip fürs Wochenende mit den Rädern plant?
Wenn man sonntags den Tatort guckt?

Keine Ahnung. Ich hab erstmal festgelegt: Doppelhaushälfte in einer Reihen-Neubau-Siedlung ist definitiv spießig. Haus mit Baumhaus im Garten cool.

Tag 6/7


Gestern hab ich irgendwie nicht die Zeit gefunden, darum heute als Nachtrag - immerhin regnet es schon den ganzen Tag!

Gestern – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)

Mh. Prinzipiell finde ich ja, dass (im Gegensatz zu DVD schauen) jedes Buch nur einmal gelesen werden kann. Da fällt die Wahl etwas schwer. Ich leg mich einfach genremäßig fest: einen Krimi mehrmals lesen macht keinen großen Spaß.

Heute – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert

Da gibt es wohl mehrere. Aber das mit der schönsten Geschichte ist ein DDR-Kinderbuchklassiker (wenn auch eher unbekannt!): "Das Mädchen hieß Gesine" von Karl Neumann.

Es war das Lieblingsbuch meiner Eltern und ich habe es, als Amazon noch nicht so populär war, in vielen Antiquariaten gesucht und nie gefunden. Bis es mir eines Tages eine ganz liebe, wertvolle Freundin geschenkt hat. Danke, N.!!! Seitdem hat es einen dicken, fetten Ehrenplatz im Regal und ich lieb es, so wie meine Eltern.

Im "Jeden Tag eine gute Tat" - Projekt hab ich etwas begonnen, was wirklich gut wäre. Ich berichte morgen davon, heut muss ich es erstmal ausprobieren. Wenn es gut ist und funktioniert wäre es sehr ökologisch und würde meinem Zweck-Bioismus gut stehen. Mal sehen. Und was die Umwelt schont, ist definitiv eine gute Tat :-)

18. Mai 2010

Neulich, beim stöbern.

...hab ich folgende Seite entdeckt: www.vorteilscout.de.
Dahinter verbirgt sich eine Website, die in Zusammenarbeit mit Partnershops Gutscheine anbietet bzw. diese recherchiert. Das ist prima, denn bei Tchibo, Zalando und Co. kauf ich ja sowieso gerne ein. Warum dann nicht mit einem Gutschein bares Geld sparen??? Da kosten die Lieblingsschuhe schon 15€ weniger.
Und eben diese Seite verlost Shoppinggutscheine. Freut sich C., wenn Pakete kommen ohne die Haushaltskasse zu belasten (schließlich wollen wir ja mal ein Haus haben...). Ich wüsste gar nicht für welchen Onlineshop ich mich entscheiden würde...Tchibo? Dawanda? Naja, darüber kann ich mir ja den Kopf zerbrechen, wenn es soweit ist.

17. Mai 2010

Tag 5

Heute: Ein Buch, dass du immer und immer wieder lesen könntest.

Das ist ein Buch, welches ich tatsächlich immer und immer wieder lese: "Erzähl mir vom kleinen Angsthasen".

In dem wunderschönen Buch vom Kinderbuchverlag Berlin sind alle Klassiker meiner Kindheit vereint. Pädagogisch wertvoll und herzallerliebst illustriert. So macht das Vorlesen Spaß. Wenn auch Mieke noch nicht ganz im Vorlesealter ist...Ich bin bereit!

Meine gute Tat von gestern? Dem Wunsch der Großeltern nachgehen und endlich wieder Bilder von ihrem Enkelkind schießen :-)


13. Mai 2010

Tag 3

Heute - Dein Lieblingsbuch.

DAS ist schwierig. Ich glaube da gibt es drei Favoriten:

Nummer Eins ist mein "erwachsenes" Lieblingsbuch: "The Beach" von Alex Garland. Die meisten kennen ja sicherlich die Verfilmung mit Leonardo DiCaprio. Die war mäßig toll. Das Buch allerdings ist wahnsinnig gut und ich habe es geliebt. So sehr, dass ich manchmal nur besonders lustige Passagen gelesen habe, wenn es mir nicht so gut ging. Außerdem erinnert es mich ganz stark an mein Jahr in Australien, meinen damaligen Mitbewohner und die Band "Powderfinger", die ich zu der Zeit ständig gehört habe. Dieses Buch ist so voll mit Erinnerungen, dass ich es nie, nie aus den Händen geben würde.

Nummer Zwei ist die "Herr der Ringe Trilogie" von J.R.R. Tolkien.
Ein Ring sie zu knechten,
sie alle zu finden.
Ins Dunkel zu treiben
und ewig zu binden.
Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich diese Zeilen schreibe. Die Bücher habe ich verschlungen als ich 16 war und eine Verfilmung noch nicht zur Debatte stand. Bis dato waren sich die "Herr der Ringe" Fans einig, dass es nie eine geben wird, weil niemand sich hatte vorstellen können wie GROSSARTIG man diese Fantasy Saga umsetzen kann. Als ich davon erfuhr, war ich erst geschockt aus Angst, dass ein Film den Bücher niemals gerecht werden könne. Meine Fantasie schrie: "Ich will meine Bilder dazu behalten!!!"
Tja, und dann kam der Film in die Kinos und ich hätte heulen können (wenn ich recht nachdenke...ich glaub ich hab auch geheult). Peter Jackson hat es mit seiner Leidenschaft und Verrücktheit geschafft, die Bilder so umzusetzen, wie man sie selbst im Kopf hatte. Jedes Detail vom Auenland über die Ringgeister bis hin zu den Elben und Hobbits...alles war so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Einfach perfekt. Darum auch mein Lieblingsfilm.

Nummer Drei ist mein "jugendliches" Lieblingsbuch: "Du fehlst mir, du fehlst mir" von Peter Pohl. Hab ich im besten Teenageralter gelesen, so mit 14, schätzungsweise. Auf Amazon.de findet man folgende Inhaltsbeschreibung:
Auf dem schwedischen Rosenhof leben die beiden eineiigen Zwillingsschwestern Cilla und Tina. Als sie vor einigen Jahren hierher zogen, dachten sie, sie seien im Paradies gelandet. Doch wie es im Paradies so ist, liegt die Hölle gleich vor der Tür. Am Rosenhof vorbei führt die Straße des Todes und an einem wunderschönen Sommertag im Mai, es ist der Geburtstag ihrer Mutter, hat Cilla beim Überqueren dieser Straße den tödlichen Unfall.

So bleibt Tina als einzelner Zwilling zurück. Von ihrem Schmerz, ihrer Trauer erzählt das Buch des Schweden Peter Pohl. Er hat zusammen mit Kinna Gieth, die das Mädchen Tina in seinem Buch ist, die Erzählung Du fehlst mir, du fehlst mir! geschrieben. Er schrieb nach ihren Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Erzählungen. Es ist ein zutiefst ergreifender Bericht über die Trauer geworden und über den Versuch, mit der Traurigkeit zu leben. Das Buch berichtet aber auch darüber, wie verschieden die Zwillinge doch waren, obwohl sie dachten, einander ganz zu kennen. Nach dem Tod von Cilla wird deutlich, dass sie -- bei aller äußeren Ähnlichkeit -- ein völlig anderer Mensch als Tina war.

Seitenlang schreibt Tina in ihrem Tagebuch nur den einen Satz: "Du fehlst mir, du fehlst mir, du fehlst mir". Nie mehr wird sie mit ihrer Schwester gemeinsam über etwas Komisches lachen können, nie mehr miteinander eine ganze Nacht lang reden und nie mehr miteinander streiten, dass die Fetzen nur so fliegen, auch das -- nie mehr.

Peter Pohl beschreibt das Jahr nach dem Unfall und wie Tina in dieser Zeit an Reife und Tiefe gewinnt. "Wer sich nur oben auf der Oberfläche bewegt, hat kein volles Leben. Das ganze tiefe Meer enthält so viel mehr als die Oberfläche, wo die Wellen nur hin und her plätschern. In der Tiefe verbirgt sich all das Große -- wenn man es entdeckt, ist es wunderbar, aber für den, der sich nicht hinunterwagt, wirkt es nur abschreckend."

Er schreibt -- wie auch schon in seinen anderen Jugendbüchern -- über die Entwicklung eines jungen Menschen, über seine Bemühungen um Freundschaft und Anerkennung, um im Leben Fuß fassen zu können. Pohl schildert, wie Tina erwachsen wird und dabei eine Reife erlangt, die vielen Erwachsenen trotz ihres Alters fehlt. Es sind die großen Fragen, die Pohl in seinen Romanen aufgreift und auf seine eigene, sensible Art beantwortet. Ein gutes Buch, dem man viele Leser wünscht -- und zwar nicht nur Jugendliche.


Selbst heute, mit 26, geht mir die Inhaltsangabe noch immer sehr nah. Bei der beschriebenen Doppelseite "Du fehlst mir" hab ich geheult wie ein kleines Kind. Was mir bei Büchern nicht allzu häufig passiert. Ich hab das Buch noch im Schrank stehen und freue mich, wenn meine Tochter irgendwann in dem Alter ist, wo sie es lesen kann. Ein ganz, ganz, ganz tolles Buch...

Stand Projekt "Jeden Tag eine gute Tat":
Wir waren gestern auf einem Mittelaltermarkt in Falkenstein. Trotz eisiger 8°C hat es uns richtig gut gefallen und wir haben eine kleine Händlerin beim Verkauf ihrer Waren unterstützt. Ein lang-lockiges, schwarzes Schafsfell mehr für unser Wohnzimmer.

Tag 2

Heute - Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst.

Tja, das ist eine gute Frage. Es gibt zwei Bücher, die ich gern lesen würde:
"Zusammen ist man weniger allein" von Anna Gavalda. Ich habe die DVD geschenkt bekommen, wollte aber unbedingt erst das Buch gelesen haben.
Die Alternative ist "Three cups of tea" von Greg Mortenson und David Oliver Relin. Das Buch habe ich mir mal am Flughafen gekauft und nie angefangen. Die Geschichte hat mich aber so fasziniert und ich habe auch schon mehrere Artikel darüber gelesen: Es geht um einen Mann, der den K2 besteigen will (ein ziemlich hoher Berg in Pakistan). Er überlebt die Aktion nur knapp und dank Hilfe von Dorfbewohnern mitten in der Pampa. Er ist so dankbar, dass er den Einwohnern des Dorfes verspricht zurück zu kehren und ihnen eine Schule zu bauen. Mortenson steckt all seine Energie in dieses Herzensprojekt, sammelt Geld, schläft im Auto um Miete zu sparen und lauter solch verrücktes Zeug und schafft es letztlich, sein Versprechen zu halten. Doch nicht nur das: Er baut darüber hinaus immer weiter. Mittlerweile gibt es über 50 Schulen in den ländlichen Gebieten Pakistans und Afghanistans. Seine Message an die Regierung lautet: Nicht Waffen schaffen Frieden, sondern Bücher. Nur über Bildung können wir wirklich etwas bewegen und verändern. Ein toller Gedanke...
Ein etwas herber Nachgeschmack ist die Lobhudelei der Amerikaner auf dieses Buch. Was er verändert hätte und seine Vorbildfunktion und und und. Eigentlich wollen sie (in diesem Fal vor allem das Militär) Mortenson instrumentalisieren. Schade! ABER: Mortenson scheint wirklich ein gutes und cleveres Bürschchen zu sein. Spenden der amerikanischen Regierung und des Militärs hat er bisher konsequent abgelehnt, um seine Glaubwürdigkeit bei den Afghanen und Pakistani nicht aufs Spiel zu setzen. Sympathisch!

Ich werd also aller Wahrscheinlichkeit mit Nummer Zwei weiter machen in meiner Lesekarriere. Was auch eine grandiose Überleitung zu Aktion Nummer 2 darstellt: Wenn Mortenson so ein guter Mensch ist und Gutes tut, dann kann ich das doch auch, oder?

Da ich ja immer einen Tag rückblickend schreibe, muss ich echt überlegen, was ich gestern Gutes getan habe. Aber es ist mir wieder eingefallen, denn es war eine extrem selbstlose gute Tat:
Brötchenkauf beim Bäcker. An Christi Himmelfahrt. Also prinzipiell schon mal sehr erleichert einen geöffneten Bäcker in der Nähe gefunden zu haben. Dann betreten dieser Mann und ich so ziemlich zeitgleich den Laden und wollen, klar, Brötchen. Die Verkäuferin ist grad hinten, also schau ich noch mal in die Kühlvitrine und entdecke ein Stück Butter, was ich auch noch brauch. Dann kommt die Verkäuferin und...nur noch 4 Brötchen. "Reicht genau", denk ich mir. Der Mann neben mir wohl auch. Ein verzweifelter Blick zu mir und ich erinnere mich an die fast leere Tüte Aufbackbrötchen und geh schließlich nur mit dem Stück Butter aus dem Laden.
Hoffentlich hatten die ein schönes Frühstück!!!

Tag 1

Tag 1:

Aktion "Jeden Tag eine gute Tat" ist gut angelaufen:
Ich habe Freunden unseren klein-zusammenfaltbar-an-den-Tisch-klemm-Kinderstuhl ausgeliehen für ihren Kurztrip ans Meer. Trotz Neid, dass ich nicht ans Meer fahre.
Abends habe ich auf die Frage meines Mannes ob ich ihm die Kartoffelsuppe aus dem Auto holen könnte überraschend mit "ja" geantwortet. Und es dann auch gemacht.
Ein schönes Gefühl :-)

Aktion "31 Bücher in 31 Tagen":
Heute - Das Buch, das du zur Zeit liest.
Leider bin ich gerade mit dem letzten durch. Das bedeutet, dass ich eigentlich auf der Suche bin. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, liegt auf meinem Nachttisch "Gomorrha. Reise ins das Reich der Camorra" von Roberto Saviano.
Hab ich mir von einem Freund ausgeliehen, der ganz begeistert davon war. Ich komm leider nicht so richtig rein, das geht mir am Anfang vieler Bücher so. Darum liegt es auch schon seit 3 Monaten halb angefangen auf dem Tischchen und wartet darauf, seinen Bann entfalten zu können.




12. Mai 2010

Vatertag

Na das ist doch mal ein ordentliches Angebot: Shirt gegen Link von CUSTOMgarment.de:
Wie der Name schon sagt bekommt man ein Shirt (oder Babybody) gratis, wenn man auf die Seite verlinkt. Einen besseren Deal kann es da ja kaum geben.
Ich hab mir die Sachen mal angesehen und folgendes T-Shirt für Mieke entdeckt:


Dazu muss erwähnt werden, dass ich Bud Spencer und Terence Hill Filme extrem Scheiße finde. Mein Mann aber überhaupt nicht (ein Männerding). Ich weiß er würde sich richtig freuen, wenn sein Wunschkind mit diesem T-Shirt durch den Sommer rennen könnte.

Tja, dann hoffen wir mal, dass Customgarment uns diesen Vatertagswunsch erfüllt.