Heute, in einem meiner Lieblingsblogs gefunden: Die Diskussion um Schlaf.
Heiß diskutiertes Thema in unserer Partnerschaft. Immer und immer wieder.
Ich bin ein früh-müde-Mensch und könnte locker und ohne schlechtes Gewissen um 21 Uhr ins Bett gehen. Mein Mann hingegen? Vor 23 Uhr ist da nichts zu machen.
Umgedreht natürlich morgens: Ich stehe zwischen 7 und 8 auf, wenn es geht. Ich bin dann aber eigentlich auch fit. Und er??? Schläft. Schläft. Und schläft.
So. Schrecklich. Nervig.
Wie kann man nur bis 11 Uhr oder 12 Uhr im Bett bleiben ohne dann noch wirklich müde zu sein? Oh was haben wir über unser unterschiedliches Schlafbedürfnis schon gestritten und argumentiert und überzeugt und gebockt und und und.
Nur: Bringt nix. Denn diese innere Uhr ist uns einfach gegeben, sie kann zwar trainiert werden, aber ändert das Wohlbefinden nicht. Also: Den Partner so nehmen wie er ist.
Ach Schlaf, du hohes Gut! Wie sehr hab ich dich unterschätzt, als ich noch keine Mum war. Ich hätte nie gedacht wie zehrend Schlafmangel ist. Ich meine nicht das frühere Aufstehen für die Arbeit. An den Rhythmus kann ich mich gewöhnen. Aber das Unregelmäßige. Wenn man nie weiß: Wie wird die Nacht heute? Durchschlafen? Unterbrechung? Wie lange?
Zwei unruhige Nächte reichen, damit ich echt schlechte Laune kriege. Und ich meine echt schlechte Laune. Angesägte-Nerven-schlechte-Laune. Kind-verkaufen-schlechte-Laune. Alles-für-Schlaf-geben-wollen-schlechte-Laune.
Manchmal tröstet uns dann, dass wir später, wenn Mieke selbst ausschlafen möchte, mit dem Staubsauger durchs Zimmer gehen können...
Gute Nacht.
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