Es ist die Art, wie sie mich ansieht.
Die Art, wie sie mir im Bett Geschichten erzählt. Die Art, wie sie mich zum Schmunzeln bringt. Die Art, wie sie aus vollem Herzen lacht.
Die kleinen, zappeligen Beinchen, die mir nachts gegen die Rippen treten. Die Schüchternheit, wenn Fremde sie ansprechen. Die Aufgedrehtheit, wenn sie sich freut. Die Tonlage, wenn sie singt. Die Hilflosigkeit, wenn sie wütend ist.
Wenn sie sich kratzt, dann juckt mir der Kopf.
Wenn sie sich stößt, tut es mir weh.
Wenn sie vor Schreck schreit, zieht ein Stromschlag durch meine Knochen und ich lass alles fallen.
All die Tipps und Ratschläge und Prognosen - unwichtig. Hier bin ich!
Mama.
Angekommen. Besorgt. Manchmal unsicher. Und dennoch eins mit mir und dem Bauchgefühl.
Mal zusammen im Bett schlafen? Warum nicht? Ich liebe ihren Geruch, ihre Wärme. Könnt sie in mich aufsaugen. Bin schon jetzt besorgt wie es wohl wird, wenn sie meine Zärtlichkeiten nicht mehr will. Ich genieße dieses kleine Wesen durch und durch.
Die Händchen, die meinen Hals umarmen.
Der wache Blick, wenn sie etwas verstanden hat.
Ihre Zufriedenheit, wenn sie nach dem 3. Versuch auch "Warzenschwein" korrekt aussprechen kann.
Nie zuvor war ich auf etwas so stolz. So voller Überzeugung. So voller Zuversicht.
Mein perfektes Baby. Ich wünsche mir nichts mehr, als sie lange auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Ihre Bedürfnisse zu erkennen. Ihre Fähigkeiten zu fördern. Das richtige Maß zu finden. Dieses Kind ist die größte Liebe meines Lebens.
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